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Roush (Larry Roush)

Die in Ohio gefertigten, eigennamigen handgemachten Bruyèrepfeifen des amerikanischen Meisters Larry Roush; bekannt für seine aus der Goldschmiedekunst stammende Silber- und Goldarbeit.

Etiketler:

abd, el yapımı pipo, briyar, metal işçiliği

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Roush ist die Marke, unter der der amerikanische Meister Larry Roush handgemachte Bruyèrepfeifen unter seinem eigenen Namen herstellt. Roush, der allein in seiner Werkstatt in Ohio arbeitet, hat seine Vergangenheit als Goldschmied mit der Pfeifenherstellung verbunden; mit seiner Arbeit, die Holz mit Silber und Gold zusammenführt, gilt er als einer der bekannten Namen der amerikanischen Szene handgemachter Pfeifen.

Vom Sammeln zur Werkstatt

Roush kam über das Goldschmiedehandwerk zur Pfeifenherstellung. Der Meister, der von Berufs wegen Silber- und Goldverarbeitung beherrschte, versah zunächst gesammelte Pfeifen mit selbstgefertigten Ringen; das waren keine Ringe aus der Form, sondern gemusterte Teile, die Goldschmiedewerkzeug erforderten. Diese Arbeit erregte die Aufmerksamkeit des amerikanischen Meisters Michael Butera, den er in denselben Jahren kennenlernte, und zwischen den beiden entstand zunächst eine Arbeitspartnerschaft, dann eine lehrlingsähnliche Beziehung. Die Anleitung, die Roush in seinen Anfangsjahren von Butera erhielt, gilt sowohl im eigenen Vorstellungstext des Meisters als auch in der Pfeifenpresse der Zeit als einer der Faktoren, die sein Werk geprägt haben.

Pause und Rückkehr

Nachdem die Marke in den 1990er Jahren Bekanntheit erlangt hatte, verschwand sie eine Zeit lang, als sich der Meister vom Markt zurückzog; Roush kehrte in dieser Pause zur Goldschmiedearbeit und Werkstattarbeit zurück. Berichten zufolge hatte die Nummerierung am Ende der ersten Periode die Vierhundertermarke fast erreicht, und als der Meister 2001 an die Werkbank zurückkehrte, setzte er den Zähler nicht auf null, sondern führte ihn dort fort, wo er aufgehört hatte. Nach der Rückkehr nahm die Produktion eine viel regelmäßigere Form an als in der ersten Periode. Auch der in der französischsprachigen Pfeifenpresse veröffentlichte Beitrag „Go West“ von Erwin Van Hove über amerikanische Werkstätten gehört zu den Texten, die diese Rückkehr behandeln.

Material und Herstellung

Der Bruyère-Bezug der Werkstatt erfolgt überwiegend aus Italien; auch in der eigenen Darstellung des Meisters wird als aktuelle Quelle nur dieses Land genannt. Die Auswahl des Rohblocks, seine Reifung und die Oberflächenveredelung sind Schritte, die Roush nach eigener Angabe im Laufe der Jahre verfeinert hat. Die Maserung ist das erste Kriterium, das darüber entscheidet, ob der Block zu einer glatten oder einer geschnitzten Pfeife wird. Bei den Metallarbeiten kommen ausschließlich Sterlingsilber und 14-karätiges Gold zum Einsatz; die Ringe werden nicht von vorgefertigtem Rohr abgeschnitten, sondern für jede Pfeife einzeln gefertigt. Bei manchen Stücken finden auch aus Alaska stammender fossiler Walrosszahn und Mammutzahn als Einlegematerial Verwendung.

Mundstücke werden von Hand geschnitten. Das am häufigsten verwendete Material ist Ebonit; neben Schwarz gibt es auch eine blau-grün geäderte Variante, bei manchen Pfeifen wurde stattdessen Cumberland oder Bakelit gewählt. Die Spitze, die das Mundstück im Schaft fixiert (Tenon), wird aus Delrin gearbeitet. An der Oberfläche gibt es glatte, farbige rustikale Schnitzung und Sandstrahlung als Optionen; die Sandstrahlung ist ein Finish, das die Werkstatt vergleichsweise spät übernommen hat und das im Laufe der Zeit eine eigene Stufe erhielt.

Klassifizierung und Stempel

Die Marke verwendet je nach Oberflächenveredelung voneinander getrennte Stufen. Bei glatten Pfeifen sind die Buchstaben R, O, U, S und H das Kriterium; diese Abfolge buchstabiert den Markennamen. Sandgestrahlte Pfeifen werden von S1 bis S5, geschnitzte Oberflächen von 6 bis 10 nummeriert. Der Bereich L1–L6 ist Stücken vorbehalten, die der Meister als „besonders“ betrachtet, mit ungewöhnlichem Design oder außergewöhnlichen Eigenschaften. Neben diesen Stufen gibt es zwei weitere Stempel: Pfeifen mit einem weit über dem Üblichen liegenden Korpus werden mit „297“, für Frauen gefertigte schlanke Pfeifen mit „TIFFANY“ gekennzeichnet. Ankündigungen auf der offiziellen Website der Werkstatt zufolge stellt Roush Anfang 2026 weiterhin neue Stücke her.

Künye

İmza Özellikleri:

Elle biçimlendirilmiş gümüş ve 14 ayar altın bilezikler, elden kesme ebonit ağızlıklar

Kuruluş:

1990'lar

Bugünkü Durumu:

Üretim sürüyor (2026 başı itibarıyla)

Derecelendirme:

R-O-U-S-H harfleri (düz), S1-S5 (kumlama), L1-L6 (özel)

Ülke:

ABD (Ohio)

Kurucu:

Larry Roush

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Roush

  2. Offizielle Website Roush Pipes — Seiten About und Grading

  3. Smokingpipes.com — Vorstellungstext „Larry Roush: The Phoenix of Pipe Makers“

  4. Pipe Gazette — Vorstellung der Pfeifen von Larry Roush (2010)

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