Saci (Yukio Okamura)
Eine im Jahr 2000 vom japanischen Meister Yukio Okamura gegründete Ein-Mann-Werkstatt, die ohne elektrische Werkbank arbeitet und jährlich nur einige Dutzend Pfeifen herstellt.
Etiketler:
japonya, el yapımı pipo, atölye
Güncelleme Tarihi:
2. August 2026
Saci ist der Name, den der japanische Pfeifenmeister Yukio Okamura seinen selbst gefertigten Pfeifen gibt. Der Name bezeichnet eine Ein-Mann-Werkstatt, in der keine elektrische Werkbank verwendet wird und deren Jahresproduktion einige Dutzend Stück nicht übersteigt. Okamura soll 1950 geboren sein und aus der Umgebung von Osaka stammen; in Aufzeichnungen, die auf den eigenen Angaben des Meisters beruhen, wird zwar erwähnt, der Markenname trage eine positive Konnotation, doch die Bedeutung des Wortes konnte durch unabhängige Quellen nicht bestätigt werden.
Ein spät begonnenes Handwerk
Okamura begann erst im mittleren Alter, im Jahr 2000, mit dem Pfeifenbau. Die etwa zwanzig Jahre davor soll er zwischen Japan und verschiedenen Ländern Asiens gependelt und sich unterschiedlichsten kreativen Arbeiten gewidmet haben; dass er sich selbst als "spielenden Menschen" bezeichnet, gilt als Erbe dieser Zeit. Da er keinen festen Beruf hatte, blieb ihm, nachdem er sich in Kyoto niedergelassen hatte, reichlich Zeit an der Werkbank.
Berichten zufolge verließ der Meister Mitte der 2000er Jahre Kyoto und siedelte sich auf der Insel Suō-Ōshima im Seto-Binnenmeer an. Diese zur Präfektur Yamaguchi gehörende Insel ist eine ruhige Siedlung, bekannt für ihre Zitrusplantagen. Es wird berichtet, dass es kein eigenständiges Werkstattgebäude gibt und die Arbeit an einer in einer Ecke des Hauses aufgestellten Werkbank verläuft; dieses Detail konnte durch keine zweite Quelle bestätigt werden.
Methode und Material
Das Erkennungsmerkmal der Saci-Pfeifen ist, dass die Produktion nahezu vollständig mit Handwerkzeugen erfolgt. Okamura meidet elektrische Maschinen und öffnet den Kessel mit Holzschnitzmessern; deshalb gilt er in der Pfeifenszene als einer der Meister mit der "ursprünglichsten" Arbeitsweise. Es wird berichtet, dass er der Trocknung der von ihm verwendeten Briar-Rohlinge besondere Bedeutung beimisst.
Beim Mundstück verwendet er ausschließlich Ebonit; für Ring und Verzierung greift er bei Bedarf zu Buchsbaum, Wasserbüffelhorn oder Bambus. Statt die Oberfläche mit glänzendem Lack zu versiegeln, nährt er sie mit Öl, wodurch die matte Struktur des Holzes erhalten bleibt. Es wird berichtet, dass die Jahresproduktion auf einige Dutzend Stück begrenzt bleibt. Da die zugänglichen letzten Aufzeichnungen zur Werkstatt bis etwa 2020 reichen, ist unklar, ob der Meister die Produktion heute fortsetzt.
Die Suche nach einem eigenen Stil
Unter den Meistern, an denen sich Okamura orientiert, werden Jørn Micke und Lars Ivarsson genannt. Zugleich wird in seiner eigenen Darstellung betont, dass er sich vom Stil der dänischen Schule lösen und eine eigene Formsprache entwickeln möchte. Diese doppelte Position ist typisch für die unabhängigen Meister, die in Japan in den 2000er Jahren an Sichtbarkeit gewannen: die skandinavische Freiform-Tradition als technische Schule zu übernehmen und zugleich im Verständnis von Proportion und Oberfläche eine lokale Schlichtheit zu suchen. Saci wird in der Übersicht zum japanischen Pfeifenbau jenseits von Tsuge als Beispiel für die kleinformatigen, vollständig außerhalb der Fabrikproduktion stehenden Werkbänke angeführt.
Künye
İmza Özellikleri:
El aletleriyle oyulan hazneler, yalnızca ebonit ağızlık, yağ cilası
Kuruluş:
2000
Bugünkü Durumu:
Tek kişilik atölye; yıllık üretim birkaç düzine
Ülke:
Japonya
Kurucu:
Yukio Okamura (d. 1950)
Merkez:
Önce Kyoto, sonrasında Suō-Ōshima (Yamaguchi)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Saci
Fumeurs de Pipe — Vorstellung des Meisters Yukio Okamura (Saci)
Wikipedia — Artikel Suō-Ōshima (Präfektur Yamaguchi)
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