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Shigeyoshi Yanagihara

Der Tokioter japanische Pfeifenmacher Shigeyoshi Yanagihara fertigte in seiner den Aufzeichnungen zufolge von 1975 bis 2005 reichenden Werkstattzeit handgefertigte Pfeifen, die dänische Formsprache mit japanischem Proportionsgefühl verbanden.

Etiketler:

japonya, elde yapım pipo, usta, danimarka etkisi

Güncelleme Tarihi:

30. Juli 2026

Shigeyoshi Yanagihara ist ein Tokioter Meister aus der ersten Generation der japanischen Handpfeifentradition, die mit der dänischen Formsprache in Berührung kam. In seiner rund drei Jahrzehnte umfassenden Werkstattzeit hinterließ er ein zahlenmäßig begrenztes Werk, das freies nordeuropäisches Design mit japanischem Proportions- und Verarbeitungsverständnis auslegte. Er soll 1944 geboren sein und im Tokioter Stadtteil Setagaya aufgewachsen sein; diese Angabe findet sich in dieser Ausführlichkeit nur in Aufzeichnungen der Pfeifengemeinschaft selbst.

Formverständnis

Ausgangspunkt für Yanagiharas Arbeiten sind organische Volumen aus der Natur: Körper, die scharfe Kanten vermeiden, Linien, die ohne Bruch vom Kopf zum Mundstückansatz fließen, weiche Übergänge. In dieser Hinsicht zählt er zur Tradition des Freihand-Designs, das über die klassischen englischen Formen hinausgeht und jede Pfeife nach der Maserung des Holzes gestaltet – also zum Erbe der Dänischen Schule. Die Feinheit der Oberflächenbearbeitung, das Maß an Detail und die Zurückhaltung im Finish stehen jedoch japanischen Handwerkstraditionen näher.

Der meistdiskutierte Aspekt des Stils ist die Proportion. Yanagiharas Köpfe sind meist kompakt und geschlossen; sie liegen klein in der Hand, das Gewicht ist ausgewogen verteilt. Der Meister schuf auch großformatige Stücke, doch bekannt ist er vor allem für dieses Gleichgewichtsgefühl bei kleinen Volumina.

Werkstattzeit

Yanagihara verdiente seinen Lebensunterhalt nach dem Studium mit Zeichen- und Fotografiearbeiten und wandte sich der Briar-Schnitzerei erst im Erwachsenenalter zu. Ausschlaggebend dafür soll die Begegnung mit Pfeifen von Sixten Ivarsson und Jørn Micke gewesen sein; die technische Seite des Handwerks erlernte er von Hiroyuki Tokutomi, einem der bekanntesten Meister Japans. Auch diese Ausbildungslinie ist nicht unabhängig belegt, sondern stützt sich auf Aufzeichnungen der Gemeinschaft.

Den Aufzeichnungen zufolge erstreckte sich die Werkstattzeit von 1975 bis 2005, die Gesamtproduktion wird mit etwa 1.500 Pfeifen angegeben. Sollte dies zutreffen, entspricht dies rund fünfzig Pfeifen pro Jahr – für eine Ein-Mann-Werkstatt ein maßvolles, aber beständiges Tempo. Diese Zahlen wurden bislang mit keiner Quelle außerhalb der Gemeinschaft abgeglichen und erheben daher keinen Anspruch auf Exaktheit; dennoch stimmen die Quellen darin überein, dass Yanagihara eine Werkstatt führte, die sich nie für Serienfertigung interessierte und Aufträge bewusst begrenzt hielt.

Umfeld und Einfluss

Seine Nähe zu Micke entwickelte sich über Jahre; die Japan-Besuche des dänischen Meisters begründeten einen regelmäßigen Austausch zwischen den beiden Werkstätten. Die sichtbarste Verbindung innerhalb der japanischen Gemeinschaft ist die Meister-Schüler-Beziehung, die er mit Tajima aus der nachfolgenden Generation aufbaute; Yanagiharas Name wird auch in Vorstellungstexten außerhalb der Fachgemeinschaft im Zusammenhang mit Tajimas Ausbildung genannt. Da Tajimas Vorname in den Quellen uneinheitlich als Tatsuo und Tetsuo erscheint, wird er hier nur mit dem Nachnamen angeführt.

Als eigene Rauchvorliebe des Meisters wird englischer Mischtabak überliefert. Interessen wie Teezeremonie, Rennrad und klassische Automobile werden gemeinsam mit der geduldigen und maßvollen Haltung genannt, die auch seine Arbeiten prägt. Nach seinem Rückzug aus dem Beruf gab er die Werkstatt nicht ganz auf; berichtet wird, dass er zum eigenen Vergnügen weiterhin einige Pfeifen im Jahr fertigte. Die zahlenmäßig begrenzte Produktion hat seine Signatur zu einem in der japanischen Pfeifengeschichte seltenen Namen gemacht.

Künye

Üretim:

Kayıtlara göre otuz yılda yaklaşık 1.500 elde yapım pipo

İmza Ürünleri:

Doğadan gelen organik biçimler, çoğu kez küçük ve dengeli oranlar

Kuruluş:

Kayıtlara göre 1975 (tezgâh başlangıcı)

Bugünkü Durumu:

Meslekten emekli; yılda birkaç pipo

Ülke:

Japonya (Tokyo)

Kurucu:

Shigeyoshi Yanagihara (anlatılana göre d. 1944)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Shigeyoshi Yanagihara

  2. Pipedia — Artikel Tajima (Tatu Pipe)

  3. Smokingpipes — Vorstellungstext zur Tajima-Nachlasspfeife (zur Meisterlinie; der Name des Meisters erscheint in den Quellen uneinheitlich als Tatsuo/Tetsuo)

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