Silver Lining Briar (Silver Gray)
Die Werkstatt von Silver Gray im Applegate-Gebiet in Oregon; die Signatur einer der wenigen Pfeifenmacherinnen, die nach einer langen Karriere in der Buchhaltung und in der Näharbeit zur Pfeife fand.
Etiketler:
amerikan pipoları, el yapımı pipo, kadın pipo ustaları, oregon
Güncelleme Tarihi:
30. Juli 2026
Silver Lining Briar ist der Name der Pfeifenwerkstatt, die Silver Gray allein im Applegate-Gebiet im Südwesten Oregons betreibt. Gray gilt als eine der weltweit noch immer an einer Hand abzählbaren Pfeifenmacherinnen; ihre Signatur ist untrennbar mit klein dimensionierten, geometrisch angelegten Köpfen verbunden.
Vor dem Handwerk
Bevor Gray zur Pfeife kam, übte sie einen ganz anderen Beruf aus. Dreißig Jahre lang arbeitete sie als Buchhalterin und führte zeitweise ihr eigenes Büro. Neben dieser geregelten Arbeit beschäftigte sie sich mit Stoffarbeiten wie Nähen und Quilten; dass diese auf Maß, Proportion und Oberfläche beruhenden Tätigkeiten ihr Formgefühl für die Pfeifen vorbereitet haben, ist ein Punkt, den sie in eigenen Schilderungen hervorhebt. Seit 1978 lebt sie in Applegate.
Begegnung mit Bruyère
Ihren Einstieg in das Handwerk verdankt sie ihrem Mann und zugleich ersten Lehrer, dem Pfeifenmacher Brad Pohlmann; die beiden teilen sich bis heute dieselbe Werkstatt. Gray begann nicht damit, gleich eine ganze Pfeife herzustellen, sondern mit kleinen Versuchen an übrig gebliebenen Bruyère-Stücken. Ziel war es, mit den Händen zu lernen, wie das Holz auf Schnitzen, Schleifen und Färben reagiert. Nach diesen Versuchen begann sie, Pfeifenformen zu studieren und eigene Entwürfe zu zeichnen. Ihre erste Pfeife war ein Dublin, der unverkauft blieb und in ihrem Besitz verblieb.
Werkstattpraxis
Gray sagt, die schwierigste Phase, die sie erlernt hat, sei das Drechseln gewesen. Indem sie Pohlmann beobachtete und nach vielem Ausprobieren, gelangte sie dazu, das Bohren an der Drehbank selbst zu beherrschen; ihre Kammern und Rauchkanäle bohrt sie selbst. Auch ihre Mundstücke kauft sie nicht fertig, sondern formt sie selbst aus Ebonit- und Cumberland-Stäben.
Eine Pfeife nimmt, ausgehend von der Zeichnung auf Papier, am Schleifstein zunächst grobe Form an; danach folgen Bohren, Handschliff, Härten, ein zweiter Schleifdurchgang, Färben und Politur. Da alle Arbeitsschritte in einer Hand liegen, ist der jährliche Ausstoß der Werkstatt gering: Eine Vorstellung aus dem Jahr 2016 gibt an, dass zu jener Zeit weniger als zwanzig Pfeifen im Jahr gefertigt wurden und sich die Arbeit auf Abende und Wochenenden beschränkte. In späteren Jahren könnte sich das Tempo geändert haben.
Formverständnis
In ihren Entwürfen lassen sich Spuren sowohl der dänischen als auch der amerikanischen Tradition ablesen. Gray sagt, die innovativen Formen von Sixten Ivarsson seien von Anfang an prägend gewesen, und hat einige seiner Entwürfe neu interpretiert. Sie bevorzugt kleine, leichte Köpfe, sechs- oder achtflächig facettierte Konstruktionen, diamantförmig geschliffene Schäfte und Ableitungen des Bulldog. Das "Eskimo Egg", das eine runde Kammer mit einem scharfen diamantförmigen Schaft verbindet, gilt als die charakteristischste Form, die diesen mathematisch geprägten Ansatz am deutlichsten zeigt.
Eine Werkstatt in dieser Größenordnung ist ein gutes Beispiel für die heutige Struktur der amerikanischen handwerklichen Pfeifenszene: keine Fabrik, sondern eine Ein-Personen-Werkstatt, kein Serienprodukt, sondern gezählte Einzelstücke.
Künye
Kuruluş:
2010'lu yıllar (kesin tarih bilinmiyor)
Bugünkü Durumu:
Etkin
Ülke:
ABD (Applegate, Oregon)
Kurucu:
Silver Gray
Öne Çıkan Yanı:
Geometrik panelli gövdeler, elmas kesitli saplar, elde oyulan ağızlıklar
İlgili Maddeler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Damga ve İşaretler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Kaynaklar
Pipedia — Artikel Silver Lining Briar
Silver Gray Pipes — offizielle Website, Vorstellungsseite
Smokingpipes — Vorstellungstext zu Silver Gray
%20(1536%20x%20634%20piksel)VHMVM.png)