Svend Hangaard
Dänischer Pfeifenmacher, der sich nach seiner Pensionierung als Gefängniswärter wieder der Werkbank zuwandte, in Faaborg tätig ist und rund fünfzig Pfeifen pro Jahr fertigt.
Etiketler:
danimarka, artisan, faaborg, el yapımı
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Svend Hangaard ist ein dänischer Pfeifenmacher, der in Faaborg auf der Insel Fünen arbeitet; seine Produktion liegt bei rund fünfzig Pfeifen im Jahr. Er wurde 1944 in Jütland geboren. Die Werkbank war nicht sein erster Beruf: Zunächst arbeitete er als Tischler, danach viele Jahre als Gefängniswärter, und erst nach der Pensionierung wandte er sich vollständig der Pfeifenherstellung zu.
Werkstatt und Verarbeitung
Die von Hangaard verwendete Bruyère stammt überwiegend aus Korsika und Italien. Beim Finish verfolgt er zwei Wege: entweder glatte Politur, die die Maserung offenlegt, oder Sandstrahlung. Beim Mundstück kommt meist Ebonit zum Einsatz, seltener Cumberland. Den Aufzeichnungen zufolge liegt die Jahresproduktion bei rund fünfzig Pfeifen, und die Stücke werden lediglich mit dem Nachnamen des Herstellers gestempelt; das bei den meisten dänischen Kollegen übliche buchstaben- oder sternbasierte Klassifizierungssystem (Grading) fehlt hier. Dieser Umfang führt dazu, dass die Arbeiten weniger nach der Logik einer Serienproduktion als vielmehr als einzeln behandelte Stücke gelten.
In der Formsprache gilt Hangaard als später Vertreter der Tradition der dänischen Schule: Linien, die eher von der Hand als von einer Schablone geleitet werden, maßvolle Proportionen und lange, der Oberfläche gewidmete Arbeitszeit.
Ein im Gefängnis begonnenes Handwerk
Sein erster ernsthafter Kontakt mit Bruyère entstand aus seinem Beruf heraus. Auf der Suche nach einer produktiven Beschäftigung für Häftlinge, die kein scharfes Werkzeug erforderte, nahm Hangaard die Pfeifenherstellung zu diesem Zweck ins Programm auf: Er ließ vorgebohrte Rohlinge (Stummel) kommen und überließ den Rest der Arbeit Feile und Schleifpapier. Den Aufzeichnungen zufolge stammten diese Rohlinge aus dem Umfeld der Pfeifenfabrik in Svendborg; unter den genannten Namen finden sich Poul Ilsted und Jens Tao Nielsen.
Während der Werkstattstunden nahm er selbst einen Rohling zur Hand und vollendete das zu Hause, was er nicht fertigbringen konnte. Seine erste Pfeife stellte er 1987 fertig. Seine Tischlervergangenheit erleichterte ihm die Arbeit; Holz, Handwerkzeug und die Drehbank zu Hause waren ihm nicht fremd. Um zu sehen, wie die Arbeit professionell ausgeführt wird, besuchte er die Werkbank von Poul Ilsted. Dennoch fiel es ihm über Jahre schwer, neben einer Vollzeitstelle Zeit fürs Pfeifenschnitzen zu finden.
Umfeld Faaborg und Anerkennung
Sein Umzug 1994 nach Faaborg erwies sich später als entscheidend; die Kleinstadt beherbergte damals einige der versiertesten dänischen Pfeifenmacher. Nach seiner Pensionierung 2007 nahm er Kontakt zu Kai Nielsen auf und lernte kurz darauf Joao Reis und Karsten Tarp kennen. Dieses Umfeld verschaffte ihm sowohl technische Unterstützung als auch ein kritisches Auge, das seine Arbeiten prüfte. Berichten zufolge wandte er sich mit wachsender Fähigkeit, die Maserung zu lesen, immer hochwertigeren Rohlingen zu und verwendete ab 2011 Bruyère, das ihm Mimmo aus Italien lieferte.
Ermutigt durch dasselbe Umfeld nahm er an der großen Pfeifenmesse in Chicago teil. Alle mitgebrachten Stücke fanden Abnehmer; diese Teilnahme gilt als Wendepunkt dafür, dass sein Name im amerikanischen Sammlerkreis bekannt wurde.
Künye
İmza Üretim:
Yılda yaklaşık 50 pipo; düz ya da kumlanmış yüzey
Kuruluş:
1987 (ilk pipo), 2007'den sonra düzenli üretim
Bugünkü Durumu:
2015 kayıtlarına göre küçük ölçekli atölye
Ülke:
Danimarka
Kurucu:
Svend Hangaard (d. 1944, Jutland)
Atölye:
Faaborg, Fyn adası
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Eintrag Svend Hangaard
Jan Andersson — Scandinavian Pipemakers
Pipes and Tobaccos Magazine — 'Persistent pipemaker' (2012)
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