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Tajima (Tatu Pipe)

Die seit Mitte der 2000er Jahre als Zweitberuf betriebene Werkstatt des Tokioter Tatsuo Tajima, die auf etwa sechzig Pfeifen im Jahr begrenzt bleibt, und der Stempel Tatu Pipe.

Etiketler:

japonya, usta işi pipo, freehand, tatu pipe

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Tajima ist die nach dem Tokioter Meister Tatsuo Tajima (geb. 1955) benannte Werkstatt; da seine Pfeifen mit dem Stempel "tatu pipe" und einer Designnummer signiert sind, ist er in der Szene auch kurz unter dem Namen Tatu bekannt. Tajima kam erst in mittlerem Alter zur Pfeife: Bis Mitte der 2000er Jahre arbeitete er im Film- und Grafikdesignbereich, diese Erfahrung übertrug er später auf Holz. Den Aufzeichnungen zufolge befasste er sich lange mit großformatigem Bilddesign und wandte sich mit der Verbreitung digitaler Werkzeuge dem Multimedia-Design zu; man geht davon aus, dass seine Sensibilität für Volumen und Proportion den Aufbau der Köpfe seiner Pfeifen prägt.

Übergang zum Handwerk

Tajima beendete seine Designerlaufbahn Ende 2004 und begann 2005, das Pfeifenschnitzen bei Shizuo Arita und Shigeyoshi Yanagihara zu erlernen. Manche Quellen geben diese Wende mit 2007 an; gemeinsam ist beiden Angaben, dass das Erlernen unter Aufsicht eines Meisters erfolgte. Als vollzeitlicher Meister wurde er erstmals 2009 in einem Tabakgeschäft im Tokioter Stadtteil Setagaya ausgestellt. Seine erste internationale Sichtbarkeit geht auf die Chicagoer Pfeifenmesse 2011 zurück; seine Arbeiten wurden danach auch unter Sammlern in Europa und Nordamerika bekannt. Diese Linie fügt sich gut in die Erzählung des japanischen Pfeifenbaus jenseits von Tsuge ein, also der Generation japanischer Meister, die außerhalb der Fabrik einzeln arbeiten.

Formverständnis

Tajimas Arbeiten stehen weniger den klassischen englischen Formen nahe als der Tradition des Freihandpfeifenbaus (freehand). Er fertigt Entwürfe, bei denen geschwungene und gerade Linien im selben Kopf zusammentreffen, und greift dabei mitunter zu bewusster Asymmetrie. Zu seinen Inspirationsquellen zählen ebenso Naturformen wie von Menschen geschaffene Bauten; es wird angegeben, dass sich mechanische Formen, von Raumfahrzeugen bis zu Baustellenmaschinen, im Aufbau der Köpfe niederschlagen. Bei der Oberflächenbearbeitung kommen sowohl Hochglanzpolitur als auch Sandstrahlung zum Einsatz; auch schlichte Veredelungen, die die Maserungsrichtung sichtbar machen, sind zu finden.

Zugverhalten

Ein Teil von Tajimas Gestaltungsentscheidungen zielt unmittelbar auf das Zugverhalten. Lange Schäfte, die den Weg des Rauches verlängern, um Feuchtigkeit und Temperatur zu senken, sowie eine umgekehrte Anwendung des Calabash-Prinzips zählen zu den wiederkehrenden Lösungen der Werkstatt. Bei der umgekehrten Calabash tritt der Rauch nach Verlassen des Kopfes in einen weiten Hohlraum im Schaft ein; dort kondensierte Feuchtigkeit trennt sich ab, bevor sie das Mundstück erreicht.

Produktionsumfang

Die Werkstatt fertigt keine Serienware. Tajimas Jahresproduktion wird mit etwa sechzig Pfeifen angegeben; dieser Umfang erlaubt es, jedes Stück einzeln zu entwerfen und fertigzustellen. Neben dem unter dem Schaft geprägten Stempel "tatu pipe" steht eine vierstellige Zahl; diese Zahl wird als Modell- oder Designnummer gedeutet und gibt allein nicht das Herstellungsjahr an. Der Meister lebt weiterhin in Tokio und pflegt engen Kontakt zu Yanagihara, der ihn anleitete. In dieser Produktionslinie, in deren Hintergrund japanische Pfeifenbegriffe und die traditionelle Kiseru-Kultur stehen, wird die relativ kurze Geschichte der Bruyère-Pfeife in Japan mit einer zeitgenössischen Formsprache fortgeführt.

Künye

İmza Özellikleri:

Ters kalabaş hazne, uzun sap, asimetrik serbest biçimler

Kuruluş:

2005 (tam zamanlı üretim 2009)

Bugünkü Durumu:

Faal; yılda yaklaşık 60 pipo

Ülke:

Japonya (Tokyo)

Damga:

tatu pipe + tasarım numarası

Kurucu:

Tatsuo Tajima (d. 1955)

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  1. Pipedia — Artikel Tajima

  2. Smokingpipes — Japanische Meisterpfeifen, Vorstellungsnotizen zu Tatsuo Tajima

  3. Scandinavian Pipes — Meisterseite Tatsuo Tajima

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