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Tine Pipes

Die persönliche Pfeifensignatur des österreichischen Architekten Martin „Tine“ Steinthaler mit Sitz in Klagenfurt; eine designorientierte Kleinproduktion, die 1999 in der Werkstatt von Peter Matzhold begann.

Etiketler:

avusturya, el yapımı pipo, amatör usta, tasarım

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Tine Pipes ist der Name, unter dem der in Klagenfurt im Süden Österreichs lebende Architekt Martin Steinthaler seine selbst gefertigten Pfeifen führt. Der Name geht auf den Spitznamen „Tine“ zurück, unter dem der Meister in der Community bekannt ist. Dahinter steht weder eine eingetragene Marke noch ein regelmäßig arbeitendes Unternehmen: Es handelt sich um eine zahlenmäßig begrenzte, als Fortsetzung eines beruflichen Gestaltungsinteresses betriebene persönliche Produktionslinie.

Von der Architektur an die Werkbank

Steinthalers erste Begegnung mit der Pfeife reicht in den Dezember 1997 zurück; eigene Versuche, selbst Pfeifen zu fertigen, beginnen erst im April 1999. Die Verbindung zwischen diesen beiden Zeitpunkten stellt Peter Matzhold her, einer der bekannten Meister der Region Kärnten. Was die beiden zunächst zusammenbrachte, war nicht die Pfeife, sondern die Gestaltung von Matzholds Internetseite. Aus der so begonnenen Geschäftsbeziehung wurde rasch eine Freundschaft, wodurch Steinthaler Zugang zur Werkbank und zum Werkzeug eines erfahrenen Meisters erhielt.

Die ersten Tine-Pfeifen wurden in dieser Werkstatt unter Matzholds Aufsicht geformt. Ausschlaggebend war also keine formale Ausbildung, sondern die direkt an der Seite eines Meisters verbrachte Zeit — eine in der kleinteiligen österreichischen Pfeifenfertigung häufig anzutreffende Form der Weitergabe. Die Beziehung zwischen den beiden wird in der Community mitunter auch als Meister-Schüler-Verhältnis bezeichnet.

Formauffassung

Steinthaler betrachtet das Pfeifenmachen als eine ihm aus seinem Beruf vertraute Gestaltungsübung: das Zusammenspiel von Volumen, Linie und Proportion. Als Ergebnis dieser Herangehensweise wiederholt sein Werk den Katalog der klassischen Pfeifenformen nicht eins zu eins, sondern nähert sich eher der Auffassung der Freihandform an. Nach seinen eigenen Worten unterscheiden sich seine Formvorlieben auch von denen Matzholds, bei dem er lernte. Als Material wird Bruyèreholz (briar) verwendet.

Die Produktion ist nicht seriell; die Stücke entstehen einzeln. Eine regelmäßige Modellreihe, ein Katalog oder ein in Einzelheiten bekanntes Stempelsystem sind nicht dokumentiert; außer der eigenen, vom Meister selbst geführten Reihenfolge ist kein von außen nachvollziehbares Nummerierungssystem bekannt.

Stellung in der Community

Steinthalers Name gelangte Anfang der 2000er-Jahre sowohl über seine gefertigten Stücke als auch über seine persönliche Internetseite in die Online-Pfeifencommunity. Wie und in welchem Umfang die Produktion danach fortgeführt wurde, lässt sich anhand unabhängiger Quellen nicht nachvollziehen. Nach heutigem Kenntnisstand bleibt Tine Pipes ein Beispiel für eine persönliche Produktion ohne kommerzielles Ziel, entstanden im Lernen bei einem Meister und in der Suche nach Form.

Künye

İmza Özelliği:

Mimarlık kökenli oran ve çizgi arayışına dayanan tekil parçalar

Kuruluş:

1999 (ilk pipolar)

Bugünkü Durumu:

Ticari atölye değil; sayıca sınırlı kişisel üretim

Ülke:

Avusturya

Kurucu:

Martin "Tine" Steinthaler

Merkez:

Klagenfurt, Kärnten

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel „Tine Pipes“

  2. Martin Steinthalers persönliche Pfeifenseite (tine.at), Vorstellungsbereich

  3. Pipedia — Verzeichnis Pipe Brands / Makers, Einträge zu Österreich

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