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Trebor

Eine englische Pfeifenmarke, die mit einem Kühlkammer-Patent von 1912 verbunden ist und in Branchenverzeichnissen im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts unter dem Namen verschiedener Londoner Firmen nacheinander auftaucht.

Etiketler:

ingiliz pipoları, patent, londra, tarihî markalar

Güncelleme Tarihi:

30. Juli 2026

Trebor ist eine englische Pfeifenmarke, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in London entstand und heute mehr für ihre Patentnummer als für ihren Namen bekannt ist. Der auf dem Mundstückschaft sichtbare Stempel 6518/12 verweist auf die auf den Namen Baron Cohen, den Inhaber der sich in Piccadilly als „Zigarrenexperte“ präsentierenden Firma Baron & Co., eingetragene Patenteintragung. Die Anmeldung erfolgte am 16. März 1912, die Eintragung wurde am 12. Dezember 1912 veröffentlicht. In welchem Jahr die Marke gegründet wurde, ist hingegen unbekannt; das früheste sichere Datum, das vorliegt, ist eben dieses Patent.

Die Lösung des Patents

Gegenstand der Eintragung ist eine im Schaft angelegte Kühlkammer. Das verlängerte Ende des Mundstücks reicht in diese Kammer hinein; zwischen Kammer und Kopf befindet sich statt eines einzelnen Kanals eine Reihe zueinander paralleler Bohrungen, zwei oder mehr. Eine Öffnung am Mundstückende nimmt den Rauch auf, während eine zweite Öffnung dafür sorgt, dass sich kondensierende Feuchtigkeit in die Kammer entleert; das Ende der Kammer wird mit einem verschraubbaren Stopfen verschlossen, sodass die angesammelte Feuchtigkeit gereinigt werden kann. Die Patentschrift führt aus, dass sich dieselbe Vorrichtung auch auf Zigarren- und Zigarettenmundstücke anwenden lasse. Der Zweck ist zweifach: den vom Rauch zurückgelegten Weg zu verlängern und ihn dadurch abzukühlen sowie zu verhindern, dass Feuchtigkeit den Mund erreicht. Aus derselben Zeit gibt es weitere englische Patente, die die Idee eines mehrkanaligen Rauchwegs behandeln; das bekannteste davon ist das Falk-Patent. Dass die Patentnummer auf die Pfeife gestempelt wurde, ist eine damals verbreitete Gewohnheit und gilt heute als nützlicher Hinweis bei der Datierung.

Die Eigentümerkette

In wessen Hand der Name Trebor lag, ist in Branchenjahrbüchern erstaunlich uneinheitlich dokumentiert. Die einzige detaillierte Übersicht zu diesem Thema ist eine Liste, die ein Sammler in einem Forumsbeitrag teilte und die anderswo nicht bestätigt werden kann; die folgende Reihenfolge ist daher nicht als gesichert, sondern als eine anhand der Aufzeichnungen skizzierte Vermutung zu verstehen. Der Darstellung zufolge erscheint die Marke 1921 unter dem Namen Cohen & Co.; Ende der 1920er-Jahre werden Trebor Ltd und Cyril Arnold Ltd gemeinsam genannt, in den 1930er-Jahren kommt Baron & Co. hinzu. Nach der durch den Zweiten Weltkrieg entstandenen Lücke wird der Name Ende der vierziger Jahre nur noch mit L. Hill & Co. verknüpft, in den fünfziger Jahren mit Trebor Products & Agencies, und nach 1957 verschwindet er ganz aus den Verzeichnissen.

Es wird angegeben, dass ein Teil dieser Firmen direkt mit Baron Cohen verbunden war, während die übrigen nur einige Jahre lang auftauchten und dann verschwanden; so erscheint Cyril Arnold Ltd in den Londoner Telefonbüchern nur in der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre. Forscher, die solch kurzlebige Firmen verfolgen möchten, greifen neben Handelsjahrbüchern und Firmenregistern auch auf Archivprojekte zurück, die die britische Industrie zusammenstellen. Auch wird berichtet, dass ein oft herangezogenes Nachschlagewerk Trebor mit Cyril Arnold Ltd und Baron & Co. in Verbindung bringt.

Nicht zu verwechseln mit

Das gleichnamige, heute weitaus bekanntere Trebor ist ein am 4. Januar 1907 in Forest Gate im Londoner Osten gegründetes Süßwarenunternehmen; sein Name geht auf die rückwärts gelesene Form von „Robert“, dem Nachnamen eines der Gründer, zurück. Zwischen beiden Marken namens Trebor besteht keine bekannte Verbindung; die Ähnlichkeit rührt lediglich daher, dass zwei getrennte Unternehmen bei der Suche nach einem Markennamen auf dasselbe Wortspiel kamen.

Das Trebor der Pfeifenseite ist heute nur noch ein Name, dem man in Sammlungen aus zweiter Hand begegnet. Der Darstellung zufolge wurde die Marke in amerikanischen Tabakpublikationen zeitweise zusammen mit John-Cotton-Produkten beworben, und ein Teil der bis heute erhaltenen Exemplare wurde mit Silberband verzeichnet; keiner dieser Details ist durch unabhängige Quellen bestätigt. Sicher ist allein, dass die Nummer auf dem Schaft eine solide Grundlage bietet, um diese Pfeifen einem bestimmten Datum zuzuordnen.

Künye

Sahiplik:

Cohen & Co., Trebor Ltd, Cyril Arnold Ltd, Baron & Co., L. Hill & Co., Trebor Products & Agencies

İmza Yeniliği:

Sapta soğutma odası ve çok kanallı duman yolu (patent 6518/12)

Kuruluş:

Bilinmiyor; patent 1912, marka listelerinde 1957'ye kadar görünür

Bugünkü Durumu:

Üretimi sona ermiş; koleksiyon markası

Ülke:

Büyük Britanya

Kurucu:

Baron Cohen (Baron & Co., Piccadilly, Londra)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Trebor

  2. Google Patents — GB191206518A, Improvements in Tobacco Pipes (Baron Cohen)

  3. Wilczak & Colwell — Who Made That Pipe? (über Pipedia weitergegebener Verweis)

  4. Wikipedia — Trebor (confectionery), zur Abgrenzung der Namensähnlichkeit

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