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Tsuge

Aus der Kunst des Elfenbein-Mundstückmachens hervorgegangene und zu Japans größtem Pfeifenhersteller gewordene Marke, gegründet 1936 in Tokio.

Etiketler:

japonya, pipo markası, freehand, ikebana

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Tsuge ist eine 1936 in Tokio gegründete Marke, die heute als Japans größter Pfeifenhersteller gilt. Die Geschichte des Unternehmens beginnt eigentlich nicht als Pfeifengeschichte: Der Gründer Kyoichiro Tsuge trat den Beruf als Lehrling bei einem Meister an, der Zigarettenspitzen aus Elfenbein herstellte. Der Weg vom Elfenbein-Mundstück über Kirschholz bis hin zu Briar und schließlich handgeformten Freehand-Pfeifen zeichnet auch die Hauptlinie der über achtzigjährigen Produktionsgeschichte der Marke nach.

Vom Elfenbein-Mundstück zur Pfeife

Kyoichiro Tsuge wurde Aufzeichnungen zufolge 1911 in der westjapanischen Region Ishikawa geboren; was über die Familiengeschichte berichtet wird, stützt sich größtenteils auf den firmeneigenen Katalog und ist nicht unabhängig bestätigt. Als er früh zur Waise wurde, brachten ihn Verwandte nach Tokio, wo er begann, die Herstellung von Elfenbein-Mundstücken zu erlernen. Im damaligen Sprachgebrauch wurden auch diese schmalen Mundstücke als "Pfeife" bezeichnet; der Markenname war somit schon lange vor der Verarbeitung von Briar mit einem Tabakutensil verbunden.

1936 eröffnete er seine eigene Werkstatt. Der Zweite Weltkrieg brachte den Betrieb jedoch rasch aus der Bahn; auf Verlangen der Regierung wurden die Werkbänke auf die Herstellung von Gewehrkolben aus Holz umgestellt. Nach Kriegsende war Elfenbein kaum noch zu beschaffen, weshalb Tsuge die Produktion mit Kirschholz aus der Region Tōhoku fortsetzte.

Die Pfeifenwelle der Nachkriegszeit

Die Nachkriegsjahre sind die Zeit, in der sich neben der traditionellen Kiseru-Kultur die westliche Pfeifengewohnheit etablierte. Die von der amerikanischen Armee auf den Markt gebrachten Pfeifentabake sowie die veröffentlichten Fotos von Douglas MacArthur mit seiner Maiskolbenpfeife nährten dieses Interesse sichtbar. Tsuge, das eigentlich plante, zur Mundstückproduktion zurückzukehren, erkannte die Richtung der Nachfrage und wandte sich der Pfeife zu: Man nahm Handwerker, die zuvor Schirmgriffe bearbeitet hatten, in die Belegschaft auf und begann, Billiard- und Bent-Billiard-Pfeifen aus Kirschholz in Serie zu fertigen. In der Zeit der höchsten Beschäftigung soll das Unternehmen rund hundertzwanzig Handwerker beschäftigt haben; diese Zahl ist in unabhängigen Quellen nicht bestätigt.

In den 1950er Jahren, als importierter Briar zugänglich wurde, wechselte die Marke zur Briar-Pfeife. In dieser Zeit ließ man einem Elfenbeinschnitzer traditionelle Motive wie den Berg Fuji, die drei Affen und Geishas auf die Köpfe der Pfeifen schnitzen, die amerikanischen Soldaten in Japan als Souvenirs angeboten wurden. Berichten zufolge wurde in den 1960er Jahren ein bedeutender Teil der in Japan gefertigten Kirschholzpfeifen an amerikanische Einheiten in Südostasien verschickt.

Lehrjahre in Europa und Ikebana

In den 1970er Jahren zwangen die Aufwertung des Yen und der Wettbewerb durch billig produzierende asiatische Länder Tsuge zu einer neuen Suche. Um Pfeifen mit höherer Wertschöpfung herstellen zu können, entsandte das Unternehmen sechs seiner Handwerker in Werkstätten nach Italien und Dänemark. Von ihnen lernten Fukuda und Sato bei Meistern wie Sixten Ivarsson und Jørgen Larsen die Freehand-Pfeifenherstellung. Nach ihrer Rückkehr nach Japan fanden die von ihnen gefertigten Freehands zunächst in Amerika, dann in Deutschland und der Schweiz Anklang.

Aus dieser Erfahrung entstand die bekannteste Oberklasse-Serie der Marke, Ikebana. Die unter der Aufsicht von Fukuda arbeitende und nur von wenigen Meistern besetzte Werkstatt Ikebana stellt Pfeifen her, deren weiche Linien deutlich den Einfluss der dänischen Schule tragen. Tsuge ist damit eine der seltenen Marken geworden, die sowohl eine breit angelegte Fabrikproduktion als auch eine begrenzte Anzahl handgeformter Pfeifen unter einem Dach vereinen.

Künye

İmza Ürünleri:

Ikebana serisi el yapımı freehand pipolar

Kuruluş:

1936

Bugünkü Durumu:

Faal; Japonya'nın en büyük pipo üreticisi sayılır

Ülke:

Japonya (Tokyo)

Kurucu:

Kyoichiro Tsuge (d. 1911)

Öne Çıkan Yönü:

Danimarka ve İtalya atölyelerinde eğitilmiş usta kadrosu

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Tsuge

  2. Smokingpipes — The History of Pipe Design: Japan

  3. Smokingpipes — Produktnotizen zu Tsuge Ikebana

  4. Al Pascia — Geschichte der Tsuge-Pfeifenfabrik

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