Weiner (Steve Weiner)
Die Pfeife des in Ohio in einer Kellerwerkstatt arbeitenden Briarmeisters Steve Weiner, der in den 1990er Jahren zu einem der bekanntesten Namen der amerikanischen Szene handgefertigter Pfeifen wurde und 2002 verstarb.
Etiketler:
abd, artisan, briyar, 1990'lar
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Weiner ist der Name, den der amerikanische Briarmeister Steve Weiner (gest. 2002) seinen Pfeifen gab. Weiners eigentlicher Beruf war nicht das Pfeifenmachen: Er lebte in Olmsted Falls, einem Vorort von Cleveland, leitete eine von ihm selbst gegründete Firma für Rechnungsprüfung und fertigte seine Pfeifen an der Werkbank im Keller seines Hauses, in den Stunden, die ihm neben der Arbeit blieben. Dennoch wurde diese Teilzeitproduktion in den 1990er Jahren zu einem der meistdiskutierten Namen der amerikanischen Szene handgefertigter Pfeifen.
Material und Werkbank
Weiners beständige Vorliebe galt Platoholz-Briar, dem Teil der Wurzel nahe der Außenfläche, der die natürliche Rindenstruktur bewahrt. Seine Mundstücke schnitt er aus italienischem Lucit (Acryl), den charakteristischen Punkt, den er oben auf dem Mundstück platzierte, fertigte er aus Briar, und auch bei Einlegearbeiten wechselte er zwischen Briar und Lucit. Von der groben Formgebung bis zur letzten Politur lief die gesamte Formgebung von Hand: Schleifscheibe, Feile und Schleifpapier. Der einzige Arbeitsschritt, den er der Maschine überließ, war das Drehen des Zapfens; diesen drehte er auf einer kleinen Drehbank, die Anpassung vollendete er wieder von Hand. Glattflächige Exemplare brachte er bis zur Feinschleifung, danach färbte und wachste er sie.
In eine Sandstrahlausrüstung investierte er hingegen aus Platz- und Kostengründen nie. Da sich der Rohling nicht für eine glatte Oberfläche eignete, entschied er sich oft dafür, die Pfeife stattdessen zu bearbeiten, weshalb etwa vier Fünftel seiner Produktion rustikale Oberflächen aufwiesen. Auch sein Formenrepertoire dehnte er nicht aus; seine Arbeiten drehen sich um die Standardformen und ihre nahen Varianten. Wie viele Pfeifen er fertigte, hing vollständig von der Zeit ab, die ihm neben der Arbeit blieb, und Mitte der 1990er Jahre überstieg sein Jahresdurchschnitt hundert Stück.
Architektur des Rauchens
Dass er nach langer Zeit als Pfeifenraucher zum Pfeifenmacher wurde, zeigt sich deutlich an seiner Dimensionierung. Dass ein Pfeifenreiniger den Kesselboden erreichen konnte, ohne das Mundstück abzunehmen, war für ihn eine Bauvoraussetzung; auch den Luftkanal öffnete er breit genug für einen angenehmen Zug. Er verjüngte den Kessel leicht konisch, engte ihn aber nicht so weit ein, dass der Stopfer nicht bis auf den Boden käme; die Lippenkante des Mundstücks rundete er, damit sie nicht in die Zunge schnitt. Der Kessel durchlief zudem ein zweistufiges Verfahren: zunächst das Entfernen überschüssigen Harzes aus dem Holz, dann das Beschichten der Innenfläche mit seiner eigenen Kohlenstoffmischung. Solche Details gelten als die Stellen, an denen sich aus einer Hand stammende Pfeifen von Serienfertigung unterscheiden.
Weg, Auszeichnungen und Stempel
Weiner rauchte lange Zeit Zigaretten, bevor er 1979 zur Pfeife wechselte, und wandte sich bald dem Sammeln zu. Den Weg zum Pfeifenmacher ebnete 1989 der Tod seines Großvaters, der als Modellbauer für Gussteile gearbeitet hatte: Die ihm hinterlassene Bohrmaschine, zwei Motoren, ein Satz Feilen und zahlreiche Bohrer bildeten den Kern der ersten von ihm entworfenen Werkbank. Seine Methode festigte sich, als er im Sommer 1990 die Werkstatt von Mike Butera in Houston besuchte; Butera blieb ihm sowohl als Maßstab als auch als prägender Meister in Erinnerung. 1991 nahm er erstmals als Pfeifenmacher an einer Messe teil, wurde bei den C.O.R.P.S.-Treffen in Richmond zweimal zum besten Pfeifenmacher gewählt und erhielt auf der PCCA-Messe in Washington eine Ehrenauszeichnung; die Jahre der Auszeichnungen schwanken je nach Quelle zwischen 1991 und 1994.
Der Stempel trägt den Namen des Meisters und den Vermerk "U.S.A.", bei großformatigen Exemplaren begleitet von Größenzusätzen wie "XL". Weiner nummerierte und datierte jede Pfeife: Die letzten beiden Ziffern des Codes geben das Jahr an, die vorderen Ziffern die Reihenfolge innerhalb dieses Jahres. Mit dem frühen Tod des Meisters kam die Produktion vollständig zum Erliegen, die verbliebene begrenzte Zahl glattflächiger Exemplare mit Maserung erhält weiterhin das Interesse von Sammlern.
Künye
İmza Özellikleri:
Plato briyar, elde oyulmuş rustik yüzey, lucite ağızlık, briyar nokta
Bugünkü Durumu:
Ustanın 2002'de ölmesiyle üretim sona erdi
Ülke:
ABD (Olmsted Falls, Ohio)
Etkilendiği Usta:
Mike Butera
Üretime Başlangıç:
1989
Usta:
Steve Weiner
İlgili Maddeler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Damga ve İşaretler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Kaynaklar
Pipedia — Artikel Weiner
The Pipe Collector (Bulletin der American Society of Pipe Collectors), Mai 1995 — Vorstellung von Steve Weiner in der Reihe 'Profiles of American Pipe Makers'
Smokingpipes — Aufzeichnungen zu Steve-Weiner-Estate-Pfeifen (Stempelformen, Jahrescodes, Todesjahr des Meisters)
MBSD Pipes — Aufzeichnungen zu Steve-Weiner-Estate-Pfeifen (Beispiele der Nummerierung, Angaben zu Auszeichnungen)
%20(1536%20x%20634%20piksel)VHMVM.png)