William Demuth Company (WDC)
1862 in New York gegründetes amerikanisches Pfeifenunternehmen, bekannt für den WDC-Stempel im umgekehrten Dreieck, das von der Meerschaumschnitzerei zur Serienproduktion aus Briar überging.
Etiketler:
pipo markası, amerikan ekolü, lüle taşı, fabrika piposu
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
William Demuth Company ist ein in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in New York gegründetes Unternehmen, das sich innerhalb einer Generation zu einem der bekanntesten Pfeifenhäuser Amerikas entwickelte. Die vom Unternehmen in ein umgekehrtes gleichseitiges Dreieck gesetzten Buchstaben WDC waren jahrzehntelang sowohl auf geschnitztem Meerschaum als auch auf seriengefertigten Briar-Pfeifen zu sehen und wurden so zu einem Zeichen, das bekannter war als der Markenname selbst.
Gründer und Entstehung des Unternehmens
Der Namensgeber des Unternehmens, Wilhelm C. Demuth, wurde 1835 in Deutschland geboren und wanderte den Aufzeichnungen zufolge im Alter von sechzehn Jahren allein nach Amerika aus. Nach Jahren als Lohnarbeiter im Tabakhandel New Yorks eröffnete er 1862 sein eigenes Geschäft und stand bis zu seinem Tod (1911) an dessen Spitze. Das Produktsortiment der Gründungsjahre erinnert weniger an eine heutige Pfeifenmarke als an einen Schnitzereibetrieb: Neben Pfeifen entstanden in denselben Werkstätten auch Raucherutensilien, Gehstöcke und lebensgroße geschnitzte Figuren, die vor Zigarrenläden aufgestellt wurden.
Meerschaum und die Präsidentenserie
Die heute meistdiskutierten Arbeiten des Unternehmens liegen im Bereich der Meerschaum-Schnitzerei. An erster Stelle steht die figürliche Serie mit den Porträts der US-Präsidenten. Die Serie umfasst achtundzwanzig Porträtpfeifen von John Adams bis Herbert Hoover sowie zusätzlich eine Washington-Büste; über lange Zeit war es Brauch des Unternehmens, für jeden neu ins Amt kommenden Präsidenten eine sein Gesicht tragende Pfeife der Serie hinzuzufügen — eine Praxis, die mit Hoover endete.
Der Erzählung nach liegt der Ausgangspunkt der Serie in der Bekanntschaft mit Präsident James A. Garfield, der bekanntermaßen ein Meerschaum-Liebhaber war: Bei seiner Vereidigung 1881 wurden Garfield zwei Pfeifen geschenkt, eine mit seinem, eine mit dem Gesicht seiner Frau. Der Stellenwert solcher Geschenke in der amerikanischen Politik wird zusätzlich im Artikel An Präsidenten überreichte Pfeifen behandelt. Ein weiteres Beispiel derselben meisterlichen Tradition ist die zwei Jahre in der Fertigstellung befindliche, über achtzig Zentimeter lange Meerschaum-Komposition „Columbus Landing in America", die 1893 auf der Weltausstellung in Chicago (World's Columbian Exposition) gezeigt wurde.
Briar-Linien und Fabrik
Mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts verlagerte sich der Schwerpunkt von der Handschnitzerei zur Serienproduktion, von Meerschaum zu Briar. Zentrum dieses Wandels war die 1895 im Stadtteil Richmond Hill in Queens errichtete große Fabrik, die jahrzehntelang in Betrieb war; dank dieser Anlage gilt WDC als einer der größten Pfeifenhersteller des Landes. Ferdinand Feuerbach, der 1897 zum Unternehmen kam und 1903 zum Produktionsleiter aufstieg, spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Linien Royal Demuth und Milano Hesson Guard. Der Name Hesson wiederum geht auf William Wallace Hesson zurück, der für Erfindungen am Innenmechanismus der Pfeife zwei Patente erhielt. Feuerbach verließ das Unternehmen 1919 und übernahm die Leitung der Fabrik seines alten Freundes Sam Frank in der Bronx. Die Nachbarschaft der Marke an der Fifth Avenue in diesen Jahren und ihre Berührungspunkte mit dem englischen Konkurrenten sind Thema des Artikels Die Verbindung zwischen Demuth und Dunhill.
Die S.-M.-Frank-Ära und das Ende
Die Wege der beiden Firmen kreuzten sich 1937 aus einem unerwarteten Grund: Die Stadtverwaltung von New York beschloss, für eine Straßenverbreiterung einen Teil des Grundstücks zu enteignen, auf dem sich Franks Fabrik in der Bronx befand. Auf der Suche nach einem neuen Produktionsstandort nahm Frank Verhandlungen über die Anlage in Richmond Hill auf; die erzielte Einigung machte Demuth zu einer Tochtergesellschaft von S. M. Frank & Co., und die Produktion beider Marken wurde unter einem Dach zusammengeführt.
Demuth-Pfeifen wurden in dieser Fabrik bis zum letzten Tag des Jahres 1972 hergestellt; das Unternehmen wurde im selben Jahr offiziell durch Liquidation aufgelöst. Die Marke verschwand jedoch nicht vollständig: Ihr meistverkauftes Modell, die Wellington, blieb bis 1976 im Katalog von S. M. Frank und wurde den Aufzeichnungen zufolge Mitte der 1980er Jahre kurzzeitig erneut angeboten. Das Fabrikgebäude wurde nicht abgerissen; es wurde in den folgenden Jahren zu Wohnzwecken umgenutzt und blieb im Stadtbild erhalten.
Künye
İmza Ürünleri:
Lüle taşı Başkanlar serisi, Royal Demuth, Milano Hesson Guard, Wellington
Kuruluş:
1862, New York
Bugünkü Durumu:
1937'de S. M. Frank'in bağlı kuruluşu oldu; 1972 sonunda tasfiye edildi
Ülke:
ABD
Damga:
Ters eşkenar üçgen içinde WDC
Kurucu:
Wilhelm (William) C. Demuth (1835-1911)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel William Demuth Company
Brownstoner — Queenswalk: William Demuth / S.M. Frank & Co. Factory in Richmond Hill
Pipedia — Artikel S. M. Frank & Co.
Rebornpipes — Reparaturnotizen WDC Milano Hesson Guard
Ben Rapaport — Collecting Antique Meerschaums (1999), Sachverhaltsdarstellung
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