William H. Hendrikx
Ein Pfeifenmacher niederländischer Herkunft, der im Bundesstaat New York tätig war; nachdem er die Briar-Fabriken in College Point geleitet hatte, richtete er seine eigene Werkbank in Ulster Park ein und erhielt 1934 ein Patent, das den Rauchweg zwischen Bohrer und Mundstück neu gestaltete.
Etiketler:
pipo ustası, abd, briyar, patent
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
William H. Hendrikx war ein Meister, der in der Zwischenkriegszeit im Bundesstaat New York tätig war und dessen Name heute größtenteils über ein 1934 eingetragenes Pfeifenpatent nachverfolgt wird. In seinem Beruf hatte er zwei völlig unterschiedliche Stationen inne: Zunächst war er Betriebsleiter der Briar-Pfeifenfabriken im New Yorker Stadtteil College Point; später richtete er in einer kleinen Ortschaft im Hudson Valley seine eigene Werkbank ein und fertigte Pfeifen allein von Hand. Diese doppelte Vergangenheit zeigt, wie durchlässig im damaligen Amerika die Grenze zwischen Fabrikfertigung und Handarbeit war.
Ein Betriebsleiter in den Fabrikjahren
Hendrikx' erste berufliche Identität in den USA war nicht die des Herstellers, sondern die des Betriebsleiters. 1923 soll er an der Spitze der Fabrik von A. Frankau & Co. in College Point gestanden haben; dieses Werk gilt als der amerikanische Produktionszweig der britischen Marke BBB. In den folgenden Jahren wird er auch mit der Leitung der im selben Stadtteil auf Long Island ansässigen Hesson-Fabrik in Verbindung gebracht; dieser Abschnitt seiner Leitertätigkeit soll rund zwanzig Jahre gedauert haben.
Die Informationen über das Leben des Meisters vor seiner Ankunft in Amerika stützen sich ausschließlich auf Erzählungen der Pfeifenliteratur und werden durch keine unabhängige Quelle bestätigt. Diesen Erzählungen zufolge kam er 1882 in Amsterdam als Sohn eines Sprachlehrers zur Welt; obwohl er schon früh mehrere Sprachen lernte, suchte er seinen eigenen Weg im Handwerk und trat durch eine Teilzeitarbeit in einer niederländischen Pfeifenfabrik ins Handwerk ein. Denselben Quellen zufolge wanderte er um 1906 nach Kanada, nach Quebec, aus und ließ sich bis 1915 auf Long Island nieder.
Die Werkbank in Ulster Park
Nach den Jahren als Betriebsleiter plante Hendrikx, sich in Ulster County der Landwirtschaft zu widmen; als der Börsenkrach diesen Plan zunichtemachte, kehrte er zu seinem alten Beruf zurück. In Ulster Park, das zur Gemeinde Esopus gehört, richtete er seine Werkbank in einem umgebauten Stallgebäude ein und begann, handgefertigte Pfeifen herzustellen. Für die Gründung der Werkstatt wird in den Quellen das Ende der 1920er Jahre genannt; allerdings ist dieses Datum in sich widersprüchlich, da dieselbe Erzählung die Gründung nach den Börsenkrach von 1929 ansetzt. Sicher ist lediglich, dass er 1931 bei der Patentanmeldung in Ulster Park wohnte. Sein Name war in der Branche bereits bekannt; überliefert wird, dass die in großen Buchstaben an die Außenwand der Werkstatt geschriebene Aufschrift „Buy American Products“ sowie ein zur Straße hin sichtbares Schild ihn in der Umgebung bekannt gemacht hätten.
Das Patent von 1934
Hendrikx' am 31. Juli 1931 eingereichte Anmeldung wurde am 27. März 1934 unter der Nummer 1.952.862 eingetragen. Im Dokument wird der Erfinder als „William Hendrikx, Ulster Park, New York“ geführt; die Rechte wurden an die in New York ansässige William De Muth & Company übertragen. Die aus sieben Ansprüchen bestehende Beschreibung beruht auf einem zweiteiligen Metallrohr, das Bohrer und Mundstück miteinander verbindet: Ein in die enge, zum Kopf führende Bohrung des Bohrers geschraubtes Endstück und ein im Inneren des Mundstücks befestigtes dünnes Röhrchen greifen ineinander und bilden eine dichte Verbindung. Der Rauchkanal verläuft entlang dieser Verbindung ohne Unterbrechung und verengt sich vom Kopf zum Mund hin stufenweise.
Die im Dokument genannten Ziele lassen sich in drei Punkten zusammenfassen: zu verhindern, dass Speichel in den Kopf vordringt und sich mit dem Tabaksaft vermischt; die im Rohr angesammelte Feuchtigkeit an einer Stufe des Kanals aufzufangen, um Gurgeln und Rückfluss zu verhindern; sowie den Pfeifenreiniger entlang des gesamten Rauchwegs führen zu können, ohne ein Teil der Pfeife zu zerlegen. Damit steht der Entwurf in der Strömung der damaligen metallenen Kondensations- und Filtersysteme. Hendrikx verwendete dieses Mundstück bei den meisten der in Ulster Park gefertigten Pfeifen.
Was blieb
Nach den Gesundheitsakten des Bundesstaats New York starb Hendrikx am 23. August 1961; in seinen letzten beiden Lebensjahren hatte sich sein Gesundheitszustand verschlechtert, sodass er nicht mehr an die Werkbank treten konnte. Pfeifen mit seiner Signatur sind heute selten anzutreffen. Sein Name wird vor allem über die Spur verfolgt, die er im Patentdokument hinterließ; das macht ihn zu einem dokumentierten Mitglied jener zahlreichen Erfindergeneration, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mit Metallröhren experimentierte, um die Pfeife trockener rauchbar zu machen.
Künye
Patent:
US 1.952.862, Tobacco Pipe (tescil: 27 Mart 1934)
Yönettiği Fabrikalar:
A. Frankau & Co. (BBB) ve Hesson — College Point, New York
Yaşam Yılları:
1882-1961 (kayıtlara göre)
Usta:
William H. Hendrikx
Kökeni:
Hollanda; aktarıldığına göre Amsterdam
Atölyesi:
Ulster Park, New York
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel William H. Hendrikx
US-Patentamt — Patent Nr. 1.952.862 „Tobacco Pipe“; Anmeldung 31. Juli 1931 (Seriennr. 554.168), Eintragung 27. März 1934, 7 Ansprüche
FreePatentsOnline — Stammdatensatz zum Patent Nr. 1952862 (Rechtsnachfolger: William De Muth & Company)
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