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Yello-Bole

Amerikanische Pfeifenmarke, entstanden als preisgünstige Schwesterlinie von Kaywoodie; bekannt für ihre honigversetzte Kammerauskleidung und den synthetischen Kopfwerkstoff namens Brylon.

Etiketler:

pipo markası, abd, fabrika piposu, brylon

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Yello-Bole ist eine Marke, die im Serienfertigungszweig der amerikanischen Pfeifenindustrie seit über neunzig Jahren besteht. Sie verdankt ihren Namen der gelblichen Auskleidung, die in die Kammer eingebracht wird, und ihre Bekanntheit verdankt sie größtenteils dieser Auskleidung und der Werbesprache, die sich darum entwickelte.

Entstehung als Nebenprodukt

Der Ausgangspunkt der Marke war eine kaufmännische Überlegung: die Verwertung von Rohmaterial, das die Auslese nicht bestand. Kaufmann Bros. & Bondy war eine 1851 gegründete, alteingesessene New Yorker Firma, die die für ihr Flaggschiff Kaywoodie vorgesehenen Bruyèreblöcke (Briar) einer strengen Auslese unterzog. Die aus der Auslese ausgeschiedenen Stücke lagen ungenutzt; die Linie Yello-Bole füllte, so wird überliefert, 1932 genau diese Lücke und übernahm die unterste Stufe in der Preisleiter des Unternehmens.

Auch die Produktionsordnung folgte derselben Logik. Während die eigenen Werkstätten der Firma in New Jersey arbeiteten, wurde die Herstellung der neuen Linie der konzerneigenen Tochtergesellschaft The New England Briar Pipe Company in New Hampshire überlassen; so wurde eine brachliegende Kapazität genutzt. Dieses Detail stützt sich nur auf Überlieferungen in der Pfeifenliteratur und wird durch kein unabhängiges Firmenregister belegt.

Die honigversetzte Auskleidung

Was die Marke von ihren Konkurrenten unterschied, war die Beschichtung der Kammerinnenfläche: Ihrer Zusammensetzung war Honig beigemischt, und diese gelbliche Oberfläche war auch die Quelle des Namens. In Anzeigen der 1940er Jahre wurde eine Comicfigur namens „Honey Girl" verwendet, und es wurde behauptet, die Auskleidung beschleunige das Einrauchen der Pfeife und mildere die ersten Züge. Diese Behauptung gehört zur Werberhetorik der Zeit; ein bestätigter technischer Nachweis für die Wirkung der Beschichtung existiert nicht.

Der einheimische Briar-Versuch der Kriegsjahre

Als die Briar-Lieferungen aus dem Mittelmeerraum mit dem Zweiten Weltkrieg abrissen, machte sich die Firma 1941 auf die Suche nach einer inländischen Quelle. In Kalifornien wurden Manzanita-Wurzelstöcke aus den Hängen der Santa Cruz Mountains erprobt, und dem gewonnenen Material gab man den Namen „Mission Briar"; die Sammelarbeit wurde der eigens dafür gegründeten Pacific Briarwood Company übertragen. Obwohl Manzanita botanisch dem mediterranen Bruyère nahesteht, ergab es beim Rauchen nicht dasselbe Resultat, und nach Wiederaufnahme der Importe wurde das Vorhaben aufgegeben. Dieser Versuch zählt zu den amerikanischen Beispielen der Suche nach Alternativhölzern zu Briar.

Eigentümerwechsel und Brylon

Das gesamte Unternehmen ging 1952 an einen branchenfremden Käufer über; dessen Identität geht aus den vorliegenden Aufzeichnungen nicht hervor. Die Zwischenphase war kurz: Im März 1955 übernahm S. M. Frank & Co. KB&B mitsamt seinen Tochtergesellschaften und Yello-Bole. Die Marke wurde bis 1972 innerhalb des Mutterunternehmens als eigene Abteilung mit eigener Geschäftsführung und eigenem Vertriebspersonal geführt; in der Szene gilt diese Zeit als ihre ertragreichste Periode.

1966 entwickelte S. M. Frank einen synthetischen Werkstoff namens Brylon, um eine günstige Alternative zu Briar anzubieten. In der Restaurierungsliteratur wird dieses Material als Mischung aus einem hitzebeständigen Harz und Holzmehl beschrieben; eine durch ein technisches Dokument des Herstellers bestätigte Zusammensetzung ist es nicht. Brylon gilt als widerstandsfähiger gegen Rissbildung und Verbrennen als Briar, liegt dafür aber bekanntlich schwerer in der Hand und erwärmt sich beim schnellen Rauchen stärker. Zunächst wurde es bei Yello-Bole-Modellen eingesetzt, später auch bei der Linie Medico. Die Marke besteht bis heute unter dem Dach von S. M. Frank mit Modellen sowohl aus Briar- als auch aus Brylon-Köpfen.

Die Firma unternahm zwischendurch auch mechanische Experimente. Der Patentantrag für das Ejecto Grate, ein am Kammerboden angebrachtes Metallgitter mit acht Löchern, blieb im Antragsstadium stecken und wurde nicht weiterverfolgt. Der Aristocrat Airograte mit Aluminiumkopf verwendete dagegen einen auf eine Metallgrundplatte geschraubten Briar-Zylinder, wobei im unteren Fach Feuchtigkeit und Teer aufgefangen werden sollten.

Datierung anhand der Stempel

Bei Estate-Exemplaren geben Kopf- und Mundstückstempel einen groben Zeitrahmen an. In der Szene werden gewöhnlich folgende Kriterien genannt:

Stempel

Angezeigter Zeitraum

„BRUYERE" (statt BRIAR); kreisförmiges Yello-Bole-Emblem am Mundstück

1930er Jahre; das Kreisemblem wurde nach 1939 aufgegeben

„Honey Cured Briar"

1933-1936

„Cured with Real Honey"

nach 1936

Propeller-Emblem am Mundstück

1930er und 1940er Jahre

KBB in ein Kleeblatt eingesetzt

1955 und früher

Künye

İmza Ürünleri/yenilikleri:

Bal katkılı hazne astarı; Brylon gövdeli pipolar; Ejecto Grate ve Airograte denemeleri

Sahiplik:

1955'ten bu yana S. M. Frank & Co.

Kuruluş:

1932 (kayıtlara göre)

Bugünkü Durumu:

Üretimde

Kurucu Şirket:

Kaufmann Bros. & Bondy (KB&B), New York

Ülke:

ABD

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Eintrag Yello-Bole

  2. Kaywoodie / Benchmade Tradition — Firmengeschichte „The Kaywoodie Story"

  3. Offizielle Website von S. M. Frank & Co. — Marken- und Kontaktseiten

  4. rebornpipes — Untersuchung zur Datierung der KB&B- und Yello-Bole-Stempel

  5. pipephil.eu — Informationsnotiz zu Manzanita (Mission Briar)

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