Zenith
Zenith ist die Marke des Familienbetriebs van der Want, der in der niederländischen Stadt Gouda gegossene Keramikpfeifen herstellt und dessen Wurzeln bis 1749 zurückreichen. Bekannt für sein doppelwandiges Kammersystem.
Etiketler:
pipo markası, hollanda, seramik, gouda
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Zenith ist eine Marke, die in der niederländischen Stadt Gouda Pfeifen aus gegossener Keramik herstellt. Der Betrieb, der diesen Namen trägt, entstand im Gouda des 18. Jahrhunderts, als die Herstellung von Tonpfeifen einer ganzen Stadt Broterwerb bot, und setzte seine Produktion Anfang des 20. Jahrhunderts fort, indem er von der Handpresse zur Gipsform überging. Das Detail, das die Marke auch außerhalb der Bruyère-Welt bekannt machte, ist ihre doppelwandige Struktur, die einen Hohlraum zwischen innerer Kammer und äußerem Körper lässt.
Von der Zunft zum Familienbetrieb
Den Aufzeichnungen zufolge beginnt das Geschäft am 17. März 1749, als Pieter Dirksz van der Want (1716-1774) in der Goudaer Pfeifenmacherzunft seinen Meisterbrief erhielt; dieselben Aufzeichnungen berichten, dass das Handwerk acht Generationen lang vom Vater auf den Sohn übertragen wurde. Die Firma wurde lange unter dem Namen P.J. van der Want Azn. geführt. Der Name Zenith kam während des Ersten Weltkriegs in Gebrauch; das Jahr der Einführung schwankt in den Quellen zwischen 1915 und dem Kriegsende. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts standen Otto Adrianus van der Want (1926-2016) und sein Sohn Aart an der Spitze des Betriebs. Niederländische Sammlerquellen zählen Zenith seit den 1950er Jahren zur ältesten noch tätigen Pfeifenfabrik und setzen in dieser Rangfolge die 1780 gegründete Firma Chacom an zweite Stelle; eine unabhängige Bestätigung dieser Einordnung gibt es nicht.
Gipsform und Doppelwand
Die Fabrik stellte in den ersten gut hundertfünfzig Jahren traditionelle Tonpfeifen her, die durch Pressen von hartem Ton in Metallformen entstanden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts änderte sich die Methode: Flüssiger Ton wurde in Gipsformen gegossen, und nach dem Brennen wurde der Körper mit transparenter Glasur überzogen. Die Glasur ließ die Oberfläche nicht nur glatt und glänzend erscheinen, sondern schützte den Körper auch bis zu einem gewissen Grad vor Bruch.
Das in den 1920er Jahren eingeführte doppelwandige Kammersystem wurde jedoch zum meistdiskutierten Detail der Marke. Im Hohlraum zwischen dem glasierten Außenkörper und der inneren Kammer zirkuliert der Rauch, wobei die poröse Keramik einen Teil der Feuchtigkeit zurückhält. Dass Keramik dem Geschmack des Tabaks keinen Eigengeschmack hinzufügt, ist ebenfalls eine häufig genannte Eigenschaft dieses Materials; ähnliche Diskussionen werden im Artikel Porzellanpfeife ausführlich behandelt.
Modellfamilien
Die folgenden Serieneinzelheiten stützen sich größtenteils auf niederländische Händler- und Museumsquellen und konnten nicht mit unabhängigen Aufzeichnungen verglichen werden.
Gouda Classic: Die Linie, die den klassischen Pfeifenformen am nächsten kommt. Gerade und gebogene Billiard-, Dublin- und gebogene London-Körper werden mit einer vergoldeten Metallzwinge vervollständigt.
Black Magic: Modelle mit rundlicher Kammer, die Stadtnamen wie Bombay und Karachi tragen. Neben der runden Form gibt es auch eine als „Facet" bezeichnete achteckige Ausführung; sie wurde neben Schwarz auch in Weiß und Blau gefertigt.
Old Mokum: Ab den 1970er Jahren von Designern wie Niels Keus und Dirk van der Want entworfene Linie, die sich bewusst von der Formsprache der Bruyère-Pfeife entfernt. Sie umfasst Formen namens Amsterdam, Manhattan, London und Calabash; das Mundstück sitzt in einem schwarzen Gummistopfen.
Neben diesen Serien wurden über lange Jahre auch Standardmodelle mit einwandigem Körper, Metallzwinge und schwarzem Vulkanit-Mundstück hergestellt. Bei einem Teil davon kommt mit zunehmender Tabakfeuchte ein darunter verborgenes Muster zum Vorschein; diese als „Geheimnispfeifen" bezeichneten Modelle waren in den 1920er Jahren beliebt.
Zierkeramik und die Gegenwart der Marke
Der Betrieb stellte im 20. Jahrhundert neben Pfeifen auch Goudaer Zierkeramik (Plateel) her; nach den Arbeiten im Stil von Art nouveau und Art déco traten nach dem Zweiten Weltkrieg Produkte im Stil des Delfter Blau in den Vordergrund. Niederländische Quellen schreiben, dass Zenith 1984 schloss und damit der letzte große Keramikbetrieb Goudas Geschichte wurde; Quellen aus dem Pfeifenumfeld berichten dagegen, dass die Herstellung von Keramikpfeifen auch danach fortgesetzt wurde. Der Widerspruch zwischen diesen beiden Darstellungen ist nicht aufgelöst. Auch die Verbindung der Marke mit der Delfter De Porceleyne Fles (Royal Delft) ist nicht bestätigt: Die Quelle, die diese Verbindung herstellt, merkt zusätzlich an, dass in den eigenen Veröffentlichungen von Royal Delft kein Hinweis auf Zenith zu finden ist.
Künye
İmza Ürünleri/yenilikleri:
Döküm seramik pipolar; 1920'lerde çift cidarlı hazne; Old Mokum, Black Magic ve Gouda Classic serileri
Kuruluş:
Aile işletmesi 1749; Zenith markası Birinci Dünya Savaşı yılları
Bugünkü Durumu:
Süs seramiği kolu 1984'te kapandı; seramik pipo üretimine dair kaynaklar çelişiyor
Ülke:
Hollanda (Gouda)
Kurucu:
Pieter Dirksz van der Want (1716-1774)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Zenith
Amsterdam Pipe Shop (pijpenkabinet.nl) — Vorstellungstext zu Zenith, über Pipedia übernommener Abschnitt
Niederländischsprachige Wikipedia — Artikel Van der Want
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