top of page
Pipo (1920 x 1080 piksel) (1536 x 634 piksel)VHMVM.png

Churchwarden

Churchwarden ist ein Pfeifentyp, bei dem die Kopfform frei bleibt, das Mundstück jedoch ungewöhnlich lang gehalten wird. Der lange Schaft sorgt dafür, dass der Rauch abkühlt, bevor er den Mund erreicht.

Etiketler:

pipo şekli, churchwarden, uzun ağızlık

Güncelleme Tarihi:

13. Juli 2026

Churchwarden ist ein Pfeifentyp, dessen Kopf nahezu jede klassische Form haben kann, dessen Mundstück (Stem) jedoch ungewöhnlich lang gehalten wird. Das Mundstück allein kann 22-45 cm erreichen; die Gesamtlänge liegt meist zwischen 25 und 40 cm. Da der lange Schaft den Rauch auf dem gesamten Weg bis zum Mund abkühlen lässt, ist die Form für ihren kühlen Zug bekannt. Innerhalb der klassischen Pfeifenformen ist Churchwarden einer der seltenen Typen, der eher über seine Proportionen als über die Kopfform definiert wird.

Form und Raucheigenschaften

Das Kriterium, das den Churchwarden definiert, ist die Länge: Der Kopf kann jede klassische Form wie Billiard, Apple oder Dublin tragen; das Mundstück kann gerade oder gebogen sein. Der lange Schaft sorgt neben dem kühlen Zug auch dafür, dass der Kopf vom Gesicht ferngehalten wird; so stört die Hitze das Gesicht nicht und der Rauch nicht die Augen. Deshalb werden ähnliche lange Pfeifen im deutschsprachigen Raum "Lesepfeife" genannt: Beim über ein Buch gebeugten Leser gelangt kein Rauch ins Blickfeld. Andererseits verlagert der lange Schaft das Gleichgewicht nach vorn; die Pfeife eignet sich nicht zum Halten mit den Zähnen (Clenching) und muss während des gesamten Rauchgenusses in der Hand gehalten werden. Auch für die Reinigung werden länger als üblich ausfallende Pfeifenreiniger benötigt.

Geschichte

Die Wurzeln der Form lassen sich auf zwei Ebenen verfolgen. Die Tradition der langschäftigen Pfeife geht auf die ab dem 17. Jahrhundert in Europa verbreiteten Tonpfeifen zurück; diese unter dem Namen "Alderman" bekannten langschäftigen Tonpfeifen sollen in Wirtshäusern gemeinsames Inventar wie Teller und Krüge gewesen sein, die von Gast zu Gast weitergereicht wurden. Die heutige Ausformung unter dem Namen "Churchwarden" wird auf eine spätere Zeit datiert, das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert. Den Überlieferungen zufolge spielte auch orientalischer Einfluss bei der Verbreitung des langschäftigen Designs in Europa eine Rolle; in dieser Hinsicht weist die Form eine auffällige Parallele zum langen osmanischen Çubuk auf. Mit der Verbreitung der Heidewurzel (Briar) Mitte des 19. Jahrhunderts wechselte der Churchwarden von Ton zu Holz und fand seinen Platz in den klassischen Pfeifenkatalogen.

Herkunft des Namens

Woher der Name stammt, ist nicht belegt; in der Fachwelt werden mehrere Erklärungen nebeneinander überliefert:

  • Es wird erzählt, dass die nachts die Kirche bewachenden Kirchendiener (churchwarden) diese lange Pfeife während der Wache bevorzugten, weil sie das Blickfeld nicht versperrte.

  • Einer anderen Überlieferung zufolge rauchten Kirchendiener die Pfeife, indem sie sie aus dem Fenster hängen ließen.

  • Es wird auch vermutet, dass die Form nach ihrer Ähnlichkeit mit langstieligen Kerzenlöschern benannt wurde.

Keine dieser Erklärungen gilt als der anderen überlegen; man geht davon aus, dass der Name aus derartigen Assoziationen mit der Figur des Kirchendieners in England entstand.

Churchwarden heute

Dass Gandalf und die Hobbits in Peter Jacksons Der Herr der Ringe-Filmtrilogie (2001-2003) Churchwarden rauchen, brachte der Form im 21. Jahrhundert eine kräftige Welle neuer Beliebtheit. Zu den bekanntesten Beispielen in der Serienproduktion zählt die Churchwarden-Serie der Firma Peterson; auch manche deutsche und italienische Hersteller führen diesen Typ in ihrem Katalog. Mit seinem langen Schaft und seiner an Märchenwelten erinnernden Erscheinung gilt der Churchwarden als eine Form, die mit gemächlichen, langen und ruhigen Rauchstunden gleichgesetzt wird.

Künye

Ayırt Edici Özellik:

22-45 cm'ye ulaşan uzun ağızlık

Tipik Uzunluk:

Toplam 25-40 cm

Köken:

Avrupa kil pipo geleneği; adlandırma 18. yüzyıl sonu-19. yüzyıl başı

Aile:

Düz veya bent olabilir; hazne biçimi serbest

Yaygınlık:

Belli başlı üreticilerin kataloglarında özel seri olarak varlığını sürdürür

İlgili Maddeler

Add a Title

Add a Title

Oku

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Bu Markaya Ait Karışımları Listele

Damga ve İşaretler

Add a Title

Add a Title

İncele

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Kaynaklar

  1. Wikipedia — Churchwarden pipe

  2. Smokingpipes.com Blog — The Tradition and Smoking Comfort: Churchwarden Pipes

  3. Pipedia — Churchwarden Pipes

  4. Reborn Pipes — Concerning the Rising Popularity of Churchwardens

  5. Peterson Pipe Notes — A Visual History of K&P's Churchwardens

  6. Savinelli SSS — What Is the History of the Churchwarden Pipe?

bottom of page