Glossar japanischer Pfeifenbegriffe
Das japanische Vokabular rund um Kiseru und das zugehörige Rauchbesteck: die Teile der Pfeife, Arten von Etuis und Beuteln, die Bestandteile des Tabako-bon und die am Gürtel getragenen Namen des Bestecks.
Etiketler:
japonya, kiseru, terimler, sözlük
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Die japanischen Pfeifenbegriffe bilden, da sie unabhängig vom westlichen Pfeifenwortschatz entstanden sind, eine Wortgruppe ohne unmittelbare Entsprechung. Wer eine Auktionsbeschreibung oder ein Museumsschild zu einer Kiseru liest, findet dort statt „Kopf“ das Wort „Hizara“, statt „Etui“ das Wort „Tsutsu“. Die folgende Liste ordnet diese Begriffe nicht alphabetisch, sondern nach den Gegenstandsgruppen, denen sie angehören; für allgemeine Pfeifenbegriffe siehe den Eintrag Glossar der Pfeifenbegriffe.
Die Teile der Pfeife
Begriff |
Bedeutung |
|---|---|
hizara (火皿) |
Der kleine Metallkopf, in den der Tabak gefüllt wird |
gankubi (雁首) |
Der geschwungene, „Gänsehals“ bedeutende Metallkopf, der den Kopf mit dem Stiel verbindet; in Quellen wird er mitunter zusammen mit dem Kopf genannt |
rao (羅宇) |
Stiel aus Bambus oder Holz; der Name soll vom Laos-Rohr stammen |
suikuchi (吸口) |
Mundstück aus Metall |
kata |
Die Metallhülsen, die bei der Rao-Kiseru auf beide Enden des Stiels aufgesetzt werden |
do |
Der von Anfang bis Ende aus Metall bestehende Körper der Nobe-Kiseru |
Diese Begriffe dienen dazu, zwei Grundtypen zu unterscheiden: die dreiteilig aufgebaute Rao-Kiseru und die aus einem einzigen Metallstück gefertigte Nobe-Kiseru. Unterformen werden nach dem Querschnitt des Kata oder des Do benannt; für ungewöhnlich geformte Körper wird der Begriff Kawarigata verwendet. Bei Pfeifen des 17. und 18. Jahrhunderts wird der in der Mitte des Stiels angebrachte, abnehmbare Ring, der zum Abstellen der Pfeife dient, Tsuba genannt. Schwere Exemplare, die bei Bedarf auch als Waffe dienen konnten, heißen Kenka-Kiseru.
Das Tragebesteck
Da die traditionelle Kleidung keine Taschen hatte, wurden die Behälter an einer Kordel (Himo) befestigt, die hinten durch den Gürtel (Obi) gezogen wurde. Diese gesamte Anordnung heißt Sagemono. Dass die Kordel nicht aus dem Gürtel rutscht, verhindert der geschnitzte Knebel an ihrem Ende, das Netsuke; die Lochperle, die die Kordel zusammenhält, ist das Ojime. Verbreitete Netsuke-Typen sind das dreidimensional geschnitzte Katabori, das flache, rundliche Manju sowie das Kagamibuta, bei dem der manjuförmige Kopf mit einem Metalldeckel bedeckt ist. Die mehrschichtige Dose zum Tragen von Siegel und Medizin heißt Inro.
Der weiche Tabaksbeutel heißt Tabako-ire, der feste Tonkotsu; von Letzterem wird angenommen, dass sich der Begriff vergleichsweise spät durchgesetzt hat. Das Deckelstück des Beutels heißt Kanseinui, die darauf befindliche dreiteilige Metallverschlussgarnitur Kanagu bzw. Kanamono. Das Etui der Pfeife heißt Kiseru-zutsu, kurz Tsutsu: Das einteilige mit offenem Ende wird Otoshi-zutsu genannt, das seitlich geschlitzte Wari-zutsu, das aus zwei ineinandergesteckten Teilen bestehende Muso-zutsu. Trägt das Ende des Bestecks ein Netsuke, spricht man von Sage tabako-ire; dient das Etui selbst als Gegengewicht, von Koshizashi tabako-ire. Den Quellen zufolge war es die Aufgabe des Beutel- und Taschenmachers Fukuro-monoya, diese Teile zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen.
Tischbesteck und Tabak
Das im Haus verwendete Tablett, die Kiste oder der Schrank mit Schublade heißt Tabako-bon; die kistenförmige Ausführung wird Tabako-dansu genannt. Es wird angenommen, dass dieses bis ins 17. Jahrhundert zurückreichende Besteck aus der Ausstattung der Räucherzeremonie (Kodo) hervorgegangen ist. Die Entsprechung lässt sich Stück für Stück nachverfolgen: Das Räuchertablett Kau-bon entspricht dem Tabako-bon selbst, das Räuchergefäß dem Hi-ire, dem Glutbehälter zum Anzünden der Pfeife, und das Gefäß, in das die Räucherasche entleert wird, entspricht dem Hai-otoshi bzw. Haifuki. Der im Kopf verbrannte Tabak ist der haarfein geschnittene Kizami-tabako; Näheres dazu im Eintrag Tabakschnitte.
Schreibweisen
Bei der Umschrift japanischer Begriffe in lateinische Buchstaben hat sich kein einheitlicher Standard herausgebildet; dasselbe Wort kann von Publikation zu Publikation anders geschrieben werden. Ein Teil der Unterschiede rührt davon, wie der lange Vokal dargestellt wird: Der Körperbegriff Do wird zur Kennzeichnung der Länge auch Doh geschrieben. Ein Teil ist reine Geschmackssache; dazu gehören Tazunagata gegenüber Tazunagate oder Ganpi gegenüber Ganpishi für das aus Lackpapier gefertigte Etui. Ein Teil wiederum ist schlicht ein Lesefehler: Man geht davon aus, dass die im Japanischen nicht existierende Schreibweise Ganbuki aus einer falschen Übertragung von Gankubi entstanden ist. Hinzu kommt, dass der erste Konsonant des zweiten Bestandteils eines zusammengesetzten Worts oft weich wird; deshalb nimmt Kiseru in Verbindungen wie Nobe-giseru und Hana-mi-giseru die Form „giseru“ an. Die in der Fachwelt am meisten verbreitete geordnete Liste ist das von John C. Loring Anfang der 2000er-Jahre erstellte Glossar; auch dort ist bei vielen Einträgen der Hinweis vermerkt, dass die Schreibweise umstritten sei.
Künye
Yazım:
Latin harfli aktarımlar kaynaktan kaynağa değişir
Konu:
Kiseru ve Japon içim takımının terimleri
Gerekenler:
Kiseru maddesinin okunmuş olması
Terim Aileleri:
Pipo parçaları, taşıma kapları, masa takımı, bağlantı ögeleri
Zorluk:
Orta
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Eintrag Gloss (Glossar von John C. Loring)
Wikipedia (Englisch) — Eintrag Kiseru
Wikipedia (Japanisch) — Eintrag 煙管 (Kiseru)
Wikipedia (Englisch) — Eintrag Netsuke
Wikipedia (Japanisch) — Eintrag 刻みたばこ (Kizami-tabako)
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