Alfred Dunhills The Pipe Book (1924)
Alfred Dunhills 1924 veröffentlichtes The Pipe Book fasst die Geschichte der Pfeife im Weltmaßstab in einem einzigen Band zusammen. Dass es seit über hundert Jahren im Druck bleibt und die Kluft zwischen dem, was Leser vom Buch erwarten, und dem, was sie darin finden, machen es zum meistdiskutierten Titel der Literatur.
Etiketler:
tarih, kitap, dunhill, kaynakça
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Alfred Dunhills The Pipe Book ist unter den Werken, die die Geschichte der Pfeife im Weltmaßstab behandeln, das am häufigsten neu aufgelegte und am meisten diskutierte. Das Buch erschien 1924 in London bei A. & C. Black und in New York bei Macmillan. Sein Autor ist Alfred Dunhill (1872-1959), der Gründer der gleichnamigen Firma Dunhill; in den Jahren, in denen er das Buch verfasste, war er zugleich ein renommierter Hersteller und Besitzer einer bemerkenswerten Pfeifensammlung. Wie der lange Untertitel ankündigt, enthält der Band 28 ganzseitige Tafeln (vier davon farbig) und 230 in den Text eingestreute Zeichnungen.
Umfang des Buches
Es war nicht der erste Versuch seiner Art. Ye Smokiana des englischen Malers und Waffenmeisters Robert Taylor Pritchett, 1890 bei Bernard Quaritch erschienen, war dreißig Jahre zuvor als eine bebilderte Zusammenstellung veröffentlicht worden, die Pfeifen der Welt in einem einzigen Band vereinte; dort standen die Zeichnungen im Vordergrund, der erklärende Text war zweitrangig. In Dunhills Band kehrt sich dieses Verhältnis um.
Die Kapitelüberschriften verraten die Absicht des Buches: warum Menschen rauchen, provisorische frühe Pfeifen, gerade und rohrförmige Exemplare, aus Grabhügeln geborgene Pfeifen, die Pfeifen der nordamerikanischen Ureinwohner und die begleitenden Zeremonien, südamerikanische Völker, die Polarregion, der Ferne Osten, Wasserpfeifen, die zahllosen Formen Afrikas, Tonpfeifen, ausgewählte europäische Beispiele und am Ende der moderne Briar. Der Schwerpunkt liegt deutlich auf der Ethnografie; dem Kalumet und ähnlichen Zeremonialpfeifen ist ein Vielfaches des Raumes gewidmet, der den zur Entstehungszeit des Buches marktbeherrschenden Briar-Pfeifen zukommt. Den Aufzeichnungen zufolge umfasst das letzte, dem modernen Briar gewidmete Kapitel gerade einmal acht Seiten. Dunhill ist sich dessen bewusst: In seinem Vorwort bittet er die Fachleute im Voraus um Nachsicht, indem er sagt, das Werk sei keine wissenschaftliche Untersuchung, sondern ein schlichtes Buch. Der Band enthält weder Literaturverzeichnis noch Fußnoten.
Die zeitgenössische Aufnahme
Kaum erschienen, fand das Buch breiten Widerhall in der englischen und amerikanischen Presse. Die damaligen Rezensionen lobten die Fülle an Information und die visuelle Ausstattung; ein Teil hielt den Text für den durchschnittlichen Leser als zu schwer. In anthropologischen Fachbesprechungen wurde positiv vermerkt, dass der Autor voreilige Verallgemeinerungen vermieden habe. Dunhill wurde 1925 in die Royal Society of Arts gewählt.
Eine hundertjährige Auflagenkette
Es ist bekannt, dass nur die erste Auflage die farbigen Tafeln enthielt; in den folgenden Ausgaben wurden die Abbildungen auf Schwarzweiß reduziert. Das Buch wurde 1966 bei Arthur Barker und 1969 bei Macmillan in überarbeiteter Form neu veröffentlicht. Ab dem Ende des Jahrhunderts häuften sich die Auflagen: Lyons Press (1999), Gramercy (2000), die 2002 mit einem Vorwort von Alfred Dunhills Enkel Richard Dunhill erschienene Ausgabe sowie Skyhorse (2011). Ins Deutsche wurde es unter dem Titel Das Pfeifenbuch übersetzt. Diese Kontinuität ist auch Teil der allgemeinen Tendenz zur Neuauflage urheberrechtsfreier Pfeifenliteratur.
Der Einwand des heutigen Lesers kommt dagegen aus einer anderen Richtung. Leser, die das Buch in der Annahme erwerben, es handle sich um eine Geschichte der Marke Dunhill oder um einen Pflegeratgeber, finden sich vor einem ganz anderen Text wieder. Dabei ist das Werk keine Markenmonografie, sondern eine Kulturgeschichte, die vom Material bis zum Zeremoniell reicht; es wurde nicht geschrieben, um Auskunft über Formen, Pflege oder Mischungswissen zu geben. Dass es seit über hundert Jahren im Druck bleibt, hat ihm innerhalb der Pfeifenliteratur einen eigenständigen Platz verschafft.
Künye
Bugünkü Durumu:
Yüz yıldır yeniden basılıyor
Eser:
The Pipe Book
İlk Baskı:
1924 — A. & C. Black (Londra), Macmillan (New York)
Kapsam:
Dünya pipo geleneklerinin etnografik tarihi
Yazar:
Alfred Dunhill (1872-1959)
Görsel Donanım:
28 tam sayfa levha (dördü renkli), metin içinde 230 çizim
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Dunhill, The Pipe Book: Much ado about something
Wikipedia (Englisch) — Artikel Alfred Dunhill (1872-1959)
Wikipedia (Englisch) — Artikel Robert Taylor Pritchett
Internet Archive — Katalogeintrag The Pipe Book (Macmillan, 1969)
Antiquariatskataloge AbeBooks und Biblio — bibliografische Angaben zur Erstausgabe 1924 und den Folgeausgaben
The Center for the Study of Tobacco and Society — Eintrag Ye Smokiana
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