Ashton-Pfeifen: Die Geburt einer englischen Marke
Ashton entstand 1983 aus der Zusammenarbeit eines bei Dunhill ausgebildeten englischen Meisters mit einem amerikanischen Importeur. Mit tiefer Sandstrahlung und Ölhärtung machte sich die Marke rasch einen Namen.
Etiketler:
pipo tarihi, ingiliz pipoları, ashton, kumlama
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Ashton ist eine 1983 in England gegründete Marke, die sich innerhalb weniger Jahre unter den führenden Herstellern hochwertiger Bruyère-Pfeifen einen Namen machte. Ihre Entstehung geht auf die Begegnung zweier Männer zurück: den bei Alfred Dunhill ausgebildeten Meister William John Taylor und den Importeur R. D. Field, der den Vertrieb der Marke in den Vereinigten Staaten übernahm. Fields aus erster Hand verfasster Text "The Ashton Pipe Story" gilt als Hauptquelle für die Details der Gründungsjahre.
Von der Dunhill-Werkbank zur eigenen Marke
Überlieferungen zufolge trat Taylor 1959 im Alter von fünfzehn Jahren bei Alfred Dunhill als Drehmaschinenbediener ein. Die Lehrzeit in der Fabrik war lang: Neulinge arbeiteten jahrelang in Hilfstätigkeiten, bevor sie an die Werkbank kamen, und die meisten erfahrenen Pfeifenmacher behielten ihre Methoden für sich. Taylor eignete sich dieses Wissen mit der Zeit an und beschloss Anfang der 1980er Jahre, seine eigene Marke zu gründen. Der Name Ashton wurde Anfang 1983 in Gesprächen mit Field festgelegt; die Zahl der in jenem Jahr gefertigten Pfeifen wird in bekannten Aufzeichnungen mit einunddreißig angegeben. Taylor kündigte 1984 seine Stelle, wechselte vollständig in seine eigene Werkstatt und fügte, als Zeichen seines Vertrauens in die Marke, seinem Nachnamen Ashton hinzu und nannte sich fortan William John Ashton-Taylor.
Herstellungsverfahren
Zwei Verfahren prägen die technische Identität von Ashton. Das erste ist die Ölhärtung (oil curing). Nach der Beschreibung des Herstellers werden die gedrehten Köpfe zunächst acht Stunden erhitzt, anschließend acht Stunden in einer Mischung aus drei verschiedenen Ölen eingelegt und danach auf erhitzte Messingstifte gesteckt und vierzehn Tage lang belassen. In dieser Zeit trägt das aus dem Holz zurückströmende Öl auch den im Bruyère verbliebenen Pflanzensaft und Rückstände nach außen.
Das zweite Verfahren ist die Tiefsandstrahlung. Die dunkle PebbleGrain-Oberfläche der Marke wird mit ihrer groben, tiefen Struktur mit den frühen Dunhill-Shell-Pfeifen verglichen; dieser Optik wird ein großer Anteil am raschen Bekanntheitsgrad der Marke zugeschrieben. Taylor entwickelte später ein Zwischenverfahren namens PebbleShell: Der ausgehärtete Kopf wird bedampft, wodurch sich die weiche Maserung hebt, die aufgequollene Maserung wird herausgearbeitet, und das Sandstrahlen erfolgt erst ganz am Ende. So entsteht eine noch knorrigere Oberfläche. Berichten zufolge wurde für dieses Verfahren ein britisches Patent erteilt, dessen Nummer auch in die Pfeifen gestempelt wird. Zu den weiteren Oberflächenbehandlungen zählen die naturbelassen sandgestrahlte Old Church sowie die glatten Sovereign, Oak, Claret und Brindle.
Auch beim Mundstück gibt es ein eigenständiges Verfahren. Der Vulkanit-Stab wird, bevor er zum Mundstück geformt wird, lange gekocht, um ihm möglichst viel Schwefel zu entziehen; dies soll das Mattwerden verzögern. Anfang der 1990er Jahre kam zudem das Material Ashtonite zum Einsatz, das zwischen Vulkanit und Acryl liegt.
Größen, Stempel und Nachfolge
Die Marke wurde auf dem amerikanischen Markt vor allem für ihre großen Köpfe bekannt. Die Größenstempel reihen sich von klein nach groß als X, XX, XXX, LX und ELX; darüber steht noch die in sehr begrenzter Stückzahl gefertigte Magnum-Serie. ELX erschien 1984, Magnum 1985. Zur Datierung dient die Zahl hinter dem Aufdruck "Made in England": Sie beginnt 1983 mit 3 und steigt jedes Jahr um eins; diese Praxis hielt sich bis Mitte der 2000er Jahre. Die Pfeifen des ersten Jahres trugen nur schlichte Buchstaben und den Aufdruck "Made in London England", ohne Angabe des Oberflächennamens.
In der Werkstatt arbeiteten zu keiner Zeit mehr als zwei Vollzeitkräfte; für Hilfsarbeiten wurden gelegentlich Teilzeitkräfte hinzugezogen. In dieser Hinsicht bewegt sich die Marke an der Grenze zwischen handwerklicher Fertigung und Fabrikbetrieb. William Ashton-Taylor starb am 16. September 2009. Die Produktion wird von Jimmy Craig fortgeführt, der in seinen letzten Jahren mit ihm zusammenarbeitete; Craigs Pfeifen tragen neben den üblichen Stempeln meist zusätzlich das Zeichen "JC".
Künye
İş Ortağı:
R. D. Field (ABD ithalatçısı)
Kuruluş:
1983
Bugünkü Durumu:
2009'dan bu yana Jimmy Craig eliyle sürüyor
Ülke:
İngiltere (Londra)
Kurucu:
William John Ashton-Taylor
İmza Yenilikleri:
PebbleGrain ve PebbleShell yüzeyleri, Ashtonite ağızlık
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel The Ashton Pipe Story
Pipedia — Artikel Ashton
Smokingpipes.com — Markenvorstellung Ashton
rebornpipes.com — Stempelhinweise in Restaurierungsartikeln zu Ashton
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