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Barney Suzuki

Leben und Wirken von Barnabas T. Suzuki, dem Sammler, Forscher und Klubfunktionär, der die japanische Pfeifenwelt mit der internationalen Gemeinschaft verband.

Etiketler:

japonya, koleksiyonculuk, pipo kulüpleri, biyografi

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Barney Suzuki ist der sichtbarste Name für die Verbindung, die die japanischen Pfeifenkreise mit der internationalen Gemeinschaft aufgebaut haben. Barnabas T. Suzuki wurde den Aufzeichnungen zufolge 1938 auf der im Norden des Landes gelegenen Insel Hokkaido geboren. Seinen christlichen Vornamen verdankt er der Familiengeschichte: Sein Großvater war ein japanischer Missionar, der im Auftrag der englischen Kirche tätig war. Dieselbe Herkunft erklärt auch seine Englischkenntnisse, die die Grundlage all seiner späteren Auslandskontakte bildeten. Sammlertum, Tabakgeschichtsforschung und Klubfunktionärstätigkeit haben seinen Namen gleich in drei Bereichen bekannt gemacht.

Berufsleben und Begegnung mit der Pfeife

Seine Ausbildung schloss er an der 1913 von den Jesuiten in Tokio gegründeten Sophia-Universität im Bereich Internationale Beziehungen und Auslandsstudien ab. Seinen Beruf begann er den Aufzeichnungen zufolge bei Japans erstem Halbleiterhersteller; seine eigentliche Aufgabe dort war der Aufbau der Außenhandelsabteilung. Dass er ab den 1960er Jahren ständig zwischen Europa und Amerika unterwegs war, ist eine Folge dieser Tätigkeit. 1975 verließ er das Unternehmen und gründete sein eigenes Exportgeschäft; er brachte japanische Halbleiter und elektronische Bauteile zunächst auf den schwedischen, dann auf den nordamerikanischen Markt.

Auch die Pfeife entstand aus diesen Geschäftsreisen heraus. Der Überlieferung nach traf er 1965 bei einer Besprechung in Schweden auf einen pfeiferauchenden Chefingenieur; auf dem Rückweg kaufte er am Flughafen Kopenhagen zusammen mit Tabak einige Stanwell-Pfeifen und rauchte die erste davon noch im Flugzeug. Das erste Geschenk, das ihm seine 1967 geheiratete Frau Tamiko machte, war eine Savinelli Oom Paul; in derselben Zeit wurde er Mitglied des Klubs der japanischen Pfeifenraucher in Ginza.

Seine eigentliche Bekanntschaft mit skandinavischer Handwerkskunst machte er ebenfalls in Kopenhagen, bei Pipe-Dan. Der englischsprachige Katalog des Geschäfts ermöglichte ihm, die dänischen Meister jener Zeit aus der Nähe zu verfolgen. Die Arbeiten des Chefdesigners Gert Holbek rückten dabei in den Mittelpunkt seines Interesses, und Suzuki sammelte über Jahre hinweg mit Holbeks Signatur versehene Stücke.

Klubs und internationale Aufgaben

Den Klubaufzeichnungen zufolge nahm der japanische Klub 1973 mit einer Mannschaft an der zweiten Weltmeisterschaft im Pfeiferauchen in Saint-Claude teil; im Anschluss an diese Teilnahme wurde beschlossen, die dritte Meisterschaft 1976 in Tokio auszurichten, und Suzuki übernahm eine Aufgabe im Organisationskomitee. 1980 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des in Paris ansässigen Comité International des Pipe Clubs (CIPC) ernannt. Überliefert ist, dass er 1990 zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit der 1984 gegründeten L'Académie Internationale de la Pipe gewählt wurde und in derselben Zeit auch in die Pfeifenmacherzunft von Saint-Claude eingeladen wurde. 2004 wurde er zum Vorsitzenden des Japanischen Pfeifenklubs gewählt, der rund dreißig lokale Klubs unter seinem Dach vereint. Diese Aufgaben sind die Knotenpunkte, die Japan innerhalb der Geschichte der Pfeifenklubs sichtbar machen.

Vermittlerrolle und Forschungstätigkeit

Die greifbarste Spur, die Suzuki in der Gemeinschaft hinterlassen hat, ist seine Vermittlerrolle bei der Öffnung der japanischen Pfeifenherstellung nach außen. Als der amerikanische Pfeifenhändler Sykes Wilford Anfang der 2000er Jahre nach japanischen Meistern suchte, die er vertreten könnte, schaltete sich Suzuki ein: Er sprach selbst mit den Kandidaten, schlug die von ihm ausgewählten Namen vor und übernahm die Dolmetschertätigkeit, als Wilford nach Japan kam. Der erste Name auf der Liste war Hiroyuki Tokutomi; solange die Sprachbarriere bestand, liefen auch Korrespondenz und Versand über Suzuki. In den folgenden Jahren wurden auf demselben Weg auch Meister wie Smio Satou und Kei Gotoh im Ausland bekannt. Zwischen 2001 und 2008 gehörte er zu den regelmäßigen Teilnehmern des internationalen Pfeifentreffens in Chicago; auch dort übersetzte meist er die Gespräche zwischen den japanischen Meistern und den ausländischen Liebhabern.

Ab den 1990er Jahren verlagerte sich sein Schwerpunkt auf die Tabak- und Pfeifengeschichtsforschung; neben zahlreichen Artikeln wurde er Autor oder Mitautor von fünf Büchern. Angegeben wird, dass er 2018 an der Universität, die er absolviert hatte, in Geschichte promoviert wurde und seine Dissertation die weltweite Verbreitung des Rauchens zum Thema hatte. Im darauffolgenden Jahr wurde er zum Ehrenpräsidenten der Académie Internationale de la Pipe gewählt.

Künye

Alanı:

Pipo koleksiyonculuğu, tütün tarihi araştırmaları

Başlıca Görevleri:

CIPC başkan yardımcılığı (1980), Japonya Pipo Kulübü başkanlığı (2004)

Yaşadığı Yer:

Kawasaki

Doğum:

1938, Hokkaido (Japonya)

Akademik Çalışma:

İçiciliğin dünya ölçeğinde yayılışı üzerine tarih doktorası (2018)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Barney Suzuki

  2. Wikipedia (Englisch) — Artikel Sophia University, Abschnitt zu Gründung und jesuitischen Gründern

  3. Wikipedia (Französisch) — Artikel Académie internationale de la pipe, Angaben zu Gründung und Sitz

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