Welche ist die älteste Dunhill?
Eine Zusammenstellung, die dem ältesten Objekt mit dem Namen Dunhill nachspürt, Pfeifen aus den Jahren 1910-1918 anhand der Mundstückstempel datiert und die bekannten ersten Beispiele der LB- und ODA-Linien erörtert.
Etiketler:
dunhill, tarihlendirme, damga, koleksiyon
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Die Frage nach der ältesten Dunhill ist in der Dunhill-Sammlerwelt ein Thema ohne eindeutige Antwort. Sie wird auf mindestens drei getrennten Ebenen gestellt: Welches ist das älteste Objekt, das den Markennamen trägt, wie präzise lassen sich Pfeifen aus der Zeit vor der Jahrescode-Prägung datieren, und welches ist das bekannte erste Exemplar einer bestimmten Formlinie? Auf allen drei Ebenen verschiebt sich die Antwort weiter zurück, sobald ein neues Stück auftaucht.
Dunhill vor der Pfeife
Alfred Dunhill wurde 1872 in London geboren. Sein Vater Henry Dunhill (1842-1901) betrieb rund um die Euston Road eine Werkstatt, die mit dem Nähen von Säcken begann und sich auf Wachstuch, Zeltplanen, Seile und Pferdegeschirr ausweitete; Mitte der 1880er Jahre soll sich die Produktpalette erheblich erweitert haben. Alfred trat 1887 im Alter von fünfzehn Jahren als Lehrling in den Betrieb seines Vaters ein. 1893 übernahm er die Leitung und veränderte kurz darauf mit der Gründung der Linie "Dunhill's Motorities" für wohlhabende Automobilliebhaber die Zielgruppe des Familiengeschäfts.
Diese Vorgeschichte zeigt, dass das älteste Objekt mit dem Markennamen nicht zwangsläufig eine Pfeife sein muss. Eines der in die Sammlerliteratur eingegangenen Beispiele ist eine Blechdose für Angelfliegen mit der Prägung HENRY DUNHILL und der Adresse Euston Road. Das Stück soll auf das späte 19. Jahrhundert, genauer die 1880er Jahre, datiert sein; diese Datierung stützt sich zwar nicht auf eine unabhängige Aufzeichnung, sondern auf eine einzelne Sammleruntersuchung, dennoch zählt die Dose zu den ältesten erhaltenen Dunhill-Erzeugnissen.
Stempel unter dem Mundstück
Ab 1918 tragen glatt gefinishte Dunhill-Pfeifen einen Jahrescode; der Code ist bis 1921 nicht numerisch, ab 1922 kehrt er zu Ziffern zurück. Für die ersten Produktionsjahre der Marke, 1910-1917, gibt es kein solches Zeichen. Übrig bleiben nur die Patentstempel am Pfeifenkopf, die aber lediglich eine Untergrenze im Sinne von "kann nicht vor diesem Datum hergestellt worden sein" liefern.
Der Hinweis, der die Lücke verkleinerte, kam von der Unterseite der Mundstücke. Nach den Zusammenstellungen des Sammlers Kevin Chapman ist ein Teil der frühen Mundstücke ungestempelt, ein Teil trägt "REG. No 654638", ein kleinerer Teil "PROV. PRO 2983/16". Das abschließende "/16" verbindet den Registrierungsantrag mit 1916; daraus ergibt sich, dass die Registrierung um 1917 erteilt wurde und der Registrierungsnummer-Stempel bis etwa 1933 in Gebrauch blieb. Derselbe Vergleich verortet auch den Wechsel vom kleinen weißen Punkt am Mundstück zum mittelgroßen Punkt um das Jahr 1917.
Für Pfeifen mit der Prägung DUNHILL / DUKE ST S.W. lässt sich die entstandene Abfolge wie folgt zusammenfassen:
Stempelkombination |
Zeitspanne |
|---|---|
Patentstempel, kleiner weißer Punkt, Mundstück unten ungestempelt |
1912-1916 |
Patentstempel, kleiner weißer Punkt, PROV. PRO-Stempel |
1916-1917 |
Patentstempel, kleiner weißer Punkt, REG. No-Stempel |
1917 |
Patentstempel, mittelgroßer Punkt, REG. No-Stempel |
1917-1918 (bis Oktober) |
Bei der Verwendung der Tabelle sind zwei Vorbehalte zu beachten: Die Stempel unter dem Mundstück werden beim Polieren leicht ausgelöscht, und Mundstücke können im Lauf der Zeit ausgetauscht worden sein. Zum Lesen der Stempel am Pfeifenkopf siehe den Artikel Dunhill-Patentstempel und Datierung.
"Bekannte Älteste" bei LB und ODA
Dieselbe Suche setzt sich auch für die Formlinien fort. Ein großvolumiger Bruyere-Billiard, der anhand der Stempelabfolge auf 1917 datiert wird, trägt die in den LB-Modellen der 1920er Jahre zu findenden Stempel "H.W" (Handarbeit) sowie "8" für die Bohrungsgröße; auch Kopfhöhe und Länge entsprechen den LB-Maßen. Die Pfeife trägt keinen "LB"-Stempel, weil dieser Formname vor 1918-1919 nicht in Gebrauch gewesen sein soll. John C. Loring hält das Stück daher für den Vorläufer der Linie. Auffällig ist auch der schlanke Sattel und die geraden Kopfwände: Die Pfeife ähnelt eher der schlank verjüngten Shell-Finish-Variante als der dickeren Standard-LB der 1920er Jahre.
Auch bei der Nachkriegslinie ODA hat sich das Datum nach hinten verschoben. Die 832, die mit verlängertem Sattel und kurzem Sattelmundstück auf eine LB zurückgeht, gilt als erste Standard-ODA-Form der Nachkriegszeit. Lange galt als anerkannt, dass die Formnummern ab 800 im Jahr 1950 eingeführt wurden; Anfang der 2000er Jahre wurde dieser Beginn um ein Jahr vorverlegt, als 832er aus dem Jahr 1949 auftauchten, die nur den ODA-Stempel trugen, weil die Nummernserie noch nicht eingeführt war. Auch eine auf 1948 datierte Shell 832 wurde gemeldet; sollte dieses Datum, das auf einer einzigen Sammleruntersuchung beruht, bestätigt werden, wäre sie die bekannte älteste moderne ODA. Für die Zuordnung der Nummern siehe die Liste Dunhill-Formnummern.
Künye
Coğrafya:
Londra, Büyük Britanya
Ağızlık Damgaları:
PROV. PRO 2983/16 (1916-1917); REG. No 654638 (1917-1933 civarı)
Dönem:
1880'lerin sonu – 1940'ların sonu
İlgili Damgalar:
HENRY DUNHILL; DUNHILL / DUKE ST S.W.
Dönüm Noktası:
1918: düz bitişli pipolarda yıl kodunun başlaması
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel The Earliest Dunhill? (mit Genehmigung veröffentlichter Text von John C. Loring)
Wikipedia — Alfred Dunhill und Alfred Dunhill, Ltd.
Grace's Guide — Eintrag Alfred Dunhill
Smokingpipes — Markengeschichte von Dunhill
rebornpipes — Restaurierungsartikel zu Dunhill-Patentpfeifen aus der Duke-St.-S.W.-Periode
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