Frühe Dunhill-OD-Pfeifen
Der ungeklärte Ursprung des OD-Stempels aus den 1920er-Jahren, die 1950 beginnende Formenserie 800 und die 1953 einsetzende Verfestigung der modernen ODA-Linie.
Etiketler:
dunhill, damga, ingiliz ekolü, koleksiyon
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Dunhill OD ist eine Stempelfamilie, die sich seit den 1920er-Jahren am Kopf von Dunhill-Pfeifen findet und die sich nach dem Krieg in der Form „ODA" dauerhaft etablierte. Der allgemeinen Auffassung nach steht der Buchstabe für „Own Design"; der Stempel kennzeichnet Pfeifen, die nicht in die nummerierte Standardformtabelle der Marke aufgenommen wurden. Dem Stempel folgt meist ein zweiter Buchstabe zwischen A und J; dieser gibt die Qualitätsstufe der Pfeife an. Da die vor 1953 gefertigten OD-Modelle sowohl in Katalogen als auch bei den bis heute erhaltenen Exemplaren nur verstreute Spuren hinterlassen haben, gilt die frühe Phase des Stempels als eines der meistdiskutierten Themen der Dunhill-Literatur.
Die Vorkriegszeit
Den Aufzeichnungen zufolge erschien OD erstmals 1928 gesammelt in den Dunhill-Katalogen; in den folgenden Jahren verschwand es dann fast vollständig aus den Katalogen. John C. Loring, der die Stempelliteratur der Marke zusammengestellt hat, berichtet, dass die bis heute erhaltenen Vorkriegsexemplare nicht einmal zwei Dutzend erreichen. Die bekannten Stücke zeichnen ein gemeinsames Bild: großformatige, meist glatt (smooth) ausgeführte und einzeln gefertigte Pfeifen. Loring führt als Grund die wirtschaftlichen Bedingungen der 1930er-Jahre an und ist der Ansicht, dass sich OD vor dem Krieg nicht zu einer regelmäßig verkauften Produktlinie entwickelte. Warum der Stempel so selten anzutreffen ist, bleibt jedoch letztlich ungeklärt.
Nach dem Krieg: die 800er-Serie
In den Kriegsjahren bremste die Knappheit an Rohstoffen und Ausrüstung die Produktion; die Versorgung mit Bruyère und dem Mundstückmaterial Ebonit (Vulkanit) geriet ins Stocken, und in den 1940er-Jahren erschien kein einziger Jahreskatalog. Mit dem Frieden veränderte sich auch die Käuferschaft der Marke, und der Schwerpunkt verlagerte sich auf den amerikanischen Markt. Dunhill führte 1950 dreistellige, mit 8 beginnende Formnummern ein; auf dem Kopf wurde über dieser Nummer der OD-Stempel und der Qualitätsbuchstabe eingeprägt. Ein Zweig der Serie, die Nummern 80_ und 86_, war mittelgroßen Pfeifen ungewöhnlicher Form vorbehalten. Der andere Zweig umfasste die von der Fabrik als „semi-giant" bezeichneten großformatigen klassischen Formen; er begann mit 83_ und erweiterte sich später auf die Nummern 84_ und 85_. Zu den bekannten Beispielen dieses zweiten Zweiges zählen ODA 834 Prince, ODA 836 Panel Billiard und ODA 841 Lovat.
1953 und das moderne ODA
Der für die glatte Ausführung verwendete italienische Bruyère war erst nach 1948 und zu hohen Kosten in für große Pfeifen ausreichenden Blöcken erhältlich; algerischer Bruyère war hingegen der von der Marke als Shell bezeichneten gestrahlten Ausführung vorbehalten. Lorings Schlussfolgerung zufolge führte dieser Kostenunterschied dazu, dass die glatt ausgeführten Semi-Giants bis 1952 den nächsthöheren Qualitätsstempel ODB trugen; die gleichgroßen Shell-Pfeifen wurden hingegen außerhalb der OD-Linie belassen und als Gruppe 4 eingepreist. 1953 kehrte sich die Reihenfolge um: Die glatten Semi-Giants wurden auf ODA herabgestuft, die Shell-Semi-Giants auf ODA hochgestuft, und der Schwerpunkt der Produktion verlagerte sich auf diese Gruppe. In denselben Jahren erschloss auch Barling mit den Großformaten EXL und EXEXL den amerikanischen Markt; man geht davon aus, dass dieser Wettbewerb zur Aufgabe des Zweigs 80_ und 86_ beitrug. Zur Methode der Datierung anhand der Stempel siehe den Artikel Dunhill-Patentstempel und Datierung.
Künye
İlgili Seri:
1950'den itibaren 800'lü şekil numaraları
Damga:
OD / ODA; ardından A–J arası derece harfi
Coğrafya:
Londra, Büyük Britanya
Dönem:
1920'ler – 1953
Dönüm Noktası:
1953: modern ODA hattının belirginleşmesi
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel „The Early Dunhill OD" (mit Genehmigung veröffentlichter Text von John C. Loring)
rebornpipes — Restaurierungsartikel „1961 Dunhill ODA 841 Lovat" und „Dunhill ODA 836 Panel Billiard"
MBSD Pipes — Objektbeschreibungen „1953 Dunhill Root Briar ODA 834 Prince" und „ODA 806 Estate"
Wikipedia — Alfred Dunhill
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