Auf den Spuren der ersten Shell: Die frühesten Dunhill-Shell-Stempel
Die Frage, welchem Jahr sich Dunhills erste sandgestrahlte Shell-Pfeifen zuordnen lassen; der Zeitplan der Patentanmeldung, die Form der Schaftstempel und das Problem der möglicherweise vor 1919 datierbaren Exemplare.
Etiketler:
dunhill, tarihlendirme, damga, patent
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Die Suche nach der ersten Shell ist der Name für die Debatte darüber, welchem Jahr sich die frühesten Pfeifen zuordnen lassen, die die Marke Dunhill mit sandgestrahltem Finish herausbrachte. Da keine datierte Katalogseite oder Ankündigung bekannt ist, die die Serie vorstellt, müssen die Anfangsjahre aus zwei mittelbaren Anhaltspunkten erschlossen werden: dem Zeitplan der Patentunterlagen und den Stempeln auf dem Schaft der Pfeifen. Die dem Patent zugrunde liegende Abfolge aus Ölhärtung und Sandstrahlung wird im Artikel Geschichte des Dunhill Shell Briar behandelt.
Der Zeitplan der Patentunterlagen
Datum |
Eintrag |
|---|---|
13. Oktober 1917 |
Britische Anmeldung eingereicht |
12. April 1918 |
Vollständiger Text fertiggestellt |
14. Oktober 1918 |
Britische Schrift mit der Nummer 119708 veröffentlicht |
14. Oktober 1918 |
Amerikanische Anmeldung mit der Seriennummer 258.053 eingereicht |
25. Mai 1920 |
Amerikanisches Patent mit der Nummer 1.341.418 erteilt |
Aus dem Einreichungsdatum geht hervor, dass die amerikanische Anmeldung vorbereitet wurde, ohne die Veröffentlichung der britischen Schrift abzuwarten. Es wird überliefert, dass die kanadischen Unterlagen dem amerikanischen Verfahren in beiden Phasen um ein Jahr hinterherhinkten, wobei die Anmeldung 1919 erfolgt und die Schrift 1921 erteilt worden sei; beides lässt sich nicht durch einen unabhängigen Registereintrag bestätigen. Zur allgemeinen Bedeutung von Patentregistern bei der Datierung siehe den Artikel Pfeifenpatente.
Was die Stempel Aussagen
Da sich das System der Jahrescodes erst Anfang der 1920er Jahre etablierte (Zusammenstellungen zeigen einen Beginn zwischen 1921 und 1922), ist bei den davor liegenden Shells die Form des Stempels das einzige Maß. Das am häufigsten anzutreffende Muster ist die Zeile DUNHILL'S "SHELL" über MADE IN ENGLAND, gefolgt von einem von zwei Zeilenpaaren: PAT. MAR.9.15 und PAT.APP FOR, die auf die amerikanische Eintragung verweisen, oder PAT.1914 und ebenfalls PAT.APP FOR, die auf die kanadische Eintragung verweisen. Da der Vermerk "Anmeldung eingereicht" in der zweiten Zeile anzeigt, dass das Sandstrahlpatent in diesem Markt noch nicht abgeschlossen war, fallen diese Pfeifen in den Zeitraum von etwa 1919 bis 1921. In denselben Jahren findet sich auch der Stempel 5861/12 . 119708/17, der die Patente für Innenbohrung und Sandstrahlung in einer einzigen Zeile zusammenfasst. (Die Nummer der Innenbohrung wird in manchen Zusammenstellungen als 5816/12 geschrieben; im Registereintrag lautet sie 5861/12.)
Britische Stempel folgen einer eigenen Regel: Anders als die amerikanischen und kanadischen Stempel geben sie nicht das Jahr der Erteilung, sondern das Jahr der Anmeldung an; bei Shell liest man deshalb 119708/17. Da die Nummer erst nach der Eintragung in die Form eingearbeitet werden konnte und man auch der Formherstellung Zeit einräumen muss, wird eine Pfeife mit britischem Shell-Patentstempel frühestens auf 1919 datiert. Eine Aufschlüsselung der Stempelfamilien findet sich im Artikel Dunhill-Patentstempel und Datierung.
Die These zur Zeit vor 1918
Die Auffassung, die Serie sei bereits vor der britischen Schrift verkauft worden, stützt sich in der Sammlerliteratur auf einige wenige abweichende Exemplare, die John C. Loring untersucht hat. Bei diesen Pfeifen ist die glatte Fläche, auf die der Stempel geschlagen wurde, nicht mit der sandgestrahlten Oberfläche bündig ausgeführt, sondern in das Holz eingeschnitzt; diese Ausführung wird für die Produktion nach 1919 nicht mehr berichtet. Eines der Exemplare trägt die Aufschrift DUNHILL.LONDON über "SHELL BRIAR" und U.S.A. PAT / APPLD FOR. Der Stempel weicht in zweierlei Hinsicht ab: Der Markenname trägt keine Genitivendung, und es fehlt der für Waren in die USA damals verpflichtende Herkunftsvermerk. Auch der Umstand, dass die Städtezeile unter dem Markennamen Ende 1918 von DUKE ST. S.W. zu LONDON wechselte, wird bei der Einordnung dieser Exemplare als Maßstab herangezogen.
Die daraus abgeleitete Deutung besagt, dass die ersten Shells bereits im Herbst 1917, als die britische Anmeldung eingereicht wurde, in den Verkauf kamen und Offiziere an der Front noch vor Kriegsende erreichten. Die These stützt sich jedoch auf eine einzige Sammlerquelle; da bis heute kein Exemplar vorgelegt wurde, das sich zweifelsfrei vor 1918 datieren lässt, wird das erste Jahr der Serie weiterhin eher durch Schlussfolgerung als durch Beleg beschrieben.
Künye
İngiliz Patenti:
119708; başvuru 13 Ekim 1917, yayım 14 Ekim 1918
Konu:
En erken Shell Briar örneklerinin tarihlendirilmesi
Açık Soru:
1918 öncesine kesin olarak verilebilen bir örnek bilinmiyor
Coğrafya:
Londra, Büyük Britanya
Başlıca Kanıt:
Tescil evrakı ve sap damgaları
Dönem:
1917-1921
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel In Search of the First Shell (John C. Loring)
Google Patents — GB119708A, Alfred Dunhill, „Improvements in or relating to Tobacco Pipes“; Anmeldung 13. Oktober 1917, Veröffentlichung 14. Oktober 1918
Google Patents — US1341418A, Alfred Dunhill, „Tobacco-pipe“; Einreichung 14. Oktober 1918 (Seriennr. 258.053), Erteilung 25. Mai 1920
Google Patents — GB191205861A, Alfred Dunhill, Patent zur Innenbohrung; Anmeldung 8. März 1912, Veröffentlichung 6. März 1913
pipephil.eu — Seite Dunhill Patent pipes 1910-1929
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