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Merchant Service: Bing Crosbys schlankschaftiges Billiard

Eine von Herbert Merchant in London gegründete britische Marke, bekannt für ihr langes, schlankes Billiard und mit dem Namen Bing Crosby verbunden, sowie ihre im 21. Jahrhundert in Amerika wiederbelebte zweite Lebensphase.

Etiketler:

tarih, ingiltere, abd, şekil

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Merchant Service ist eine britische Pfeifenmarke, die in den 1930er Jahren von Herbert Merchant in London gegründet wurde und sich in der Zwischenkriegszeit einen Namen machte. Die Marke wird nicht mit einem breiten Formenspektrum, sondern mit einer einzigen Silhouette identifiziert: einem langen, stiftdünn geschäfteten Billiard mit kleinem Kopf. Dieses Verhältnis wird in der Szene heute mit dem Namen Bing Crosby verbunden; Meister und Fabriken haben dieselbe Linienführung unter dem Namen „Bing“ oder „Bing's Favourite“ in ihre eigenen Kataloge aufgenommen.

Die frühe Zeit in London

Merchant Service Ltd. stellte seine Pfeifen in London her; die Stücke tragen meist die Stempel „MERCHANT SERVICE“ und „LONDON MADE“, daneben eine Formnummer. Auch wenn der Katalog vertraute klassische Formen der britischen und französischen Tradition enthielt, gründete sich die Bekanntheit der Marke auf das schlankschaftige Billiard.

Herbert Merchant starb 1944; die Produktion lief jedoch bis zur Jahrhundertmitte weiter. Den Aufzeichnungen zufolge ging die Firma anschließend in den Besitz von Holland Penny Limited über, und die Markenrechte gelangten schließlich zu Imperial Tobacco. Über die Reihenfolge und die genauen Daten dieser beiden Schritte geben die Quellen keine Auskunft.

Die Entstehung des „Bing“-Verhältnisses

Der belegbare Teil der Namensgebung ist einfach: Crosby wurde wiederholt mit Pfeifen dieser Proportionen fotografiert, und die Form wurde mit der Zeit mit seinem Namen verbunden. Der Rest ist Überlieferung. Erzählt wird, zwei Männer hätten sich auf einem Golfplatz kennengelernt, der Sänger habe sich für den stiftdünnen Schaft von Merchants persönlicher Pfeife interessiert und sich daraufhin ähnliche Exemplare bestellt; die Einzelheiten stimmen in den Quellen nicht überein. Der praktische Grund für die Form ist dagegen eindeutig: Da der Kopf weit vom Gesicht entfernt sitzt, gerät der Rauch nicht in die Augen, und der Schaft versperrt auch nicht die Sicht.

Das Verhältnis fand rasch Eingang in die Formenlisten anderer Hersteller. Das im Peterson-Katalog von 1937 erscheinende Modell 445 „Long Pastime“, das mit seiner Länge von sieben Zoll zu den extremsten Beispielen dieser Familie zählt, ist ein Beispiel; Savinelli wiederum listete die Form direkt unter dem Namen „Bing's Favorite“. So wurde die Signatur einer einzigen Marke zu einem der Beispiele, die der Branche in Sachen Formbenennung zueigen wurden.

Zweites Leben in Amerika

Die Spur der britischen Firma verlor sich noch vor Ende des Jahrhunderts; ihr Name kam jedoch im 21. Jahrhundert dank zweier Amerikaner, die die Markenrechte übernahmen, erneut in Umlauf. Gregory Polla und Len Fogel lernten sich über ihre gemeinsame Mitgliedschaft im Hudson Valley Pipe Club kennen. Fogels Erfahrung lag auf der Verkaufsseite: Er rauchte Pfeife seit seiner Jugend und hatte in Fachtabakläden gearbeitet, darunter Connoisseur in New York; nach seiner Pensionierung als Krankenhausverwalter konnte er sich seinem eigenen Pfeifenprojekt widmen. Polla wiederum kam aus dem Kfz-Service, der spanabhebenden Fertigung und der Holzverarbeitung und kannte sich mit der Produktionsseite aus.

Pollas Hinwendung zur Pfeifenherstellung reicht bis 2013 zurück. Ausschlaggebend war seine Begegnung mit Bill Feuerbach, der zuvor S. M. Frank & Co. geleitet hatte; von einem Meister, der die Produktion großer amerikanischer Fabrikmarken wie Kaywoodie, Yello-Bole und Medico geführt hatte, konnte er sich über Fabrikmethoden unterrichten lassen. Aus demselben Club wiesen ihm auch Joseph Skoda und Rolando Negoita in seiner frühen Zeit den Weg. Die Arbeitsteilung ergab sich von selbst: Design und Konzept übernahm Fogel, die Werkbank Polla. Den Aufzeichnungen zufolge begann das Duo 2018 mit der Arbeit, und das neue Merchant Service wurde 2019 vorgestellt.

Für die von ihm in Partien gefertigten Pfeifen vermeidet Polla Bezeichnungen wie „handgefertigt“ oder „Kunsthandwerk“; nach eigener Beschreibung handelt es sich um eine kleine Einmann-Fabrik. Eine begrenzte Zahl klassischer Formen wird in wiederholbaren Maßen gefertigt; neben dem dem ursprünglichen Verhältnis treu bleibenden „Standard“-Billiard gibt es die „Special“ mit größerem Kopf. Seine unter eigenem Namen gefertigten Einzelstücke signiert er dagegen als eigene Linie unter dem Namen „Merchant Service Originals“.

Künye

Damgalar:

MERCHANT SERVICE / LONDON MADE; şekil numarası

Kuruluş:

1930'lar, Londra

Bugünkü Durumu:

2019'dan beri ABD'de yeniden üretimde

Ülke:

İngiltere; 21. yüzyılda ABD

Kurucu:

Herbert Merchant (ölümü 1944)

İmza Ürünü:

Uzun, ince saplı billiard ('Bing')

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Merchant Service

  2. Rebornpipes — Beiträge unter dem Stichwort Merchants Service Pipes (gestützt auf José Manuel Lopes, Pipes, Artisans and Trademarks)

  3. Smokingpipes — Markenvorstellung und Aufzeichnungen zu Nachlasspfeifen von Merchant Service

  4. Peterson Pipe Notes — Peterson's 'Bing': A Look at the Long Pastime 445

  5. CornCobPipe.com — Biografieseite von Greg Polla

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