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Ronni Bikacsan

Ein in Nashville unter dem Namen NightOwl Pipe Works tätiger Pfeifenreparatur- und Restaurierungsmeister, bekannt für seinen "Blueprinting"-Ansatz, bei dem der Rauchkanal einer Pfeife von Anfang bis Ende neu dimensioniert wird.

Etiketler:

pipo onarımı, restorasyon, abd, duman kanalı

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Ronni Bikacsan ist ein Pfeifenreparatur- und Restaurierungsmeister, der in der Stadt Nashville im US-Bundesstaat Tennessee unter dem Namen NightOwl Pipe Works arbeitet. In der Szene ist er neben dem Wiederherrichten zerbrochener Pfeifen vor allem für die Anwendung des "Blueprinting" bekannt, bei dem der Rauchweg fertiger Pfeifen von Anfang bis Ende neu dimensioniert wird.

Weg zum Beruf

Bevor er sich der Pfeife zuwandte, arbeitete er in den Bereichen Maschinenbau und Messtechnik, Elektronik, individueller Automobilbau und Antiken-Uhrenreparatur; er sagt, dieser auf Messgenauigkeit und feine Mechanik gestützte Hintergrund fließe unmittelbar in seine Werkstattarbeit ein. In Nashville arbeitete er eine Zeit lang bei dem Pfeifenmacher Jody Davis; Davis zog später nach Yuma, Arizona. Aus dieser Zeit stammt sein schlichtes Kriterium: Der Rauch soll vom Boden der Kammer bis zur Bissspitze durch einen einzigen Kanal mit gleichbleibendem Querschnitt geführt werden. Dass der Kanaldurchmesser zusammen mit dem Kammerdurchmesser gedacht wird, dass entlang des Weges keine Stufen und Hohlräume verbleiben und dass der Querschnitt bis zum Schlitz im Mundstück erhalten bleibt, sind die drei praktischen Folgen dieses Kriteriums. Den breiteren Rahmen dieser Diskussion in der Szene behandelt der Artikel Luftstrom.

Wo der Strom stockt

Seinen eigenen Messungen zufolge liegt der Engpass einer Pfeife meist nicht im Shank, sondern im letzten Abschnitt des Mundstücks. Der Shank-Bohrung von 4 Millimetern kann ein Mundstück gegenüberstehen, das bei 2,5 Millimetern bleibt, zur Bissspitze hin nicht aufgeweitet wurde und obendrein zwischen Fassung (Mortise) und Zapfen (Tenon) einen unkontrollierten Luftspalt aufweist. Nassen Rauch und schweren Zug führt er meist auf die Kombination dieser drei Mängel zurück.

Die Blueprinting-Methode

Der von ihm angewandte Vorgang lässt sich in Begriffen der Pfeifenanatomie in drei Schritten zusammenfassen:

  • Die Shank-Bohrung wird mit 4 Millimetern angesetzt; der Rest des Kanals richtet sich nach diesem Maß.

  • Der Raum zwischen Fassung und Zapfen wird mit einer auf 4 Millimeter gebohrten Hülse aus Delrin oder Ebonit (Hartgummi) geschlossen. Die zur Fassung gerichtete Öffnung der Hülse wird leicht trichterförmig geöffnet, sodass sie sich an die Shank-Bohrung anpasst; ist die Bohrung außermittig, erhält der Trichter einen entsprechenden Winkel.

  • Das Mundstück wird, soweit der Querschnitt es zulässt, auf 3,5 Millimeter gebohrt; bleibt im letzten Abschnitt kein Platz, wird auf 3 Millimeter reduziert. Der Schlitz wird von der Bissspitze aus rückwärts von Hand gefeilt; so wandelt sich der Querschnitt von rund über oval bis hin zum Schlitz.

Um die durch den Durchmesserwechsel im Strom entstehende Stufe abzumildern, schleift er nach eigener Angabe die Bohrer auf einen spitzeren Winkel von 60 Grad. Bei gebogenen (bent) Pfeifen gelten dieselben Grundsätze; da der Winkel im Kanal jedoch geglättet werden muss, verlangt jede Pfeife ihre eigene Lösung, und das Ergebnis ist nicht so vorhersehbar wie bei geraden Pfeifen. Die hier genannten Maße sind kein Branchenstandard, sondern die vom Meister selbst geschilderte Praxis.

Reparaturlösungen

Statt einen gesprungenen Shank mit einem Ring (Band) zu umfassen, verwendet er eine in die Fassung eingeklebte Delrin-Hülse mit einem hindurchgeführten Edelstahlrohr als Zapfen; so wird die gesprungene Stelle von innen statt von außen gestützt. Ist ein Teil des Shanks abgebrochen und fehlt, wird das Stück an der Drehbank abgetrennt und durch exotisches Holz, Hirschgeweih, Corian, Horn oder Bambus ersetzt; die Fügestelle wird wiederum mit dem Stahlrohr verstärkt. Auch eingelegte Spezialmundstücke sowie Bambus-Shank-Ergänzungen gehören zu seinen Arbeiten. Dieser Ansatz gilt als eine Reparaturphilosophie, die in der Schublade wartende Estate-Pfeifen wieder in Gebrauch bringt. Zu den allgemeinen Eigenschaften der von ihm verwendeten Kopf- und Mundstückmaterialien siehe Mundstückmaterialien, zu den Grenzen dessen, was sich zu Hause erledigen lässt, siehe Pfeifenreparatur und -pflege.

Der Artikel, in dem er seine Methode beschreibt, erschien in The Pipe Collector, dem Bulletin der North American Society of Pipe Collectors (NASPC), auf Bitten von Bill Unger, der das Bulletin über viele Jahre als Redakteur leitete. Er war auch Gast in der von Brian Levine produzierten Sendung Pipes Magazine Radio Show. Berichten zufolge nimmt die Werkstatt derzeit keine neuen Aufträge an.

Künye

Yazısının Yayımlandığı Bülten:

The Pipe Collector (NASPC)

Bilinen Katkısı:

Duman kanalının yeniden ölçülendirilmesi (blueprinting)

Uzmanlık:

Pipo onarımı ve restorasyonu

Coğrafya:

ABD, Nashville (Tennessee)

Atölye:

NightOwl Pipe Works

Yanında Çalıştığı Usta:

Jody Davis

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Ronni Bikacsan

  2. The Pipe Collector — NASPC-Bulletin, Artikel von Ronni Bikacsan über Pfeifenreparatur (NASPC-Archivseite)

  3. North American Society of Pipe Collectors — Vorstellungsseite des Bulletins

  4. Pipes and Tobaccos Magazine — Nachruf auf Bill Unger (Redaktion von The Pipe Collector)

  5. Smokingpipes Daily Reader — Vorstellungsartikel über Jody Davis

  6. Pipes Magazine Radio Show — Brian Levines Gespräch mit Ronni Bikacsan (Folgennummer stützt sich nur auf den Link bei Pipedia)

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