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Dunhill ODA-/800er-Serie der Nachkriegszeit

Die 1950 von Dunhill vorgestellten großformatigen ODA-Pfeifen und die Bedeutung der diesen Pfeifen zugeordneten 800er-Formnummern im Sammlerwesen.

Etiketler:

dunhill, şekil numarası, koleksiyon, damga

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Die ODA-/800er-Serie der Nachkriegszeit ist die Bezeichnung für die von Dunhill nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Markt gebrachte Gruppe großformatiger Pfeifen. Die zu dieser Serie gehörenden Pfeifen tragen auf dem Schaft die Abkürzung OD zusammen mit einem angehängten Gradbuchstaben und unmittelbar darunter eine 800er-Formnummer. Da der am häufigsten anzutreffende Stempel ODA ist, wird die gesamte Gruppe in der Szene kurz „die ODAs" oder die „800er-Serie" genannt.

Entstehung der Serie

Die neuen, großen Formen wurden 1950 vorgestellt; in den folgenden zwei Jahren soll sich der Vertrieb erweitert und die Serie regelmäßig erhältlich geworden sein. Diese Daten markieren eine klare Schwelle, die die Serie von der eingeschränkten Kriegsproduktion trennt; während die Dunhill-Produktion der Kriegsjahre sowohl bei Material als auch bei der Verarbeitung eingeschränkt war, steht die 800er-Serie für die Rückkehr der Marke zu einem wieder breiten Sortiment.

Die Abkürzung OD war eigentlich aus einer älteren Praxis der Marke übernommen worden, den nach Kundenwunsch geformten Sonderanfertigungen. Nach 1950 änderte der Stempel seine Bedeutung: Er bezeichnete nun nicht mehr die auf Bestellung geschnitzte Einzelpfeife, sondern eine standardisierte, im Katalog geführte großformatige Serie. Bei den Vorkriegs-OD-Pfeifen entsprach der Buchstabe einer Abstufung von A bis J; bei der Nachkriegsserie ist nicht offiziell durch ein Dokument belegt, was der Buchstabe genau angibt. In der Praxis findet man neben ODA auch Stempel wie ODB, und deren Lesart wird als eigenes Thema behandelt.

Formen und Nummerierung

Die Formnummern der Serie konzentrieren sich überwiegend auf den Bereich zwischen 806 und 857; dabei wurde nicht jede Nummer dazwischen verwendet. In der von John C. Loring zusammengestellten bebilderten Liste werden zusätzlich auch die Nummern 801, 802, 805 und 866 zur Serie gezählt. Die Nummern entsprechen vergrößerten Interpretationen des klassischen Repertoires: 830 Liverpool, 837 Bulldog, 838 und 847 Rhodesian, 840 Bent Billiard, 844 Poker, 848 Dublin, während 850 und 855 langstielige Formen aus der Canadian-Familie sind. Größenmäßig gilt die Serie als eine Klasse oberhalb des Standardkatalogs, entsprechend den obersten Stufen im markeneigenen Gruppensystem.

Die später eingeführte fünfstellige Dunhill-Formnummernordnung erfasste auch diese Formen; da eine fünfstellige Nummer jedoch mehrere einander ähnliche Formen zugleich abdecken kann, sind die Zuordnungen nicht exakt, sondern annähernd. Deshalb verlässt man sich bei der Bestimmung einer Pfeife nicht allein auf die fünfstellige Nummer, sondern zieht Kammergröße, Schaftquerschnitt und Mundstückform gemeinsam heran. Für Einzelheiten zur Nummerierung ist die Dunhill-Formliste die grundlegende Referenz.

Heutiger Status

Man geht davon aus, dass die auf der Kombination von Buchstabe und Nummer beruhende alte Kodierung Berichten zufolge im weiteren Verlauf der 1970er Jahre größtenteils aufgegeben wurde; die 800er-Formnummern blieben jedoch bestehen. Der ODA-Stempel wird auch in der heutigen Produktion weiter verwendet; die Serie gilt als der bekannteste Zweig der großformatigen Pfeifentradition der Marke.

Künye

Numara Aralığı:

Ağırlıklı olarak 806-857

Damga:

OD + derece harfi (ODA), altında 800'lü şekil numarası

Coğrafya:

İngiltere, Londra

Boy Karşılığı:

Markanın standart ölçülerinin üzerinde

Dönem:

1950'lerden bugüne

Dönüm Noktası:

1950'de büyük boy şekillerin tanıtılması

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Eintrag „THE POST WWII “ODA/800” SERIES“ (bebilderte Liste von John C. Loring)

  2. Pipedia — Eintrag „The Early Dunhill OD“

  3. Pipedia — Einträge „A Dunhill ODA Shape Chart“ und „Dunhill Shapes List“

  4. Pipephil — Informationsnotiz zur Dunhill-ODA-800-Serie

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