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Vagn Nielsen

In Korsør tätiger dänischer Meister, der seine Pfeifen mit „Vagn P. Nielsen" stempelt. Nach zehn Jahren als Amateur, in denen er als Schmied und Bauarbeiter tätig war, wechselte er Mitte der 1990er Jahre hauptberuflich zum Pfeifenbau.

Etiketler:

danimarka, pipo ustası, el yapımı, 1990'lar

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Vagn Nielsen ist ein dänischer Pfeifenmacher, der seine Pfeifen mit dem Stempel „Vagn P. Nielsen" signiert. Fast alles, was über ihn bekannt ist, geht auf einen einzigen Artikel zurück, der 1995 im dänischen Pfeifenmagazin Piber & Tobak erschien; daher ist Nielsen einer jener im Umfeld der dänischen Schule genannten Meister, deren Biografie größtenteils im Dunkeln liegt.

Stempel und bekannte Arbeiten

Der von Nielsen verwendete Stempel besteht aus dem in schlichten Blockbuchstaben geschriebenen Schriftzug „VAGN P. NIELSEN"; in belegten Exemplaren erscheint die Signatur als schmuckloser Textstempel. Unter den erhaltenen Exemplaren sind gerade gemaserte (Straight Grain) Brandy-Formen dokumentiert — ein typisches Erzeugnis jener Jahre, in denen die Auffassung, Formen aus dem Verlauf der Maserung des Bruyère-Klotzes herauszuarbeiten, sowie der Freehand-Ansatz auch außerhalb Nordeuropas Abnehmer fanden.

Der Weg zur Werkbank

Nielsen kam nicht direkt über die Pfeife zu seinem Beruf. Den Aufzeichnungen zufolge arbeitete er eine Zeit lang als Schmied, danach verdiente er seinen Lebensunterhalt als Bauarbeiter; der Pfeifenbau blieb während dieser Zeit ein Freizeithobby, und die Amateurphase dauerte rund zehn Jahre. Am Ende dieser zehn Jahre gab er seine Tätigkeit im Baugewerbe auf und machte das Handwerk zu seinem Hauptberuf. Seine Werkstatt war keine eigene Adresse, sondern ein Teil seines Hauses: In Korsør, der Hafenstadt am Westende der Insel Sjælland (Seeland), in einer kleinen Anordnung, wie sie in der dänischen Handwerkstradition häufig anzutreffen ist, bei der Wohnhaus und Werkbank unter demselben Dach vereint sind.

Ausbildung und Einflusskreis

Nielsens Ausbildung erfolgte bei dem Meister Manduela Riger-Kusk, der selbst bei Poul Ilsted ausgebildet worden war; zusätzlich beriet ihn Sixten Ivarsson. Dass Ivarsson in diesem Bild auftaucht, überrascht nicht, denn die meisten Stammbäume des dänischen Pfeifenbaus der Nachkriegszeit lassen sich an einem Punkt auf ihn zurückführen. Die Lehre wurde im Frühjahr 1995 abgeschlossen — Nielsens Anerkennung als hauptberuflicher Meister fällt damit in eine Zeit, in der die zweite und dritte Generation der dänischen Werkstatttradition gleichzeitig produzierten.

Unbekanntes

Nielsens Pfeifen wechselten zu verschiedenen Zeiten von seinem Haus in Korsør, über den Kopenhagener Tabakhändler Remo Sørensen und über die Adresse Peter Heinrich in Köln den Besitzer; letzterer ist ein 1908 gegründeter, alteingesessener deutscher Tabakhändler, und solche Adressen dienten häufig als Umschlagpunkt, über den skandinavische Meister deutsche Sammler erreichten. Darüber hinaus konnte kein verlässlicher Nachweis zu Geburts- und Todesjahr, zum Gesamtumfang der Produktion oder dazu gefunden werden, bis zu welchem Jahr seine Arbeit andauerte; Nielsen ist mit einer Dokumentation, die nicht über einen einzigen Zeitschriftenartikel hinausreicht, ein Beispiel jener Handwerker der dänischen Werkstattszene der 1990er Jahre, deren Name blieb, deren Spur sich aber verlor.

Künye

Eğitim:

Manduela Riger-Kusk yanında çıraklık; Sixten Ivarsson'un yönlendirmesi

Damga:

VAGN P. NIELSEN

Coğrafya:

Korsør, Sjælland (Zeeland), Danimarka

Dönem:

1980'ler (amatör dönem) – 1990'lar

Dönüm Noktası:

Çıraklığın 1995 baharında tamamlanması

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Vagn Nielsen

  2. Christian Dencker Larsen, „A New Pipe Maker", Piber & Tobak, Ausgabe 67 (März 1995), S. 81–83

  3. Scandinavian Pipes — Herstellerseite Manduela Riger-Kusk

  4. Peter Heinrichs (Köln) — Unternehmensgeschichte-Seite

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