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Charatan-Pfeifen datieren

Wie sich die Fertigungszeit von Charatan-Pfeifen anhand von Mundstückform, CP-Prägung, Schaftaufschrift und Zusätzen im Formcode ablesen lässt. Zeitabschnitte und Widersprüche zwischen den Quellen.

Etiketler:

tarihlendirme, damga, ingiltere, charatan

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Die Datierung von Charatan-Pfeifen verläuft indirekt, da die Marke Charatan nie Jahrescodes verwendet hat: Eine Pfeife wird anhand der Spuren, die Eigentümerwechsel am Schaft und am Mundstück hinterlassen haben, einem Zeitabschnitt zugeordnet. Für sich genommen ergibt keine dieser Spuren ein Jahr, doch übereinandergelegt lässt sich die Mehrzahl der Pfeifen auf eine Spanne von wenigen Jahren eingrenzen. Einzige Voraussetzung der Methode ist ein originales Mundstück; ein nachträglich angesetztes Mundstück beseitigt einen der zwei aussagekräftigsten Hinweise vollständig, sodass nur noch die Schaftaufschrift übrig bleibt.

Schaftaufschrift und Formcode

Die Anzahl der Zeilen der auf dem Schaft geprägten Aufschrift ist der praktischste Ausgangspunkt zur zeitlichen Einordnung. Bis in die 1960er-Jahre liest man zweizeilig "CHARATAN'S MAKE LONDON ENGLAND", und der Formcode besteht nur aus Ziffern. Werden dem Code Buchstaben hinzugefügt, ist das ein Zeichen der folgenden Periode: Der Zusatz DC zeigt an, dass die Pfeife mit einem Double-Comfort-Mundstück ausgeliefert wurde, der Zusatz X, dass sie mit einem gewöhnlichen Sattelmundstück ohne Double Comfort versehen war. Enthält der Code einen dieser Buchstaben, stammt die Pfeife aus der Zeit nach 1960.

Die Prägung "MADE BY HAND" wurde Berichten zufolge erstmals 1958 verwendet, wobei manche Quellen dieses Datum um einige Jahre nach vorn oder hinten verschieben. Mitte der 1960er-Jahre ging diese Aufschrift zu einer dreizeiligen Anordnung über und wechselte kurz darauf von Großbuchstaben zu einem handschriftähnlichen Schriftbild. Das auf dem Schaft in einem Kreis erscheinende £-Zeichen, die sogenannte Lane-Prägung, gilt für sich allein nicht als Eigentumsnachweis: Den Aufzeichnungen zufolge wurde dieselbe Prägung auch auf Pfeifen aufgebracht, die in den Jahren verschickt wurden, als Lane noch lediglich der amerikanische Importeur war. Nach dem Übergang zur Fertigung in Frankreich verschwinden die auf London hinweisenden Angaben, an ihre Stelle tritt die Aufschrift "CHARATAN of London"; bei manchen Exemplaren findet sich am Schaft oder am Mundstück zusätzlich der Vermerk "France".

Mundstückform und CP-Emblem

Das zweite Kriterium, das den Zusatz im Formcode bestätigt, ist das Mundstück selbst. Bei frühen Pfeifen wurden schlichte konische (tapered) oder Sattel-(saddle-)Mundstücke verwendet; das Double-Comfort-Mundstück mit seinem zweistufig geformten Bissbereich ist dagegen eine Neuerung der Lane-Leitung, die bis heute fortbesteht. Demnach gilt eine Pfeife mit konischem Mundstück als vor Lane entstanden, eine mit Double-Comfort-Mundstück als nach 1960 gefertigt. Da das Sattelmundstück in beiden Perioden vorkommen kann, wird in diesem Fall der Zusatz X im Formcode zur Entscheidung herangezogen.

Auch das auf das Mundstück geprägte ineinandergreifende CP-Emblem lässt sich grob in vier Phasen einteilen. Bei den ältesten Prägungen sind die Buchstaben schmal ausgeführt, und das C greift in das P hinein; in den Lane-Jahren wird dieselbe Anordnung deutlich kräftiger. Berichten zufolge greift das C ab etwa 1980 nicht mehr in das P hinein, sondern die beiden Buchstaben stehen nur noch verbunden nebeneinander. Auch die Embleme der Dunhill- und der Russell-Periode unterscheiden sich voneinander, wenn auch dieser Unterschied nur bei vergleichendem Betrachten auffällt.

Perioden und Unsicherheiten

Die unter Liebhabern gebräuchliche Einteilung folgt der Eigentumsgeschichte der Firma: die erste, 1863 von Gründer Frederick Charatan in London begonnene Periode, ab 1910 die Periode seines Sohnes Reuben, danach die Jahre der Lane Limited, die Jahre unter Dunhill, die Periode unter J. B. Russell und die um das Jahr 2000 beginnende zweite Dunhill-Periode. Die Dunhill-Jahre teilen sich ihrerseits in zwei Abschnitte: die früheren Jahre, in denen die Produktion noch in der alten Londoner Fabrik lief, und die späteren Jahre nach der Schließung dieser Fabrik 1982, als die Fertigung in die Anlage von Parker-Hardcastle in Walthamstow verlagert wurde. In der Russell-Periode zog die Produktion nach Frankreich, in die Stadt Saint-Claude, um; nach 2000 wurde sie in der von Colin Fromm geleiteten Werkstatt Invicta Briars fortgeführt.

Die Grenzen dieses Rahmens schwanken von Quelle zu Quelle. Für Reubens Tod und den Verkauf der Firma werden die Jahre 1960, 1962 und 1963 genannt; die Übernahme durch Dunhill wird mit Mitte 1976 oder mit 1978 angegeben; das Ende der Russell-Periode variiert zwischen 2000 und 2002. Bei Pfeifen, die nahe an diesen Periodengrenzen liegen, muss daher mit einem Unsicherheitsspielraum von einigen Jahren gerechnet werden.

Künye

Konu:

Charatan pipolarının dönem tespiti

Başlıca İpuçları:

Sap yazısı, şekil kodu eki, ağızlık biçimi, CP amblemi

Coğrafya:

Londra; sonradan Walthamstow, Saint-Claude, Chatham

Gerekenler:

Özgün ağızlıklı pipo, büyüteç

Dönem:

1863'ten günümüze

Zorluk:

Orta; ağızlık değişmişse güçleşir

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  1. Pipedia — Eintrag Dating of Charatans

  2. Pipedia — Eintrag Charatan

  3. Smokingpipes.com Blog — The History of Charatan

  4. Pipephil — Stempelführer Charatan

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