Kaywoodie-Sammlerleitfaden und Datierung
Ein Sammelband, der Kaywoodie-Pfeifen anhand von Werkskatalogen, dem Kleeblattstempel auf dem Mundstück und der Formnummernordnung zeitlich einordnet — Umfang und Grenzen des Leitfadens.
Etiketler:
tarihlendirme, kaywoodie, damga, abd
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Der Kaywoodie-Sammlerleitfaden ist ein Nachschlagewerk, das amerikanische Kaywoodie-Pfeifen in die von Werkskatalogen gezogenen Zeitabschnitte einordnet. Die von Robert W. Stokes verfasste Monografie wurde zunächst für die Pfeifenseiten von Chris Keene zusammengestellt und von dort auf Pipedia übernommen. Der Leitfaden versucht nicht, einer vorliegenden Pfeife ein genaues Jahr zuzuweisen; ausgehend von den Werkskatalogen von 1936, 1947, 1955 und 1968-69 sowie vier undatierten Katalogen bildet er Zeitfenster nach dem Muster "in diesem Katalog vorhanden, in jenem nicht".
Kurze Geschichte der Marke
Der Ursprung der Firma reicht bis 1851 zurück, zu dem kleinen Pfeifengeschäft, das die in Deutschland geborenen Kaufmann-Brüder in der Bowery in New York eröffneten. Als 1854 Bondy in die Partnerschaft eintrat, nahm die Firma den Namen Kaufmann Bros. & Bondy (KB&B) an; die Kleeblattstempel mit eingeprägtem Kleeblatt und den Buchstaben KB&B wurden 1881 eingetragen. Über den Entstehungszeitraum des Namens Kaywoodie gehen die Quellen auseinander: Üblicherweise wird 1915 genannt, dagegen besagt die eigene Firmengeschichte des Unternehmens, die erste Kaywoodie sei im Februar 1919 erschienen. Der Name soll sich aus Kaufmanns Initiale und dem englischen Wort "wood" zusammensetzen. Im März 1955 kaufte S. M. Frank & Co. die Kaywoodie Company samt KB&B und den angeschlossenen Firmen; die Marke gehört noch heute diesem Unternehmen.
Den Stempel lesen
Ein Sammler, der die Zeitspanne sucht, schaut auf drei Stellen: das ins Mundstück eingeprägte Kleeblatt, den Schaftstempel und die Formnummer.
Die Form des Kleeblatts liefert grob drei Phasen. Bei den frühesten Pfeifen ist das Kleeblatt länglich und meist weiß. Das Kleeblatt im Katalog von 1936 dagegen ist größer und voller. Irgendwann zwischen 1936 und 1947 begann in den oberen Qualitätsstufen ein schwarzes Kleeblatt in einem weißen Kreis zu erscheinen, während in den unteren Stufen das weiße Kleeblatt weiterlief; der Leitfaden weist darauf hin, dass diese Unterscheidung nicht wie eine feste Regel funktioniert, da bei Pfeifen derselben Stufe beide Kleeblattformen vorkommen können. Ein Kleeblatt, das nur als Umrisslinie ausgeführt ist, gehört zu einer viel späteren Periode, nämlich zur in Italien gefertigten Linie.
Der Schaftstempel dient der Unterscheidung von Marken. Bei den KB&B-Pfeifen vor Kaywoodie und den frühesten Kaywoodies finden sich innerhalb des Kleeblatts die Buchstaben KB&B; diese Praxis wurde vor 1936 aufgegeben. Dasselbe Kleeblatt findet sich auch in der günstigeren Yello-Bole-Linie; das unterscheidende Merkmal ist das nur bei Kaywoodie vorkommende "&"-Zeichen. Auch die Formnummer bietet eine grobe Schwelle: Bei den frühesten Pfeifen wurden vierstellige Nummern verwendet, im Katalog von 1936 wurde auf zweistellige Nummern übergegangen. Aufzeichnungen zufolge beginnen diese vierstelligen Nummern der ersten Generation von 1919-1924 mit 42.
Qualitätsstufen und mechanische Ausstattung
Von den 1940er bis in die 1960er Jahre baut sich die Linie auf elf Grundstufen auf, die unten mit Drinkless beginnen und oben mit Ninety-Fiver und Centennial enden, die man für das 95. beziehungsweise 100. Firmenjubiläum herausgebracht zu haben glaubt; die dazwischenliegenden Namen Super Grain, Relief Grain und Flame Grain leiten sich vom Maserungsbild des Bruyère ab. Diese Ordnung ist nicht fest; zwischen den Katalogen wurden neue Stufen hinzugefügt, andere in niedrigere Ränge verschoben.
Die Zahl der Stufen und die Zahl der Formen entwickeln sich gegenläufig. Der Katalog von 1936 listet nur vier Qualitätsstufen, bietet diese aber in 140 Formen an; die meisten Formen sind kleine, mittlere und große Ausführungen derselben Grundform oder deren Varianten mit flachem Boden. 1947 steigt die Zahl der Stufen auf zwölf, während die Zahl der Formen auf 69 sinkt. Der Katalog von 1955 erweitert die Seite der Meerschaum-Pfeifen; Modelle mit herausnehmbarem Innenkopf und Doppelkopf sowie der kürbisförmige Kalebasse kommen in dieser Zeit in das Sortiment. Die Chesterfield desselben Katalogs ist die Kaywoodie-Ausführung der Peterson-Konstruktion mit einer im Schaft feuchtigkeitssammelnden Kammer.
Auch die Metallausstattung grenzt Zeiträume ein. Bei den Drinkless-Kaywoodies von 1924-1931 wurde ein Steckmundstück verwendet; das geschraubte Synchro-Stem wurde 1931 eingeführt und setzte sich Mitte der 1930er Jahre in der gesamten Linie durch. Ein Dokument aus denselben Jahren liefert das schriftliche Gegenstück zu dieser Ausstattung: Das am 25. November 1930 erteilte kanadische Patent, das als Erfindung von Rudolph Hirsch auf Kaufmann Bros. & Bondy angemeldet wurde, beschreibt ein verschmutzungshemmendes Teil für Tabakpfeifenmundstücke. Der im Katalog von 1936 vorgestellte Carburetor sollte die durch eine Bohrung im Kopfboden angesaugte Luft mit dem Rauch mischen und so den Zug kühlen; das von Hirsch am 21. April 1936 angemeldete und am 1. Juni 1937 erteilte amerikanische Patent beschreibt dasselbe Prinzip mit einer im Kopfboden sitzenden, in die Tabakmasse hineinragenden Luftöffnung. Auch das Filtersystem änderte sich: Das 1955 mit sechs auswechselbaren Schraubköpfen eingeführte Filter-Plus wurde in der ersten Hälfte der 1960er Jahre durch einen mit Federstift befestigten Kopf mit Gewindeboden ersetzt.
Grenzen des Leitfadens
Stokes betrachtet seinen Text nicht als abgeschlossene Arbeit. Da zwischen den Katalogen Lücken von jeweils rund zehn Jahren bestehen, lassen sich Neuerungen, die in diese Lücken fallen, nur aus den undatierten Katalogen erschließen; ein Teil der Angaben für die Zeit vor 1936 ist ausdrücklich Vermutung. Auch geografisch bleibt eine Lücke: Das 1938 in London eröffnete Büro befand sich in gemeinsamem Besitz mit Comoy's of London, und die dort gefertigten Pfeifen erscheinen nicht in den amerikanischen Katalogen. Deshalb sollte man das Jahr nicht aus einem einzelnen Hinweis ableiten, sondern Stempel, Formnummer und mechanische Ausstattung gemeinsam lesen.
Künye
Markanın Bugünkü Sahibi:
S. M. Frank & Co.
Kapsam:
1936-1969 katalog dönemi
Dayandığı Belgeler:
1936, 1947, 1955 ve 1968-69 katalogları ile tarihsiz dört katalog
Marka:
Kaywoodie (Kaufmann Bros. & Bondy)
Yazan ve Derleyen:
Robert W. Stokes, Chris Keene
Başlıca Tarihlendirme İpucu:
Yonca yaprağının biçimi ve şekil numarasının basamak sayısı
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Collector's Guide to Kaywoodie Pipes
Pipedia — Artikel Kaywoodie (Firmengeschichte von S. M. Frank & Co.)
Google Patents — CA 306101A, Rudolph Hirsch, Rechtsnachfolger Kaufmann Bros. and Bondy Inc., verschmutzungshemmendes Teil für Tabakpfeifenmundstücke, 25. November 1930
Google Patents — US 2.082.106, Rudolph Hirsch, Tabakpfeife, Anmeldung 21. April 1936, Erteilung 1. Juni 1937
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