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Loewe-Pfeifen datieren

Loewe-Pfeifen tragen keinen Jahrescode; das Datum wird aus der Anordnung der Schaftstempel, dem Vorhandensein eines Serienamens, der Verwendung einer dreistelligen Nummer anstelle des Formnamens und dem Feingehaltsstempel des Silberrings erschlossen.

Etiketler:

tarihlendirme, loewe, ingiliz ekolü, damga

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Loewe-Pfeifen zu datieren heißt nicht, das Jahr aus dem Stempel abzulesen, sondern mehrere Hinweise übereinanderzulegen, um sich einer Zeitspanne anzunähern. Die Firma hat zu keiner Zeit einen Stempel angebracht, der das Herstellungsjahr direkt angibt. Die verbliebenen Anhaltspunkte sind die Anordnung der Schaftstempel, ob ein Serienname vorhanden ist, ob auf der Unterseite der Formname durch eine dreistellige Nummer ersetzt wurde, und bei Exemplaren mit Silberring der Feingehaltsstempel. Die allgemeine Geschichte der Marke wird im Artikel Loewe & Co. behandelt.

Stempelanordnung

Die klassische Anordnung verteilt sich auf drei Flächen: links im ovalen Rahmen „L&Co.“, rechts „Loewe London W.“, auf der Unterseite der Formname. Besonders bei für den Export bestimmten Pfeifen wird auf der Unterseite zusätzlich der Kreisstempel „Made in England“ angebracht. Diese Anordnung blieb über Jahrzehnte hinweg bemerkenswert unverändert; gerade das ist der Hauptgrund, warum die Datierung schwierig ist.

Die entscheidende Schicht ist die zweite Zeile auf der linken Seite. Bei frühen Pfeifen ist die Fläche unter dem ovalen Logo leer; die Firma verwendete in jenen Jahren noch keine benannte Qualitätsstufe. Mit der Einführung der Namen Centurion, Original und Old English entsteht links ein zweizeiliger Stempel. In welchem Jahr diese Namen eingeführt wurden, gehen die Quellen auseinander: Eine Darstellung nennt 1955, eine andere, die sich auf Stempelarchive stützt, den Zeitraum zwischen 1956 und 1964. Beide Quellen stimmen jedoch darin überein, dass Pfeifen, die vor 1920 datiert werden, keinen Serienstempel tragen. Die Namen Standard, Spigot und Mounted kamen später zur Liste hinzu; eine Pfeife mit einem dieser Namen stammt aus einer späten Periode.

Die oberen Qualitätsstufen fallen aus diesem Schema heraus. Die Stempel Extra Grain, Straight Grain und Special Grain ersetzen auf der Unterseite den Formnamen; darunter bleibt nur der Kreisstempel mit der Herkunftsangabe. Einer Darstellung zufolge sind diese drei Namen von oben nach unten in dieser Reihenfolge gestaffelt, doch da diese Stufen in sehr geringer Stückzahl gefertigt wurden, ist die Reihenfolge nicht durch unabhängige Aufzeichnungen bestätigt.

Vom Formnamen zur Nummer

Der brauchbarste Bruchpunkt ist der Wegfall des Formnamens auf der Unterseite. Loewe bezeichnete seine Formen lange nicht mit Nummern, sondern mit den für den englischen Formkatalog typischen Namen; ab einem bestimmten Zeitpunkt traten an deren Stelle mit einer Neun beginnende dreistellige Nummern. So trägt etwa die klassische Billiard-Form die Nummer 910. Für das Jahr des Übergangs geben die Quellen unterschiedliche Zeitpunkte zwischen 1960 und 1967 an, und es wird auch berichtet, dass beide Systeme eine Zeit lang nebeneinander verwendet wurden. Da das nummerierte Schema die folgende Periode hindurch bestand, gilt eine Pfeife mit dreistelliger Nummer als spät; eine Pfeife mit Formnamen wird der frühen Periode zugeordnet. Wie bei der Datierung von Comoy's liefert auch hier nicht ein einzelner Hinweis, sondern die Überschneidung mehrerer Hinweise das Ergebnis.

Silberring und Feingehaltsstempel

Der sicherste Anhaltspunkt ist Silber. Im englischen System zeigt der schreitende Löwe den Sterling-Feingehalt an, der Leopardenkopf das Londoner Prüfamt, der Buchstabe hingegen das Jahr, in dem der Stempel angebracht wurde; der Jahresbuchstabe war bis 1999 ein Pflichtbestandteil. Da Loewe für die Spigot-Verbindung eine eigene Serienbezeichnung führte, sind Exemplare mit Silberring bei dieser Marke relativ häufig, weshalb diese Methode hier im Vergleich zu vielen Zeitgenossen häufiger anwendbar ist. Berichten zufolge hat die Werkstatt, die in der Spätphase die Silberarbeiten der Gruppe ausführte, die Ringe weiterhin an das Prüfamt geschickt; deshalb lassen sich auch die neuesten Pfeifen anhand des Stempels datieren.

Verwirrende Details

Da die Stempelformen bei einem Eigentümerwechsel unverändert blieben, ist es nicht möglich, eine Pfeife allein anhand der Beschriftung in Perioden einzuteilen. Auch das Jahr der Übernahme legt sich in den Quellen nicht auf ein einzelnes Datum fest: Eine Darstellung besagt, Civic habe die Firma 1920 gekauft, während der eigentliche Bruch, der den Charakter der Produktion veränderte, um 1964 herum stattgefunden habe; andere Aufzeichnungen begnügen sich mit der Angabe „vor 1960“. Die Cadogan-Periode, in der die Marke unter demselben Dach wie GBD und Comoy's zusammengefasst wurde, ist dagegen deutlicher fassbar: Der Übergang der Eintragung an diese Gruppe wird mit 1979 angegeben. Dass den Pfeifen dieser Periode der Herkunftsstempel im Kreis nach Comoy's-Vorbild aufgebracht wurde, gilt als praktischer Weg, um späte Exemplare zu erkennen. Die Marke hat auch Namen für eine zweite Qualität: In der frühen Periode wird der zweistellig formnummerierte Haymarket genannt, in späteren Jahren der Stempel Beefeater. Pfeifen mit diesen Stempeln werden nicht als Loewe, sondern als Zweitqualitätslinie eingestuft.

Künye

En Kesin Dayanak:

Gümüş bilezikteki ayar damgasının yıl harfi

Konu:

Damga okuma ve tarihlendirme

Başlıca Belirsizlik:

Sahiplik değişimlerinde damga kalıbının aynı kalması

Firma:

Loewe & Co., Londra (Haymarket)

Ana İpuçları:

Seri adı damgası, şekil adı ya da üç haneli numara, menşe damgası

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel „Dating Loewe Pipes“

  2. Pipedia — Artikel über Loewe & Co.

  3. Rebornpipes — „Dating Loewes by Periods“ (Martin Farrent) und Restaurierungsartikel zu Loewe

  4. Wikipedia — Artikel über Hallmark (Bestandteile des englischen Feingehaltsstempels)

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