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Peterson-Pfeifen datieren: Ein Leitfaden für Faustregeln

Ein Leitfaden mit Faustregeln, der beschreibt, wie Peterson-Pfeifen anhand von Herkunftsstempeln, britischen Feingehaltszeichen und Schriftstil in ungefähre Zeitabschnitte eingeordnet werden können.

Etiketler:

peterson, tarihlendirme, damga, gümüş ayar işareti

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Der Leitfaden zur Datierung von Peterson-Pfeifen ist ein praktisches Kriterium, das darauf abzielt, eine Pfeife nicht auf ein genaues Jahr, sondern auf einen ungefähren Zeitraum einzuordnen. Der zugrunde liegende Gedanke ist einfach: Der Staatsname Irlands änderte sich im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts mehrfach, und Peterson erneuerte den auf seine Pfeifen aufgebrachten Herkunftsstempel entsprechend diesen Änderungen. Die Zeitpunkte der Stempelerneuerung ergeben so einen groben Kalender.

Der Grund, warum der Leitfaden als „Faustregel“ bezeichnet wird, liegt darin, dass die Werkstatt alte Stempelformen nicht sofort aus dem Umlauf zog. Da eine an einer Werkbank vergessene alte Form Jahre später wieder verwendet werden konnte, ist es üblich, auf Exemplare zu stoßen, die die Grenzen der Zeitabschnitte überschreiten. Deshalb wird der Stempel nicht allein, sondern zusammen mit dem Silberring und dem Schriftstil gelesen.

Zeitabschnitte und Herkunftsstempel

Ausgangspunkt des Unternehmens ist der kleine Tabakladen, den Charles Peterson 1865 in Dublin eröffnete; die 1875 mit den Brüdern Kapp geschlossene Partnerschaft nahm den Namen Kapp & Peterson an, und aus dieser Partnerschaft ging auch die berühmte System-Pfeife hervor. In der ersten Phase, die von der Gründung der Partnerschaft bis zur Errichtung des Irischen Freistaats 1922 reicht, tragen die meisten Pfeifen keinen Herkunftsstempel; die Gewohnheit, einen Stempel anzubringen, setzt sich erst in den Jahren des Ersten Weltkriegs in Blockschrift als „Made in Ireland“ durch.

Zwischen 1922 und 1937 wurde der Stempel „Irish Free State“ verwendet; dieser Stempel wird meist parallel oder senkrecht zur Schaftachse, sehr nahe am Mundstück, angebracht. Nach Inkrafttreten der neuen Verfassung Ende 1937, als der Landesname Éire wurde, nimmt auch der Stempel eine kreisförmig angeordnete Form „Made in Eire“ an. Da in den Kriegsjahren die Zufuhr von Wurzelholz (Bruyère) abriss und die Produktion unterbrochen wurde, ist nicht genau bekannt, bis zu welchem Jahr dieser Stempel verwendet wurde. Nach dem Krieg sind zunächst kreisförmige, dann wieder in Blockschrift angeordnete „Made in Ireland“-Stempel zu sehen. Mit der Ausrufung der Republik 1949 beginnt der bis heute fortbestehende Stempel „Made in the Republic of Ireland“.

Der 1895 eröffnete und Ende der 1950er Jahre geschlossene Londoner Laden von Peterson brachte eine eigene Stempelfamilie hervor: Aufschriften wie „Made in England“, „Made in London“, „London England“ und „Great Britain“ gehören zu dieser Produktion.

Silberring und Schriftstil

Bei Exemplaren mit Silberring ist der verlässlichste Hinweis die vom Dublin Assay Office (dem Dubliner Punzierungsamt) angebrachte dreiteilige Zeichengruppe: Die sitzende Hibernia-Figur zeigt die Stadt an, die Harfe den Feingehalt des Silbers, der Buchstabe das Jahr. Dieses Datum ist das Jahr, in dem der Ring beim Punzierungsamt eingereicht wurde; das Anbringen an der Pfeife kann ein bis zwei Jahre später erfolgt sein. Anlässlich des tausendsten Jahrestags der Gründung Dublins wurde 1988 zusätzlich ein viertes Zeichen in Form eines Schildes mit drei Türmen angebracht. Aufzeichnungen zufolge kam mit einer 1976 übernommenen internationalen Regelung auch ein eigenes, aus der zwischen zwei Waagschalen platzierten Zahl „925“ bestehendes Feingehaltszeichen in Gebrauch; Exemplare mit diesem Zeichen lassen sich nur als „nach 1976“ bezeichnen.

Auch der Schriftstil ist ein Unterscheidungsmerkmal: In der Frühzeit hat der Buchstabe P im Schriftzug „Peterson“ eine gegabelte Form, ab den 1930er Jahren werden ein an Handschrift erinnerndes P und ein gerades Block-P gemeinsam verwendet. Da bei ab den 1970er Jahren hergestellten Gedenkpfeifen der alte, gegabelte Buchstabe wiederbelebt wurde, ist bei solchen Exemplaren ein Blick auf das Silberzeichen unerlässlich. Die auf manchen Pfeifen sichtbaren Symbole Klee, Fuchs und Steinturm sind hingegen keine Feingehaltszeichen, sondern eigene Stempel des Herstellers; ebenso sind die in ein Schild gefassten Buchstaben „K&P“ lediglich die Initialen der Firma.

Auch Seriennamen helfen grob weiter; so datiert etwa die Hundertjahr-Serie auf 1975, die Mark-Twain-Auflagen auf die Zeit nach 1979, die Sherlock-Holmes-Serie auf das Ende der 1980er Jahre. Eine ähnliche Logik der Stempellesung gilt auch für Dunhill-Patentstempel; der allgemeine Rahmen der irischen Produktion ist im Artikel Verzeichnis irischer Pfeifenmarken zusammengefasst.

Künye

Konu:

Peterson pipolarının dönemlendirilmesi

Kapsam:

1875'ten günümüze

Coğrafya:

Dublin ve Londra üretimi

Yöntem:

Menşe damgası, gümüş ayar işareti, harf üslubu, bilezik biçimi

Kesinlik:

Kaba ölçüt; kesin yıl vermez

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Kaynaklar

  1. Pipedia — A Peterson Dating Guide; A Rule of Thumb

  2. Dublin Assay Office — Hallmarks Explained sowie Geschichte des Assay Office

  3. Wikipedia — Irish Free State, Constitution of Ireland, Republic of Ireland Act

  4. Peterson (peterson.ie) — Unternehmensgeschichte-Seite

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