Dunhill-Datierung vor der Jahrescode-Ära (1907-1921)
Methode zur Datierung von Dunhill-Pfeifen aus der Zeit vor der Einführung der Jahresziffer am Schaft, anhand von Stadtzeile, Patentnummer, Bezeichnung der Oberflächenbehandlung und Zusatzstempeln.
Etiketler:
tarihlendirme, dunhill, damga, patent
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Die Dunhill-Datierung vor der Jahrescode-Ära befasst sich damit, Pfeifen, die vor 1921 hergestellt wurden – dem Jahr, ab dem die Marke eine kleine Jahresziffer am Schaft einschlug –, zeitlich richtig einzuordnen. In dieser Periode liefert kein einzelnes Merkmal allein das Jahr; Stadtzeile, Patentnummer, Bezeichnung der Oberflächenbehandlung und die Anordnung der Buchstaben werden gemeinsam gelesen. Das Ergebnis ist meist nicht ein einzelnes Jahr, sondern ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren. Die ab 1921 verwendete Jahresziffer wird in einem eigenen Artikel behandelt.
Die Phasen der Produktion
Alfred Dunhill eröffnete 1907 in der Duke Street im Londoner Stadtteil St James's ein kleines Tabakwarengeschäft. In den ersten Jahren wurden sämtliche im Laden angebotenen Pfeifen bei anderen Werkstätten in Auftrag gegeben; bei diesen Exemplaren sollen die Formnummern zwischen 1 und 30 gelegen haben. Ab 1910 ging ein Teil der Produktion in die eigene Hand der Marke über, doch die Köpfe wurden weiterhin lange in Frankreich gedrechselt. Erst 1920 wurde auch der letzte Schritt der Pfeifenfertigung nach London verlagert. Eine zwischen 1910 und 1919 entstandene Pfeife pauschal als „englische Fertigung“ zu bezeichnen, ist daher irreführend: Der Kopf wurde in Frankreich geformt, die Pfeife in London fertiggestellt.
Zwei weitere Merkmale der Übergangszeit geben zusätzliche Datierungshinweise. Der weiße Punkt auf dem Mundstück (Stem) taucht als Markenzeichen erstmals 1912 auf; ein Teil der Quellen setzt das Datum eher auf 1915 und erklärt den Punkt als Markierung dafür, welche Seite des Mundstücks nach oben zeigen soll. Da sich beide Darstellungen nicht decken, gilt der weiße Punkt allein nicht als eindeutige Grenze. Die sandgestrahlte Shell-Oberfläche kam 1917 hinzu; im selben Jahr soll auch kalabrische Wurzelmaserung (Briar) in begrenztem Umfang zum Einsatz gekommen sein.
Stadtzeile und Buchstabenanordnung
Der verlässlichste Anhaltspunkt der Periode ist die Markenseite des Schafts. Von 1910 bis zum Herbst 1918 stand unter DUNHILL die Zeile DUKE ST. S.W. In den letzten Monaten des Jahres 1918 wurde die untere Zeile durch LONDON ersetzt, und diese Anordnung blieb bis 1951 erhalten; da ein Teil der Quellen den Wechsel in den November, ein anderer Teil in Ende Oktober legt, ist das genaue Datum unsicher.
Auch die Buchstabenanordnung der LONDON-Zeile grenzt den Zeitraum weiter ein. Bei den frühesten Exemplaren, also 1918, sind beide Zeilen gleich lang: Das „D“ von DUNHILL sitzt genau über dem „L“ von LONDON. Als der Stempel Ende Mai 1919 neu geschnitten wurde, änderte sich das Bild; im ab Juni geltenden neuen Layout erstreckt sich die untere Zeile über die gesamte Breite des oberen Bogens, wobei die Buchstaben „L“ und „N“ über die äußere Flucht von „D“ und „L“ hinausragen. Ein Hinweis ist nötig: Den Aufzeichnungen zufolge wurden die Jubiläumsausgaben von 1985 und 2007 nach dem Vorbild von 1910 datierter Pfeifen samt Stempel neu aufgelegt – nicht jede Pfeife mit der Aufschrift DUKE ST. S.W. stammt also aus der Frühzeit.
Patentnummern und Zusatzstempel
Auf der anderen Seite des Schafts findet sich meist ein Verweis auf ein Patent. Das britische Patent Nr. 5861/12 für das herausnehmbare Innenrohr wurde 1912 angemeldet und 1913 erteilt; das Patent 116989/17 für den Flansch, der das Rohr im Schaft hält, wurde 1917 angemeldet und 1918 veröffentlicht. Bei für den Export bestimmten Pfeifen liest sich das amerikanische Gegenstück derselben Erfindung als PATENTED MARCH.9.15. Zusätze wie „Patent angemeldet“ neben der Nummer grenzen den Zeitraum weiter ein: In Verbindung mit 5861/12 verweist dies auf 1917, in Verbindung mit dem US-Vermerk auf die Jahre 1918 bis 1920.
Die letzte Schicht bilden Oberflächen- und Qualitätsbuchstaben. Das „A“ der Bruyère-Serie wurde vor 1923 sowohl im Kreis als auch ohne Umrandung geschlagen, danach ausschließlich ohne Kreis; zwischen Juni und Oktober 1918 wurde direkt hinter den Buchstaben ein kleiner runder Punkt gesetzt. Das seit spätestens 1915 bei geradmaserigen Korpussen verwendete DR, das die Handformung anzeigende H.W sowie das in den letzten Kriegsmonaten aufgetauchte LB gehören zu den weiteren Kennzeichen dieser Periode; dass LB für „large billiard“ steht, stützt sich nur auf eine einzige Quelle. Die Einzelheiten dazu sind im Artikel Zusätzliche Dunhill-Stempel zusammengefasst.
Künye
Dönüm Noktaları:
1912 beyaz nokta, 1917 ilk Shell, 1920 üretimin İngiltere'ye taşınması
Başlıca Patentler:
5861/12, 116989/17, ABD MARCH.9.15
Kapsam:
Yıl kodu düzeninden önceki pipolar, yaklaşık 1907-1921
Marka:
Dunhill, Londra
Şehir Satırı:
DUKE ST. S.W. (1910-1918), LONDON (1918 sonu itibarıyla)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Dunhill Dating Guide
Wikipedia — Artikel Alfred Dunhill
Smokingpipes.com — Dunhill: A History (Seite zur Markengeschichte)
rebornpipes — Restaurierungsartikel zu Dunhill Shell Briar aus der Patentzeit
L. J. Peretti — Aufzeichnung zur Dunhill-Jubiläumspfeife 1910-1985
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