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Dunhill Cigars: Der Zigarrenzweig einer Pfeifenmarke

Die Verbindung des Londoner Hauses Alfred Dunhill zur kubanischen Zigarre reicht bis an den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zurück. Die eigene Zigarrenserie unter dem Namen des Hauses erschien jedoch erst Mitte der 1980er Jahre und wurde nach nicht einmal zehn Jahren wieder eingestellt.

Etiketler:

dunhill, puro, küba, tütün tarihi

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Dunhill Cigars bezeichnet den Zigarrenzweig des Londoner Hauses Alfred Dunhill, das für Pfeifen und Pfeifentabak bekannt ist. Die Verbindung des Hauses zur Havanna-Zigarre reicht bis an den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zurück, doch eine Zigarre, die unmittelbar den Namen „Dunhill" trug, kam erst Mitte der 1980er Jahre ins Regal und verschwand nach nicht einmal zehn Jahren wieder aus der Geschichte. Die Markenrechte im Tabakbereich liegen heute bei einer anderen Unternehmensgruppe.

Die frühe Verbindung zu Havanna

Der Tabakladen, den Alfred Dunhill 1907 in London in der Duke Street eröffnete, wurde binnen kurzer Zeit durch seine eigenen Mischungen und die Pfeifen mit dem weißen Punkt bekannt. Auf der Zigarrenseite bestand die Rolle des Hauses lange nicht darin, selbst zu produzieren, sondern auszuwählen: Vor der kubanischen Revolution wurden mit zahlreichen Havanna-Fabriken Vertriebsverträge geschlossen, und Formate, die ausschließlich an Dunhill-Theken erhältlich waren, wurden unter dem Namen „Selección Suprema" verkauft. In Markenchroniken wird auch wiederholt erwähnt, dass König Georg VI. und Winston Churchill zu den Kunden zählten – ein Detail, das dem Ansehen des Ladens zusätzlichen Glanz verlieh.

Drei Exklusivmarken nach der Revolution

Nach 1959 änderte sich der Gesprächspartner, die Verbindung riss jedoch nicht ab; die Vereinbarungen wurden fortan mit dem Staatsmonopol Cubatabaco geführt. Überlieferungen zufolge blieben die Exklusivrechte an drei Marken bei Dunhill, jede davon an eine eigene Havanna-Fabrik gebunden. Don Cándido, hergestellt in der Fabrik Briones Montoto (früher Romeo y Julieta), war der Name mit der ältesten Herkunft; die Marke war 1935 von Cándido Vega Díaz gegründet worden. Don Alfredo, Erzeugnis der Fabrik José Martí (früher H. Upmann), entstand in den 1960er Jahren und trug den Namen des Firmengründers. Die Geschichte von La Flor del Punto, hergestellt in der Fabrik Partagás, ist am wenigsten geklärt; man geht davon aus, dass sie in den 1970er Jahren entstand. Das Wort „punto" bedeutet im Spanischen „Punkt", und auch auf den Dunhill vorbehaltenen Zigarrenbanderolen wurde das weiße Punktemblem verwendet; ob diese Übereinstimmung bewusst gewählt wurde, ist nicht sicher.

Die kubanische Zigarre mit Dunhill-Signatur

Die Zigarre unter dem Namen Dunhill kam 1984 in den Verkauf: zunächst in den Dunhill-Geschäften von zehn Ländern, später in fast dreißig Ländern. Es gab acht handgefertigte Formate: neben dem Cabinetta im Robusto-Format und dem Estupendos im Churchill-Format waren ein über dreiundzwanzig Zentimeter langer Presidente namens Havana Club, eine lange Panetela namens Atado, ein Lonsdale namens Malecon, ein Corona namens Mojito sowie Tubo und Veradero vertreten. Einige weitere Namen erschienen zwar im Katalog, wurden aber nie produziert. Der Vertrag wurde 1982 unterzeichnet; überlieferten Angaben zufolge hatten die Verhandlungen bereits 1977 begonnen.

Was der Serie das Leben verkürzte, war der Wettbewerb. Cubatabaco produzierte in derselben Zeit auch das andere Premium-Label im Oberklassesegment, nämlich Davidoff, und war nicht bereit, im Marktkampf der beiden Tabakhäuser Partei zu ergreifen. In welchem Jahr der Vertrag endete, geht aus den Quellen unterschiedlich hervor: manche Aufzeichnung nennt 1989, andere 1991. Unverändert bleibt das Ergebnis, dass der Vertrag nicht verlängert wurde.

Nach Kuba und der Wechsel der Markenrechte

Noch bevor die Trennung feststand, hatte Dunhill die Kanarischen Inseln, die Dominikanische Republik und Honduras für die Produktion geprüft; in den folgenden Jahren wurden Serien mit Tabakblättern außerhalb Kubas in diesen beiden Ländern hergestellt. Das Unternehmen zog sich schließlich vollständig aus dem Zigarrengeschäft zurück und übertrug die Rechte zur Nutzung seines Namens für Tabakerzeugnisse.

Diese Übertragung ist Teil einer größeren Aufspaltung der Unternehmensstruktur. Die Mehrheit der Anteile an Alfred Dunhill ging 1967 an die Carreras Tobacco Company über; in den folgenden Jahren gingen der Tabak- und der Luxusgüterzweig getrennte Wege. Heute gehört die Pfeifen- und Luxusgüterseite zu Richemont, während die Tabakerzeugnisse einschließlich der Tabakmischungen zu British American Tobacco gehören, das 1999 Rothmans International übernahm. Dass derselbe Name bei unterschiedlichen Produkten unterschiedlichen Eigentümern gehört, ist für Sammler, die die Markengeschichte nachvollziehen wollen, eine dauerhafte Quelle der Verwirrung; Ähnliches lässt sich auch bei in Deutschland in Lizenz hergestellten Dosen beobachten.

Künye

Tür:

Puro markası ve münhasır dağıtım kolu

Üretim Dönemi:

Anlaşma 1982, satış 1984; sözleşme sonu 1989-1991 (kaynaklar ayrışır)

Bugünkü Durumu:

Tütün ürünlerinde marka hakkı BAT'ta, lüks eşya kolu Richemont'ta

Üretici:

Cubatabaco (Küba tütün tekeli)

Münhasır Markalar:

Don Cándido, Don Alfredo, La Flor del Punto

Küba Sonrası:

Dominik Cumhuriyeti ve Honduras kaynaklı diziler

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Dunhill Cigars

  2. Wikipedia (Englisch) — Artikel Dunhill (cigar)

  3. Wikipedia (Englisch) — Artikel Alfred Dunhill

  4. Wikipedia (Englisch) — Artikel Rothmans International

  5. Cigar Sense — Dossier zur Geschichte der Dunhill-Kubazigarren

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