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Tabakverkostung: Sollten wir disziplinierter vorgehen?

Fred J. Hannas Aufsatz, der die Pfeifentabakverkostung mit der Methode der Weinverkostung vergleicht; die den Geschmack bestimmenden Variablen werden unter den Rubriken Tabak, Pfeife und Raucher zusammengefasst.

Etiketler:

tadım, tütün, yöntem

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

"Tasting Pipe Tobaccos: Should we Become more Disciplined about this?" ist ein Aufsatz, der erörtert, ob die Pfeifentabakverkostung eine gemeinsame Methode und ein gemeinsames Vokabular wie bei der Weinverkostung erlangen kann oder nicht. Ausgangspunkt ist eine einfache Frage: Wie gültig ist der über eine Mischung geschriebene Eindruck für einen anderen Raucher, der ihn liest? Der Text zählt die Faktoren auf, die diese Gültigkeit erschweren, und vertritt die These, dass die Bewertung von Pfeifentabak weit mehr Variablen enthält als angenommen.

Autor und Veröffentlichungskontext

Der Verfasser des Aufsatzes, Fred J. Hanna, ist ein Akademiker, dessen eigentliches Fachgebiet psychologische Beratung und Psychotherapie ist. Nach eigener Darstellung arbeitete er viele Jahre in der Weinbranche, leitete zahlreiche Blindverkostungen und gab einen Newsletter mit Verkostungsnotizen heraus; darauf stützt er auch seine Schriften über Pfeifen. Der als Ehrentitel der Gemeinschaft geltende "Doctor of Pipes" wurde ihm 2010 verliehen. Dieser Titel wird seit 1998 jährlich zwei Personen auf der internationalen Pfeifenmesse in Chicago verliehen, wobei die Kandidaten durch die Stimmen früherer Titelträger bestimmt werden. Sein Essaysammelband The Perfect Smoke erschien bei NASPC Press; er wird auch als Mitgestalter einiger für McClelland zusammengestellter Mischungen genannt.

Der Text erschien erstmals im zweimonatlich erscheinenden Bulletin der North American Society of Pipe Collectors, The Pipe Collector. Der mit Sitz in Columbus ansässige Club wurde 1993 unter dem Namen Ohio Pipe Collectors gegründet; zu seinen Gründern zählt auch der Autor Regis McCafferty. Als die Mitgliedschaft über die Bundesstaatsgrenzen hinausging, erhielt die Organisation ihren heutigen Namen, und auch das Bulletin erscheint seit März 1997 unter dem Namen The Pipe Collector. Der allgemeine Rahmen der Clubtradition wird im Artikel Geschichte der Pfeifenclubs behandelt.

Drei Variablengruppen

Der eigentliche Beitrag des Textes besteht darin, die geschmacksbeeinflussenden Faktoren nicht als zerstreute Beobachtungen zu belassen, sondern sie unter drei Rubriken zusammenzufassen.

Gruppe

Genannte Hauptvariablen

Tabak

Schnittart, Feuchtigkeitsgehalt, Lagerdauer der ungeöffneten Dose, Verbrennungstemperatur, Menge des freigesetzten Rauchs, Unterschied zwischen dem Geruch aus der Dose und dem Geruch des Rauchs

Pfeife

Größe des Pfeifenkopfes, welcher Bereich des Kopfes verbrennt, Zustand der Kohleschicht an der Kopfwand, wie gut die Pfeife die Wärme verteilt, Sauberkeit der Pfeife, Verarbeitung am Übergang zwischen Stiel und Mundstück

Raucher

Stopfdichte, Geschwindigkeit und Tiefe der Züge, Erwartung und Vorurteil, persönliche Mischungspräferenz, im Mund verbleibender Rückstand

Viele dieser Rubriken sind Gegenstand eigener Artikel: die Lagerdauer der Dose wird unter Reifung des Tabaks, die Kohleschicht an der Kopfwand unter Kohleschicht, und die Wirkung der Kopfgröße auf den Genuss im Artikel Größe des Pfeifenkopfes behandelt.

Vergleich mit der Weinverkostung

Der Rückgriff des Textes auf den Wein dient nicht dazu, eine Gleichsetzung herzustellen, sondern zu zeigen, wo sich die beiden Beschäftigungen unterscheiden. Wein wird in der Form beurteilt, in der er ins Glas gegossen wird; Pfeifentabak dagegen kann erst durch Verbrennung und Formveränderung geschmeckt werden, und diese Verbrennung findet zudem in einem Pfeifenkopf statt, der Spuren zuvor gerauchter Tabake trägt. Die Schicht an der Kopfwand gilt sowohl als notwendig für einen gleichmäßigen Genuss als auch als unweigerlich in den Geschmack einfließend. Hinzu kommt, dass der Raucher den Geruch seiner eigenen Pfeife nicht von außen wahrnehmen kann; dieselbe Mischung riecht bei einem anderen anders. Während bei der Weinverkostung der Gaumen zwischendurch neutralisiert und hintereinander eine große Zahl an Proben getestet werden kann, verhindert beim Tabak der im Mund verbleibende Rückstand eine solche Reihenfolge. Der Text gelangt daraus zu dem Schluss, dass Verkostungsnotizen nicht für sich allein, sondern nur dann Bedeutung tragen, wenn die Bedingungen mitgeteilt werden.

Wirkung und Nachwirkungen

Der konkrete Vorschlag des Textes ist die Anpassung des in der Weinverkostung etablierten beschreibenden Vokabulars an den Pfeifentabak. In der Gemeinschaft wurden in dieser Richtung Schritte unternommen: Es wurde ein Tabakbewertungsformular für die Verteilung an NASPC-Mitglieder erstellt, und auch gemeinschaftliche Bewertungsdatenbanken wie tobaccoreviews.com haben eine einheitliche Erfassungsordnung für Mischungen geschaffen. Der Schlussgedanke des Textes wiederum ist eine direkte Folge aus der Variablenliste: Pfeife und Tabak sind keine zwei getrennt bewertbaren Objekte, sondern ein einziges Ganzes, das sich gegenseitig definiert.

Künye

İlk Yayım:

The Pipe Collector (NASPC bülteni)

Konu:

Pipo tütünü tadımı ve değerlendirme yöntemi

Değişken Kümeleri:

Tütün, pipo, içici

Ana Sav:

Tütün tadımı şarap tadımından daha çok değişkene bağlıdır

Yazar:

Fred J. Hanna

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Tasting Pipe Tobaccos: Should we Become more Disciplined about this?

  2. Pipedia — Liste Recipients of the Doctor of Pipes Award (1998-heute)

  3. Pipedia — Artikel The Pipe Club. A History and Then Some (über NASPC und ihr Bulletin)

  4. Pipedia — Artikel Regis McCafferty

  5. Fred J. Hanna, The Perfect Smoke: Gourmet Pipe Smoking for Relaxation and Reflection (NASPC Press), bibliografische Angaben

  6. NASPC — Pipe Tobacco Rating Form (an Mitglieder verteiltes Tabakbewertungsformular)

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