Phil Rivara
Werkstatt und Arbeiten des amerikanischen unabhängigen Pfeifenmachers Phil Rivara, der nach seiner Zeit bei der Marine an die Werkbank wechselte und für seine klassischen Formen mit langem Mundstück bekannt ist.
Etiketler:
abd, artisan, briyar, uzun sap
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Phil Rivara ist ein in den USA allein arbeitender Pfeifenmacher, der klassische Pfeifenformen mit ungewöhnlich langen und schlanken Proportionen neu interpretiert. Seine Pfeifen sind an einem schlichten, in den Pfeifenkopf geschlagenen PR-Stempel zu erkennen; da es keine Serienfertigung gibt, ist jedes Stück ein Unikat.
Von der Marine an die Werkbank
Rivaras Begegnung mit der Pfeife liegt lange vor seinem Beruf. Er diente drei Jahre aktiv und danach fünf Jahre als Reserveoffizier bei der US-Marine; den Aufzeichnungen zufolge begann er in dieser Reservezeit, 1989, mit dem Pfeifenrauchen. In den Jahren zwischen Nordkalifornien und dem pazifischen Nordwesten sammelte er eine Berufsgeschichte, die von Reparaturarbeiten über Autokarosseriearbeiten bis zur Teilhaberschaft an einem Betrieb und verschiedenen Handwerksarbeiten reichte; auf diesem Weg gewöhnte er sich an Werkzeug und spanabhebende Fertigung.
Sein Wechsel zur Pfeifenherstellung erfolgte recht spät und eher zufällig. Einem Interview von 2013 zufolge setzte er sich rund drei Jahre zuvor zum ersten Mal an die Werkbank; um die von einem Freund gewünschte langstielige „Gandalf“-Pfeife anfertigen zu können, recherchierte er über sechs Monate, verfolgte Aufnahmen zur Fabrikfertigung und brachte sich mit Hinweisen erfahrener amerikanischer Pfeifenmacher wie Mark Balkovec und Chris Morgan das Handwerk weitgehend selbst bei. Seine Werkstatt wird im Interview von 2013 in Sacramento verortet, in neueren Quellen dagegen im Städtchen Eagle Point in Oregon; das genaue Datum des Umzugs ist nicht belegt.
Form und Material
Der gemeinsame Nenner in Rivaras Arbeiten sind gestreckte Proportionen. Langstielige Formen, insbesondere die Canadian-Familie und Cutty-Interpretationen, kommen am häufigsten von seiner Werkbank; dass er den Kopf verschlankt und das Mundstück verlängert, ohne die klassische Form zu brechen, verleiht seinen Pfeifen eine auf den ersten Blick erkennbare Silhouette. Der Oom-Paul-Form hingegen begegnet er zurückhaltend; nach eigenen Worten fällt es ihm bei dieser Form schwer, den Rauchweg richtig anzulegen.
Bei der Wahl der Blöcke bleibt er zwei Quellen treu: In Interviews spricht er von griechischem Bruyère und von Bruyère-Blöcken, die unter dem Namen „Mimmo“ bekannt sind. Bei den Mundstücken verwendet er Acryl, Ebonit, Horn und andere Naturmaterialien; versuchsweise hat er nach eigenen Angaben auch mit Morta und Aluminium gearbeitet. Dass er beim Drehen und Fräsen auf eine selbst eingerichtete Maschinenausstattung setzt, ermöglicht ihm, feine Details mit wiederholbarer Präzision herauszuarbeiten.
Arbeiten jenseits der Pfeife
Aus der Werkstatt kommen nicht nur Pfeifen. Rivara fertigt auch Pfeifenräumer mit Holzgriff; diese Werkzeuge dienen dem Entfernen der im Kopf angesammelten Kohleschicht. Zudem stellt er handgeformte Gehstöcke und Wanderstöcke her. Dass alle drei mit derselben Dreh- und Fräsausstattung gefertigt werden, zeigt, dass Rivara seine Arbeit weniger als Schnitzkunst denn als Maschinenwerkstatt-Disziplin versteht.
Der Pfeifenmacher gehört zu den amerikanischen unabhängigen Meistern, die ihren Arbeitsprozess auf einem eigenen Videokanal teilen; diese Aufnahmen gelten als vielgenutzte Quellen in der Szene, da sie den Alltag einer Einzelwerkstatt dokumentieren.
Künye
Başlangıç:
2010 civarı
Bugünkü Durumu:
Tek kişilik atölyede üretim sürüyor
Ülke:
ABD
Damga:
PR
Öne Çıkan İşler:
Uzun saplı Canadian ve Cutty yorumları
Yapımcı:
Phillip (Phil) Rivara
İlgili Maddeler
Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Phil Rivara
GQ Tobaccos — Interview mit Phil Rivara (2013)
Smokingpipes — amerikanische Estate-Pfeifen, Einträge zu Phil Rivara
Pipes Magazine Radio Show — Vorstellung der Folge 242
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