Stanwell-Formnummern und ihre Designer
Beschreibt, wie die auf den Sattel von Stanwell-Pfeifen geprägten Formnummern funktionieren, welche Nummer welchem dänischen Designer zugeordnet wird und warum die Nummern im Lauf der Jahre wiederverwendet wurden.
Etiketler:
stanwell, şekil numarası, danimarka, tasarımcı
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Stanwell-Formnummern sind kurze Codes, die auf den Sattel von Stanwell-Pfeifen geprägt werden und das Modell festlegen. Für Sammler sind diese Nummern nicht nur ein Katalogeintrag: In den meisten Fällen zeigen sie auch, wer die Form entworfen hat, denn obwohl Stanwell eine Serienfabrik ist, hat sie den Großteil ihrer Modelle bei einzeln arbeitenden dänischen Meistern in Auftrag gegeben. Das Nummernsystem geht auf die Zeit nach 1948 zurück, als der Markenname offiziell eingetragen wurde — jene Jahre, die die Szene die "Eintragungsperiode" nennt.
Wie das Nummernsystem funktioniert
Das System wirkt einfach: Eine zwei- oder dreistellige Zahl entspricht einer Form. Die der Nummer angehängten Buchstaben verkünden dagegen ein Ausführungsdetail. Der häufigste davon ist der Buchstabe "M", der Versionen mit militärischer Fassung (Military Mount) kennzeichnet, bei denen Sattel und Mundstück mit einem Steckring verbunden sind; Prägungen wie "01-M" oder "83-M" tauchen in dieser Bedeutung sowohl in Händlerunterlagen als auch in Restaurierungsartikeln auf. Es gibt auch Codes, die nur aus Buchstaben bestehen: Modelle mit der Signatur Nanna Ivarsson werden mit "N" nummeriert, und eine später neu aufgelegte Version einer alten Form wird durch das der Nummer vorangestellte "Favorite" gekennzeichnet.
Die eigentliche Schwierigkeit liegt woanders. Stanwell hat seinen Katalog über die Jahrzehnte mehrfach neu aufgebaut und die Nummer eines aus der Produktion genommenen Modells nicht freigehalten, sondern einer neuen Form übertragen. Im Ergebnis kann ein und dieselbe Nummer je nach Zeitraum völlig unterschiedliche Pfeifen bezeichnen; nach den von Liebhabern zusammengestellten Listen wurden manche Nummern für drei, sogar vier verschiedene Formen verwendet. Es handelt sich dabei nicht um einen Prägefehler, sondern um die regelmäßige Auffrischung des Katalogs. Diese Listen lösen die Verwirrung mit alphabetischen Unterteilungen wie "01a", "01b"; diese Buchstaben stehen jedoch nur auf dem Papier und werden nicht auf die Pfeife geprägt. Wer herausfinden möchte, aus welcher Periode die eigene Nummer stammt, muss auf die übrigen Prägedetails und die Kataloge der jeweiligen Zeit zurückgreifen.
Die Designer hinter den Nummern
Das Rückgrat des Systems bildet Sixten Ivarsson. Die von Ivarsson für Stanwell entworfenen Modelle nehmen den Großteil der niedrigen Nummern ein, und das "dänische Aussehen" der Marke ist größtenteils aus diesen Entwürfen entstanden; manche seiner Entwürfe wurden später von anderen Meistern neu interpretiert. In der folgenden Generation ist Tom Eltang einer der in der Liste am häufigsten genannten Namen; er zeichnet für einen breiten Bereich verantwortlich, der bei den 120er-Nummern beginnt und bis zu späten Serien wie Sixtus und Statement reicht. Jess Chonowitsch findet sich in der Liste vor allem mit den 140er-Nummern und den Freehand-Serien mit Messingring, Anne Julie mit ihren eigenwilligen Bent-Interpretationen und die Werkstatt S. Bang mit ihren Lösungen für paneelierte Sättel. In späteren Jahren kamen auch Namen wie Poul Winsløw sowie Lars und Nanna Ivarsson zur Liste hinzu. Die meisten dieser Meister fertigten gleichzeitig auch in ihrer eigenen Werkstatt handgefertigte Pfeifen; der nummerierte Stanwell-Katalog gilt daher als eine in die Serienfertigung übertragene Zusammenfassung der dänischen Schule.
Nummerlose und Sonderserien
Nicht jede Stanwell ist an eine Standardnummer gebunden. Die ab 1979 jährlich herausgebrachten Modelle "Pfeife des Jahres" werden anstelle eines Formcodes mit ihrem jeweiligen Jahr bezeichnet; den Aufzeichnungen zufolge wurden in manchen Jahren zwei getrennte Entwürfe zugleich auf den Markt gebracht, einer für einen 9-mm-Filter, einer mit standardmäßiger Bohrungsgröße bearbeitet. Daneben gibt es zeitweise Weihnachtspfeifen, Jubiläumssätze zu runden Gründungsjahrestagen und für skandinavische Langsamrauch-Wettbewerbe gefertigte Pfeifen, die statt einer Nummer mit Jahr und Veranstaltungskürzel geprägt werden. Untermarken wie Scandia sind zwar aus der Hauptliste abgeleitet, weichen aber von ihr ab und tragen meist eigene dreistellige Codes; sie sollten deshalb nicht anhand derselben Tabelle gelesen werden.
Wegen fehlender Unterlagen gelten die heute verfügbaren Listen nicht als vollständig; die Bedeutung mancher Nummern ist noch immer unbekannt. Die Formnummer einer Stanwell ist daher für sich genommen keine sichere Identität, sondern ein Hinweis, der zusammen mit dem richtigen Periodenkatalog gelesen werden muss.
Künye
Başlıca Tasarımcılar:
Sixten Ivarsson, Tom Eltang, Jess Chonowitsch, Anne Julie, S. Bang, Poul Winsløw
Konu:
Stanwell şekil numaralandırma dizgesi
Ayırt Edici Sorun:
Aynı numaranın farklı dönemlerde farklı şekillere verilmesi
İlgili Seriler:
Yılın Piposu (1979'dan itibaren), Jübile, Featherweight
Kapsam:
1948 tescil dönemi ve sonrası
İlgili Maddeler
Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Stanwell Shape Numbers and Designers
Pipedia — Artikel Stanwell
Smokingpipes.com-Blog — Stanwell Shapes and Origins
MBSD Pipes — Dating Stanwell Pipes: A Guide and Commentary
Pipephil — Seite zu Stanwell-Logo und Prägung
Dad's Pipes — Restaurierungsartikel Stanwell Royal Guard 01-M
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